Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Die altvorderen Tage
bis 881 vor Bosparans Fall

Bevor Menschen in das Gebiet kamen, das heute Dohlenfelde genannt wird, lebten dort schon seit vielen Jahrtausenden Angroschim – und vielleicht ist sogar der mythische Schöpfungsort des Kleinen Volkes irgendwo tief unter den Bergen Dohlenfeldes zu suchen. Während die Angroschim die Schätze der Berge hüteten, kamen und gingen in den sumpfigen Flussniederungen Orks, Goblins und Elfen.
 

um 9000 v. BF

Schon die ersten Angroschim könnten auf dem Territorium des heutigen Dohlenfelde gelebt haben

Im Eisenwald, vielleicht sogar tief unter den Bergen der heutigen Baronie Dohlenfelde, erschuf Angrosch vor mehr als zehn Jahrtausenden die ersten Angroschim. Die vermutlich ältesten erhaltenen zwergischen Hallen und Tunnel Dohlenfeldess sind diejenigen von Loxolosch, die sich unter den massiven Basaltstöcken des Drachenhauptes befinden.
zurück zur Übersicht

um 7200 v. BF

Während der Schlacht des Himmelsfeuers entsteht die Drachenöde

Weniger Glück als die Hallen von Loxolosch hatte eine vergessene Zwergenstadt, die an Größe und Pracht Xorlosch nur wenig nachgestanden haben kann. Manche Gelehrten vermuten hier sogar eine der beiden legendären »verlorenen Städte«. Wo die oberirdischen Gebäude der Stadt einst standen, findet sich heute nur noch eine lebensfeindliche Einöde, vom Feueratem der Drachen zusammengeschmolzen und heute »Drachenöde« genannt. Sollte es den unterirdischen Hallen besser ergangen sein, weiß heute niemand mehr, wo deren Eingänge liegen könnten. Ob der brutalen Zerstörungskraft, die die geschuppten Diener Pyrdacors hier wüten ließen, weint sogar, so zumindest überliefern es die Geoden, noch nach Jahrtausenden die Erdmutter Sumu: Die Liepau, die in der Drachenöde entspringt, ist von leicht salzigem Geschmack.
zurück zur Übersicht

um 6000 v. BF

Die Feste Drachenwacht wird errichtet

Die Feste Drachenwacht an der praioswärtigen Flanke des Drachenhaupts wurde vor mindestens sieben Jahrtausenden errichtet, überstand die Elementarkriege und trotzte allen Angriffen im Zweiten Drachenkrieg. Die genaue Lage der Festung ist selbst nur wenigen Angroschim bekannt, und dieses Geheimnis wird bis heute eifersüchtig vor den neugierigen Menschen behütet.
zurück zur Übersicht

um 4000 v. BF

Hochelfen vertreiben die Orks und Goblins und siedeln sich am unteren Darlinlauf an

Vor etwa fünf Jahrtausenden begann das Volk der Hochelfen in das Tal des Großen Flusses vorzudringen. Die Zwerge in ihren steinernen Hallen hatten sich nie sonderlich für die Oberwelt interessiert, lauerte dort doch stets die unvermittelt vom Himmel herabstoßende geschuppte Gefahr. So beherrschten, als die ersten Hochelfensippen in den fruchtbaren Auen des Großen Flusses eintrafen, Orks diese Gebiete. Die Hochelfen vertrieben die Orks vom Ufer des Großen Flusses in die sumpfigen, ungesunden Darlinniederungen – doch Spuren hinterließ das hehre Elfenvolk trotz beinahe zwei Jahrtausenden nicht.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Viele Orks starben binnen weniger Monde im Darlintal am Sumpffieber, doch die Überlebenden passten sich den dortigen Bedingungen an. Binnen weniger Generationen entwickelte sich eine der Mokolash-Kultur des Orklandes ähnliche Lebensweise: Der Glaube an Rikai wich der Verehrung von »Ranagh«, also Charyptoroth, und »Daragh«, dem mächtigen Holden, der sich als Herr des Darlin sieht.
 
zurück zur Übersicht

um 2000 v. BF

Die Elfen geben ihre Siedlungen auf, Orks und Goblins erobern das Darlintal zurück, fünf Zwergensippen beherrschen die Berge

Während des Zweiten Drachenkrieges gaben fast alle Elfensippen ihre Siedlungen am Großen Fluss auf, und nur wenige Jahre später waren wieder Goblineske in die fruchtbaren Flusslandschaften eingewandert. So ergab es sich, dass im Jahre 2000 v. BF Orks und Goblins die Flussufer und Niederungen der Baronie Dohlenfelde beherrschten, während fünf Angroschimsippen die Berge untereinander aufgeteilt hatten: Am firunwärtigen Hang des Eisenwaldes lebten Zwergensippen in den Dörfern Malmalosch, Moxarosch und Loxolosch, an den praioswärtigen Abhängen lagen die Dörfer Arigalatiko und Xalatiko. Eine sechste Zwergensippe, so wird gemutmaßt, lebte dereinst in der Gegend des heutigen Weilers Ulmenreth, eine siebte irgendwo in der Nähe der Quelle des Langsamen Darlin. Wahrscheinlich kam es zu Sippenfehden, in deren Verlauf diese beiden Sippen vollständig ausgelöscht wurden – und zwar nicht nur deren Mitglieder und deren Hallen, sondern sogar deren Namen und jede Erinnerung an sie.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Das Schicksal der Zwergensippe bei Ulmenreth ist unbekannt. Doch die Sippe in der Nähe des Langsamen Darlin wurde von Orks aus dem Darlintal ausgelöscht, die ihrerseits von den Hochelfen vom Ufer des Großen Flusses vertrieben worden waren.
 
zurück zur Übersicht