Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Die Dunklen Zeiten
von 568 bis 160 vor Bosparans Fall

Nach der Ersten Dämonenschlacht brach die staatliche Ordnung im Bosparanischen Reich weitgehend zusammen, im heutigen Dohlenfelde eroberten Orks und Goblins die ihnen in den Jahrhunderten zuvor mühsam entrissenen Gebiete zurück, die menschliche Bevölkerung schrumpfte, Sümpfe und Wälder breiteten sich wieder aus. Im Darlintal etablierte sich eine viele Jahrhunderte währende stabile Orkherrschaft, dort entstand eine orkisch-menschliche Mischkultur. Doch auch in Dolini selbst lebten viele Orks. Die Menschen huldigten den siegreichen Orkgöttern, die Verehrung von Feenwesen war weit verbreitet, der Glaube an die alten bosparanischen Götter geriet ins Wanken. Die Angroschim gewährten nicht wenigen Menschen, die in die Berge geflohen waren, Zuflucht. Eine nemekathäische Boronsekte aus Bosparan erreichte in diesen Jahren den Eisenwald und errichtete ein zweieinhalb Jahrhunderte währendes »Sanktuarium«. Die Nemekathäer begründeten das heutige Wirtschaftsmuster: Sie brachten zwergische Waren aus Moxarosch und Erzweiler durch das Darlintal nach Twergenhausen, von wo aus sie nach nah und fern verschifft wurden.
 

568 v. BF

Die Erste Dämonenschlacht

Zwei Jahre nach dem Besuch Fran-Horas in Dolini rief Hlûthar von Nordmarken zum Feldzug gegen den Kaiser. Der Procurator wurde vom Patriziat Dolinis, das mehrheitlich hinter Hlûthar stand, unter massiven Druck gesetzt. Schließlich schloss er sich an der Spitze eines Freiwilligenheeres Hlûthars Zug an. So ließen nicht wenige Bürger Dolinis im Jahre 568 v. BF vor den Toren Gareths ihr Leben, darunter der Procurator – die Bauarbeiten am Tempel, der zu Ehren Fran-Horas’ in Dolini errichtet werden sollte, wurden nach dem Eintreffen der Nachricht der Ersten Dämonenschlacht eingestellt.
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567 v. BF

Colonia Dolini wird faktisch unabhängig

Der Senat Dolinis wählte im Jahr nach der Ersten Dämonenschlacht erstmals einen Procurator aus ihren Reihen, einen Ritter aus einer unbedeutenden Familie, der ein Kompromisskandidat der die Stadt dominierenden Häuser Aeni, Brajani und Trioni war. Faktisch war die Stadt damit unabhängig, denn der neue »königliche« Procurator ließ sich weder vom König der Nordmarken noch vom Kaiser in Bosparan bestätigen.
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563 v. BF

Eine Orkarmee erobert Colonia Doloni

Nach dem Untergang der seiner Legionen vor Gareth war das Bosparanische Reich schutzlos. Eine Orkarmee unter einem mächtigen Kriegshäuptling fiel, dem Großen Fluss folgend, in dem zu bescheidenem Wohlstand gekommenen Landstrich am Darlin ein. Die Mauern der Stadt Dolini hielten den Orks nicht stand. Nach der Opferung mehrerer Dutzend Bürger, darunter des Procurators, wurden Stadt und Kastell geplündert. Einzig der tapfer kämpfenden Garnison des Kastells Bolenacum haben die Menschen wohl zu verdanken, dass sie nicht ganz vertrieben wurden: Die nur zehn Legionäre hielten nicht nur einer mehrwöchiger Belagerung stand, sondern verjagten anschließend, das Zeichen des Kor vor sich hertragend, auch die Orks, die Dolini zu ihrem Lager auserkoren hatte: Der Decurio, der die Legionäre befehligte, forderte den Orkhäuptling und kämpfte in einem bitteren Zweikampf, bis er den Ork tötete, aber selbst so schwer verletzt war, dass er Augenblicke später blutüberströmt verstarb. Die übrigen Orks waren von diesem Opfergang so beeindruckt, dass sie die Stadt kamplos räumten.
Dies geschah im Jahre 563 v. BF. Nach der Befreiung Dolinis marschierten die tapferen Legionäre gen Vadocia, auf dem Weg dorthin verliert sich ihre Spur. Nur wenige Wochen nach dem Abzug Truppen der Soldaten fielen kleinere Banden von Orks und auch Goblins im heutigen Dohlenfelde ein, und nahmen den Menschen, was ihnen verblieben war. Diese Orks und Goblins waren aber nicht in der Lage, die Mauern Dolinis zu überwinden.


Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Der heldenhaft gefallene Decurio stammte ursprünglich aus einer tulamidischen Familie aus dem Emirat Mirham, der in Brabak unter dem Namen »Regianus« als Söldner in bosparanische Dienste trat und während seiner Dienstzeit das ganze Bosparanische Reich kennenlernte. Er wurde in einer Höhle nahe seines Kastells beigesetzt. Heute noch ist er als »Heiliger Reghian« ein wichtiger Lokalheiliger.
 
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Mitte 562 v. BF

Flüchtlinge siedeln sich in Malmalosch, dem heutigen Erzweiler, an

Nicht wenige Bewohner der menschlichen Siedlungen am Großen Fluss flüchteten in den Schreckensmonden des Jahres 562 v. BF in die Berge, auf den Schutz der Angroschim hoffend. Während die menschliche Bevölkerung im Tiefland zurückging und die Auwälder begannen, die in den letzten Generationen von Orksklaven mühsam gerodeten Äcker zurückzuerobern, wuchs sie in den Bergen. So kamen etwa zweihundert Flüchtlinge unterschiedlicher Herkunft zuerst nach Moxarosch, wo seit fast 150 Jahren einige wenige Menschen lebten und mit den Erzzwergen des Eisenwaldes nach nach den Statuten des Angbarer Vertrages Handel trieben. Doch die Flüchtlinge wurden dort alles andere als willkommen geheißen – Armbrustschützen eskortierten die Flüchtlinge von Moxarosch weg.
Verzweifelt und enttäuscht zugleich beschlossen die abgewiesenen Flüchtlinge, im Spätherbst den Weg nach Ober-Yaquirien zu suchen. So erreichten ausgemergelte, halb erfrorene Gestalten im Boronmond 562 v. BF das Zwergendorf Malmalosch, das heute als Erzweiler bekannt ist. Der dortige Angroschhochgeweihte hatte Mitleid mit den Flüchtlingen und erlaubte ihnen, in Malmalosch zu überwintern. Angetan vom großen handwerklichen Geschick eines menschlichen Bildhauers, der bislang für seine Kaiserbildnisse bekannt war, erlaubte der Sippenrat der Malmaloscher Erzzwerge im Frühjahr sogar die dauerhafte Ansiedlung der Menschen am Ufer des Mückensees. Doch wurden die bettelarmen Menschen von den Angroschim insgesamt eher geduldet als willkommen geheißen, über den Umgang mit den Menschen kam es zu einem heftigen Streit unter den Angroschim. Die Menschen nannten ihre überirdische Siedlung bosparanisierend »Malmata«.

» Wie sich noch vor einem Jahr die Orken auf unseren Feldern fühlten, so ergeht es nun uns Güldenländern – einzig, dass die bärtigen Kleinen keine Ketten brauchen, da wir freiwillig unser Joch ertragen.«

(Privataufzeichnung eines Seneb Bethanios, vermutlich aus Dolini, heute im Besitz des Ingerimmtempels zu Erweiler, 562 v. BF)



Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Heutzutage ist unbekannt, dass sich die Flüchtlinge, als sie den Stiegenwald erreicht hatten, über den weiteren Weg uneins waren und sich aufteilten: Die erste Gruppe folgte dem vermeintlich einfacheren Weg durch das Tal der Stiege nach Süden, die andere wählte den vermeintlich gefährlicheren Weg über den Kupferpass, von dem man annahm, dass er über Umwege auch nach Ober-Yaquirien führte.
Aus letzterer Gruppe sollten die ersten menschlichen Siedler Erzweilers werden, die Spur von ersteren verlor sich. Die Erzweilerer nahmen allgemein an, dass sie den Weg nach Almada gefunden hätten, die Erinnerung an den Streit im Stiegenwald verblasste.
Doch tatsächlich wurden die Flüchtlinge, die den Weg durch das Tal der Stiege wählten, von starken Schneefällen überrascht und erfroren und verhungerten elendiglich im heute als »Boronsforst« bekannten Wald, als sie den Eisenwald schon fast überwunden hatten. Ganz in der Nähe ihrer letzten Ruhestätte steht heute das Kloster Sankta Noiona.
 
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559 v. BF

Dolini schließt einen Tributvertrag mit einem Orkhäuptling im Darlintal

Die Lage in Dolini wurde von Jahr zu Jahr verzweifelter, da kaum noch eine Siedlung am Großen Fluss genügend Getreideüberschuss hatte, um Nahrungsmittel an die hungernden Einwohner des Städtchens an der Mündung des Dolinus zu verkaufen. Schließlich entschied der Senat im Jahre 559 v. BF, mit den Orks zu verhandeln, um endlich wieder das Hinterland der Stadt bewirtschaften zu können. So kam es zu einem Vertrag mit dem mächtigsten Orkhäuptling im Darlintal, der sein Lager ganz in der Nähe des heutigen Mühlenheim errichtet hatte. Die Orks gestatteten den Einwohnern der Stadt, wieder Ackerbau zu betreiben und Holz zu schlagen, im Gegenzug Dolini aber jährliche Tributzahlungen auferlegte, die sowohl Wertsachen als auch menschliche Sklaven umfasste. Der Handel von Zwergenwaren von Moxarosch nach Dolini brach zusammen, da die Zölle, die die Orks erhoben, die Geschäfte uninteressant werden ließen. Zudem musste der Senat zugestehen, dass Orkkrieger in Dolini über die Vertragsbedingungen wachten. Da die Krieger ihre Familien mitbrachten, gab es schon bald eine beachtliche orkische Gemeinde in Dolini.
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546 v. BF

Kämpfer aus Dolini plündern Siedlungen an der Galebra

Um trotz des Zusammenbruchs des Handels mit den Erzzwergen die horrenden Tributzahlungen an die Orks im Darlintal weiter aufbringen zu können, schickte der Senat schon bald nach dem Vertrag von 559 v. BF schnelle Biremen mit Kämpfern aus, die unbefestigte Siedlungen am Großen Fluss plünderten. Ein Überfall aus dem 546 v. BF erlangte traurige Berühmtheit: Kämpfer aus Dolini plünderten mehrere Dörfer an der Galebra und erschlugen hunderte Männer und Alte und legten viele Hundert junge Frauen und Kinder in Ketten, um sie als Lust- und Opfersklaven an die Orks zu verkaufen.
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um 540 v. BF

Die Orks als bestimmender Machtfaktor in Dolini

Um das Jahr 540 v. BF waren die Orks ein bestimmendes Element in Dolini geworden. Sie machten nicht nur ein Viertel der Bevölkerung aus, es befand sich sogar ein Brazoragh(»Brazoracus«)-Tempel in der Stadt – der örtliche Shinxir-Tempel war umgeweiht worden, die Standarte des städtischen Kastells schmückte nun ein aus Kupfer getriebenes Stierhaupt. Auch zahlreiche Menschen hatten sich von ihren Göttern ab- und den Orkgöttern zugewandt, waren diese den Gottheiten der Bosparaner doch offensichtlich überlegen.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Von 538 v. BF an wurden Brazoracus regelmäßig Opfer dargebracht. Menschen blieben von diesen Opfern verschont, da sie dem Gott als unwürdig galten.
 
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502 v. BF

Nemekathäischen Flüchtlinge erreichen Moxarosch

Aus Bosparan geflohene Anhänger des Nemekath, knapp zweihundert Männer, Frauen und Kinder, zogen im Jahre 502 v. BF von Süden kommend durch das Tal der Stiege. Die Nemekathäer hatten sich entschieden, ihrem Propheten nicht ins Exil auf die Zyklopeninseln zu folgen, sondern ihr Heil in der Wildnis des Königreichs Nordmarken zu finden. Die Eiferer erreichten schließlich genau sechzig Jahre, nachdem dort Flüchtlinge aus Doloni abgewiesen worden waren, Moxarosch, das durch den Angbarer Vertrag 712 v. BF zum Handelsplatz bestimmt worden warn. Die Anführerin der Nemekathäer, eine Borongeweihte namens Calmira, verkündete ihren Gefolgsleuten nach einem Weistraum, dass das Hochtal von Moxarosch ihre neue Heimat sei, das »Sanktuarium des Ewigen Raben«. Hier würde man bleiben. Die Nemekathäer, deren Vorräte erschöpft waren, lagerten außerhalb Moxaroschs, von erzzwergischen Armbrustern und auch den in Moxarosch ansässigen Menschen misstrauisch beäugt und bedroht.
Nach einigen Tagen kletterte ein Borongeweihter an einem Abend die steilen Abhänge des Kupferhorns empor, begann zu meditieren – und stürzte sich bei Sonnenaufgang in die Tiefe. Ihm folgte ein weiterer Gläubiger. Und dies ging für einen Mond so weiter. Schließlich entschieden der Sippenälteste und der Angroschhochgeweihte von Moxarosch – gegen den Wunsch der etwa fünfzig in Moxarosch lebenden Menschen –, den »ehernen Mut« beweisenden Flüchtlingen Vorräte zu bringen und ihnen ein Ansiedlungsrecht in Moxarosch zu gewähren. Die Angroschim stellten nur eine Forderung: Die Neuankömmlinge mussten den Vertrag von Angbar aus dem Jahre 712 v. BF vollumfänglich akzeptieren. Die Nemekathäer nahmen diese Bedingung an, dankten den Erzzwergen und begannen damit, nur wenige Dutzend Schritt von der Zwergensiedlung entfernt einfache Hütten zu errichten und mit Hilfe der Zwerge einen granitenen Tempel für ihren finsteren Gott zu bauen. Ihre neue Heimstatt nannten sie »Monata«.


Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Es war weniger Mitleid, sondern vielmehr ein Traum, der die Zwerge bewog, den Nemekathäern Zuflucht zu gewähren. Dem Angroschhochgeweihten hatte geträumt, dass großes Unheil über Moxarosch hereinbrechen würde, würden den Flüchtlingen nicht geholfen werden.
 
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um 500 v. BF

Lotoshandel im Eisenwald

Die Nemekathäer Monatas waren für ihre Ritualhandlungen auf Rauschmittel angewiesen, bald schon waren die mitgebrachten Vorräte erschöpft und man machte sich auf die Suche nach Alternativen. So kam es schon zu Beginn des 5. Jahrhunderts v. BF zu Handelskontakten zwischen den Borongläubigen in Monata und den orkischen und menschlichen Bewohnern des Darlintales, in dessen Sümpfen die dem Totengott heilige Lotospflanze reichlich wuchs. Die Nemekathäer lehrten die Sumpfbewohner die Kultivierung des Lotos und tauschten mit ihnen die Blüten gegen die Rauschmittel, die diese aus dem Blütenstaub des Weißen und Schwarzen Lotos herstellten. Die Orkhäuptlinge waren von der Wirkung der dem Alkohol deutlich überlegenen Rauschmitteln so beeindruckt, dass sie den Nemekathäern freien Durchzug durch ihr Gebiet einräumten. Zudem kultivierten die neuen menschlichen Bewohner Moxaroschs Mohn und auch die aus dem Süden mitgebrachte Vragieswurzel, aus der sie Boronwein herstellten. Auch diesen verkauften sie an die Orks im Darlintal.
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496 v. BF

Zwergenkämpfer machen im heutigen Bergkönigsgut Grambosch Ritter des Drachenordens nieder

Während der nächsten Jahrzehnte überwucherte der Wald die Heerstraße nach Albenhus, und ein Goblinstamm wählte das aufgegebene Kastell Bolenacum als seine Heimstatt. An der praioswärtigen Flanke des Eisenwaldes, in der Drachenöde, kam es 496 v. BF zu einem Zwischenfall, als zwergische Kämpfer eine Abteilung Ritter des Drachenordens niedermachte. Als dieser Zwischenfall passierte, war auch Kastell an der Liepau schon einige Jahrzehnte nicht mehr entsetzt worden, die Siedlung Lipunium bestand jedoch fort, Handel mit den Erzzwergen Xalatiko-Tenas wurde schon seit Jahrzehnten keiner mehr getrieben.

»Wo der salzige Bach, der in den Großen Grenzfluss zum Bannland mündet, aus dem vom Drachengezücht verbrannten Gestein dringt, griffen unsere Krieger in dem Jahre, als Nagrescha Tochter der Norima Vierlinge gebar, sechzehn farbig geschuppte, auf Tieren der Menschen reitende Drachenkrieger an. Das Echsengezücht wehrte sich, wie bei seiner Art zu erwarten, heftig, konnte aber schließlich bezwungen werden. Sechs der Unsrigen fanden in der Schlacht den Tod, einer durch die Klingen der Drachenkrieger, die übrigen durch deren finsteren Zauberkräfte.«

(Chronik des Bergkönigreiches Eisenwald, 496 v. BF)

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477 v. BF

Nemekathäische Reliquien erreichen Monata

Zwei Jahre nach dem Tode Nemekaths im Jahre 479 v. BF brachte ein Borongeweihter die Knochen des kleinen Fingers und des Ringfingers der linken Hand des Propheten in den Eisenwald und übergab sie der Hochgeweihten Calmira im Tempel zu Monata. 477 v. BF waren bereits alle Menschen Moxaroschs zum Boronglauben bekehrt.
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475 v. BF

Vertrag zwischen den Nemekathäern Monatas und dem Senat Dolinis

Die geschäftstüchtigen Nemekathäer Monatas hatten das Vertrauen, das ihnen die Orks entgegenbracht hatten, genutzt, um den Handel mit Zwergenwaren von Moxarosch nach Dolini wieder aufleben zu lassen, nur dass sie nun die heutige Via Ferra nutzten, und nicht mehr den alten Handelsweg über die heutigen Siedlungen Wilsitz und Wichten. Calmira, die alternde Hochgeweihte des Borontempels zu Moxarosch, schloss im Jahre 475 v. BF einen Vertrag mit dem Senat Dolinis, in denen die Handelsbeziehungen der Siedlungen geregelt wurden. In diesem Vertrag wurde Moxarosch zum ersten mal »Monata« genannt.

»Wir, Calmira von Monata, von Boron und seines Propheten Nemekath Gnaden Herrin aller Gläubigen im Sanktuarium des Ewigen Raben, verpflichten uns hiermit, [Zwergenware und Rauschgifte, penibel aufgelistet und Qualität und Quantität] nach Colonia Dolini zu liefern und dafür im Gegenzug in Gold und Silber bezahlt zu werden. So vereinbart im siebenundzwanzigsten Jahre des Sanktuariums des Ewigen Raben zu Monata.«

(Aus der Geheimchronik des Borontempels zu Monata, heute in der Bibliothek des Borontempels zu Dohlenfelde, verfasst im Jahre 481 v. BF)

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468 v. BF

Beginn der nemekathäischen Mission im Eisenwald

Die Borongeweihte Calmira, die den Glauben an ihren Gott vor mehr als drei Jahrzehnten in den Eisenwald getragen hatte, verkündete im Jahre 468 v. BF auf ihrem Sterbebett, dass es Borons Wille sei, den Glauben über das Hochtal von Monata hinaus zu verbreiten. Immer tiefer drangen die Prediger in den Eisenwald vor, um die dort ansässigen Bergbauern und Hirten in ihren kleinen Dörfern und einsamen Katen zu ihrem Todeskult zu bekehren und damit das »Sanktuarium des Ewigen Raben« zu vergrößern. Die auch heute noch weitverbreitete Boronfürchtigkeit der einfachen Bevölkerung im Eisenwald ist auf diese Missionierung während der Dunklen Zeiten zurückzuführen. Die armen, nicht selten dem Hungertod nahen Bergbewohner, die von den misstrauischen Erzzwergen selten mehr als geduldet wurden, waren für Lehren von jenseitiger Verheißung und der Abwendung vom diesseitigem Leid durch die Einnahme von Rauschmitteln aller Art sehr zugetan. Bereits um 465 v. BF war die Mehrheit der menschlichen Einwohner von Malmata (Erzweiler) zum nemekathäischen Boronglauben übergetreten, man begann mit dem Bau eines großen Borontempels.
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467 v. BF

Der »Rabenrat« herrscht im Sanktuarium

Da sich die Gläubigen und die Geweihten des »Sanktuariums des Ewigen Raben« nicht auf eine Nachfolger Calmiras einigen konnten, wurde der »Rabenrat« einberufen: Alle Borongeweihten des Sanktuariums entschieden nun kollegial in allen Belangen, auch den weltlichen. Die Borongeweihten trafen sich zur Beratschlagung einmal im Mond im Borontempel zu Monata, vom einfachen Priester bis zum Hochgeweihten hatte jeder genau eine Stimme, denn vor dem Tod sind alle gleich.
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460 v. BF

Die Lapsdigni stellen den kaiserlichen Procurator

Ein Ritter aus dem kleinen Geschlecht der Lapsdigni (heute »Fallenwerth«) wurde im Jahre 460 v. BF vom Senat zum kaiserlichen Procurator gewählt.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Dieser Procurator war gleichzeitig und als erster Mensch Hochgeweihter des Brazoracus-Tempels. Dass der Ritter, Vorfahr aller heute noch lebenden Mitglieder des Hauses, einen orkischen Großvater hatte, was man ihm auch deutlich ansah, verschaffte ihm die nötige Achtung bei den Orkkriegern der Stadt.
 
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454 v. BF

Die Nekropole zu Monata

Die Bewohner Monatas schlugen von 454 v. BF an mit ausdrücklicher Erlaubnis der Angroschgeweihtenschaft Grabhöhlen in die steilen, unzugänglichen praioswärtigen Hänge des Kupferhorns. In der rasch wachsenden Nekropole wurden die Toten des »Sanktuariums des Ewigen Raben«, beigesetzt wurden.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Etwa ein Dutzend zwergische Handwerker halfen den Nemekathäern beim Bau der steinernen Nekropole – die meisten, weil sie gut bezahlt wurden, doch wenige, weil sie zum Boronglauben übergetreten oder den Rauschmitteln der Menschen verfallen waren.
 
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444 v. BF

Die Lex Imperia

Mit der durch Yarum-Horas 444 v. BF erlassenen Lex Imperia wurde das Königreich Nordmarken zerschlagen, die Lande am Großen Fluss gehörten nun zum neugeschaffenen Herzogtum Nordmarken, Lipunium jedoch zur Provinz Ober-Yaquirien, die direkt dem Horas unterstand. Der Procurator Colonia Dolinis nahm dies zur Kenntnis, weigerte sich aber vorerst, dem neuen Herrscher der Nordmarken, nun im Herzogenrang, den Treueeid zu leisten.
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435 v. BF

Der Borontempel zu Malmata wird geweiht

Im Jahre 435 v. BF wurde der Borontempel zu Malmata (Erzweiler) feierlich geweiht. Ein halbes Dutzend Gläubige nahm sich im Rahmen des Weihfestes das Leben. Der Hochgeweihte des Tempels zu Monata und brachte das mittlere Fingerglied des Ringfingers Nemekaths in den neuen Tempel. Der Rabenrat »Rabenrat« nahm die Fertigstellung des Tempels zum Anlass, das Sanktuarium als »keinem Herrn denn Boron selbst untertan« zu erklären.
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434 v. BF

Dolini unterwirft sich dem Herzog der Nordmarken

Zehn Jahre nach der Lex Imperia akzeptierten der Senat Dolinis die Zugehörigkeit zum neugeschaffenen Herzogtum Nordmarken, der Procurator aus dem Hauses Lapsdigni leistete dem Herzog den Treueeid. Der neue Herrscher der Nordmarken machte vorerst keine Anstalten, seine Herrschaft über das »Sanktuarium des Ewigen Raben« auszudehnen, lag dessen Gebiet doch zur Gänze in Zwergenland.
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430 v. BF

Die Nekropole zu Monata hat überregionale Bedeutung

Schon bald nach ihrer Errichtung diente die Nekropole zu Monata nicht nur den Toten des »Sanktuariums des Ewigen Raben« als letzte Ruhestätte. Es ließen sich Borongläubige immer entfernterer Gegenden dort beisetzen, so aus Punin, Vadocia und auch Bosparan. Einer der bekanntesten dort Beigesetzen war der im Jahre 430 v. BF in der Nekropole bestattete Legatus legionis Silem, der als Feldherr des Yarum-Horas entscheidend an der Niederwerfung des letzten nordmärkischen Königs Halwart beteiligt war und als bekennender Anhänger des Nemekath dem »Sanktuarium des Ewigen Raben« schon zu Lebzeiten ein Vermögen gespendet hatte. Die Nekropole zu Monata war nun eine der wichtigsten nemekathäischen Stätten nördlich des Yaquir.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Silem wurde unter dem von König Halwart erbeuteten unzerstörbaren Spiegel »Marboron« beigesetzt. Der Spiegel wurde geschwärzt und schloss den Sarkophag des Feldherrn.
 
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428 v. BF

Der erste Eremit des Boronforstes

Ein nemekathäischer Borongeweihter aus Malmata gelangte im Jahre 428 v. BF auf der Suche nach Einsamkeit und Stille in den heute als Boronsforst bekannten Wald. Er fand dort die wenigen sterblichen Überreste der Toten des Jahres 562 v. BF (ohne jedoch auch nur zu ahnen, woher die Knochen stammten) und errichtete ein schlichtes Grabmal. Er blieb daraufhin bis zu seinem Tod in der Einsamkeit dieses Waldes, und alle ein, zwei Generationen sollte ihm ein Borongeweihter auf der Suche nach Stille nachfolgen. Aufgrund dieser boronfürchtigen Eremiten bekam der Boronsforst seinen Namen.
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um 420 v. BF

Das »Heiligenfurter Opfer«

Von Monata und Malmata aus wurde zunehmend versucht, auch die Menschen und Halborks des sumpfigen Darlintales zum Nemekath-Kult zu bekehren. Die Bewohner der Darlinsümpfe verehrten in erster Linie Ranagh (Charyptoroth) und Daragh (den Holden des Darlin). Einer der Missionare wurde im heutigen Dohlenfelde erschlagen, der heute noch in Dohlenfelde zu sehende Borontempel wurde (wenn auch erst Generationen später) über seinem Grabmal errichtet.

»Ein Bruder Unserer Heiligen Kirche aus dem Tempel zu Monata stieß, nach einer mehrtägigen Wanderung durch die Berge und nur geführt durch geheiligte Rabenvögel, endlich wieder auf Menschen, wenn auch auf Menschen, die vor Schwarz- und gar Rotpelzen sowie Flussnymphen buckelten. Er predigte diesen armseligen Gestalten, nachdem er gerade eine schlammige Furt durch ein kleines Flüsschen, das die Einheimischen Darlinus nannten, durchquert hatte, von der Göttlichkeit des Herrn des Todes und der Erlösung durch den rauschhaften Schlaf. Unser Bruder war zutiefst erbost über die Ignoranz der tumben Sumpfbauern und deren geistloser Verehrung des orkischen Stiergötzen und des Flussgötzen Ranagh. Auch Feengezücht schienen die dort lebenden Menschen anzubeten, und ihre Toten ließen sie im Sumpf verrotten. Als er nach einigen Wochen unter den Götzendienern gar sah, wie man einen Toten den Schweinen zum Fraß vorwarf, und dies voller Verblendung gar als eine heilige Handlung für einen Wildsaugötzen verstanden wurde, war es dahin mit seiner Beherrschung. Nun war ihm klar, warum er bisher kein einziges wohlgepflegtes Grab gefunden hatte. So rief er bei seiner nächsten Predigt seufzend aus, in welches erbärmliche, göttervergessene Land er denn hier geraten sei, wo man nicht einmal seinen Toten Respekt erweise und wo es nicht einmal ein Grabmal eines heiligen Mannes gäbe. Ein kräftiger Waldbauersbursche zögerte daraufhin nicht lange und erschlug unseren Bruder, Boron habe ihn selig, ohne viel Federlesen. Die Bauern und Lotossammler, denn davon wuchs im Sumpf am Darlinuslauf reichlich, begruben unseren Bruder daraufhin nicht weit von der Furt, wo er gepredigt hatte, und errichteten nicht viel später sogar ein prächtiges Grabmal. Über diesem wurde schließlich ein kleines Kloster errichtet.«

(»Die Verkündigung des Wortes des Heiligen Nemekath am Yaquir und am Großem Fluss von den Zeiten Yarum-Horas’, bis Usim-Horas«, Belenas (Mengbilla), 31 Brigon (131 v. BF))



Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Die Geschichte wurde so oder so ähnlich hundertfach abgeschrieben und nacherzählt, ist aber frei erfunden. Tatsächlich war der »Missionar« ein (wenn auch tatsächlich borongeweihter) Unterhändler aus Monata, der versuchte, die Bewohner der Darlinsümpfe zu betrügen, indem er ihnen minderwertigen Boronwein anbot. Der Betrug flog auf, der Borongeweihte wurde an Ort und Stelle erschlagen. Auswirkungen auf den Handel zwischen Monata und Dolini hatte der Zwischenfall keine.
 
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um 410 v. BF

In Dolini wird dem Flussvater gehuldigt

Der Efferdtempel zu Dolini war eine der wichtigsten Stätten der Zivilisation im ansonsten verwahrlosten Land am Großen Fluss. Als der Hüter des Zirkels zu Bethana um 410 v. BF eine Inspektorin zum Tempel in Dolini schickte – der immerhin nominell noch Sitz eines Metropoliten der Efferdkirche war – war diese überrascht, dass in dem immer noch gepflegten Tempel nicht etwa Efferd, sondern vielmehr dem Flussvater gehuldigt wurde. Der binnenländische Metropolitensitz wurde daraufhin entweder an einen heute unbekannten Ort verlegt (oder blieb, wie viele Kirchenhistoriker vermuten, vakant). Ansonsten wurde damals auch fleißig Ork- und Goblingöttern geopfert. Den Glauben an Travia hielt eigentlich nur noch die Familie Aeni, die seit Gründung der Stadt die Geweihten des Traviatempels stellte, in Ehren. Die Verehrung Sumus und Satuarias war gerade im Begriff, sich im ländlichen Umland Dolinis auszubreiten.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Die Bevölkerungszahl im sumpfigen Darlintal war in den letzten Jahrzehnten erheblich gewachsen. Eine machtvolle Ranagh (Charyptoroth)- und Daragh (Feenwesen)-Priesterschaft herrschte von Darlinstein aus über das Sumpfland.
 
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395 v. BF

Dolini erhebt sich gegen die Tributzahlungen an die Darlin-Orks

Unter der Führung des Procurators der Stadt, eines rondragläubigen Ritters aus dem Geschlecht Lapsdigni (heute »Fallenwerth«), weigerten sich die Einwohner Dolinis im Jahre 395 v. BF, den seit 559 v. BF üblichen Jahrestribut an die Orks im Darlintal zu zahlen. Es kam zu einer Schlacht, in der die Menschen – im Bündnis mit zwei Goblinsippen und der Unterstützung eines Dämonenbeschwörers – die Darlin-Orks vernichtend schlugen. Dolini blieb von weiteren Tributforderungen verschont. Die von Dolini abgesehen einzigen größeren menschliche Siedlungen auf dem Gebiet Dohlenfeldes war zu dieser Zeit die nemekathäischen Dörfer Malmata und Monata. Dazwischen, am mittleren Darlin, fanden sich nur vereinzelte Gehöfte und winzige Weiler im Sumpfland und dichten Buchenwald. Dort hielten die Orkhäuptlinge, die die Sumpfgötzen Ranagh und Daragh verehrten, die Macht sicher in den Händen.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Dass die in Dolini lebenden Orks, die ein Viertel der Bevölkerung ausmachten, auf Seiten des Procurators, in dessen Adern Orkblut floss, in die Schlacht zogen, ist heute so gut wie vergessen.
Die Familie Lapsdigni huldigte damals, entgegen der Überlieferung, auch nicht Rondra, sondern vielmehr dem Orkgott Brazoracus, dessen Tempel sie sogar vorstand. Zum Dank für den Sieg ordnete der Hochgeweihte an, mehrere Dutzend kriegsgefangener Orks und Halborks auf dem Burgberg Dolinis zu opfern.
 
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392 v. BF

Der Senat schränkt die Macht des Procurators ein

Die im Senat vertretenen Häuser, vorweg die Häuser Brajani und Trioni, wurden ob der ausufernden Forderungen des Hauses Lapsdigni misstrauisch. Sie fürchteten, dass die Lapsdigni die »Republik« zerstören könnten und schränkten die Befugnisse des Procurators erheblich ein, machten unter anderem eine jährliche Bestätigung im Amt obligatorisch (bis dahin wurde das Amt auf Lebenszeit vergeben). Es wurde zudem entschieden, dass der Procurator niemals zugleich auch Hochgeweihter eines der Tempel der Stadt sein durfte.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Die Brajani befürchteten vor allem die guten Beziehungen zwischen den Lapsdigni und den Orks Dolinis. Des Weiteren waren sie gegen den Wunsch der Lapsdigni, von nun an Brazoracus auch Menschenopfer darzubringen. In diesem Punkt setzten sie sich jedoch nicht, von nun an wurden neben Orks auch Menschen Brazoracus zu Ehren vom Hochgeweihten des Tempels zu Tode gefoltert.
 
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um 370 v. BF

Beginn der Puniner Gegenmission

Nach dem Ausbruch des Amran Nemoras und der Zerstörung der Stadt Palakar – der Hauptstadt der Nemekathäer – auf Pailos im Jahre 385 v. BF wurde in Punin die Lehre der Boronkirche im »Schwarzen Buch« kanonisiert. Der Puniner Boronritus forcierte nun die Eindämmung des konkurrierenden Nemekathäerkults und sandte Geweihte, aber auch Bewaffnete, in nemekathäische Siedlungen. Auch in Malmata und Monata trafen Puniner Borongeweihte ein, wurden dort jedoch als Ketzer gesteinigt.
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364 v. BF

Das Haus Lapsdigni scheitert beim Vorstoß ins Darlintal

Der Sohn des Procurators aus dem Hause Lapsdigni, der 395 v. BF den Aufstand Dolinis gegen die Orkherrschaft angeführt hatte, versuchte 364 v. BF, das ganze Darlintal zu unterwerfen. Doch in der Arborin-Schlacht erlitten die Kämpfer aus Dolini eine fürchterliche Niederlage gegen die Orks und allerlei Sumpfkreaturen, die die Charyptoroth-Paktierer der Sümpfe herbeigerufen hatten.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Dass die Lapsdigni selbst Orkblut in ihren Adern hatte, Brazoracus huldigten und ein Großteil ihrer Kämpfer Orkkrieger waren, ist in Vergessenheit geraten. Auch vergessen wurde, dass ein Großteil der Kämpfer auf »Orkseite«Ranagh- und Daragh-gläubige Halborks waren.
 
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363 v. BF

Friedensvertrag zwischen Dolini und den Darlin-Orks

Der Senat Dolinis schloss nach der Niederlage einen vom Boronhochgeweihten Malmatas ausgehandelten »ewigen« Frieden mit den Orks im Darlintal, das geschah im Jahre 363 v. BF. Das Haus Lapsdigni versuchte in den kommenden Jahrzehnten noch mehrfach, die Städter zu einem erneuten Feldzug gegen die Orks zu animieren, scheiterte jedoch stets an den übrigen Senatoren, die die Stadt nun fest unter ihrer Kontrolle hatten.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Bei der Niederlage in der Arborin-Schlacht fand auch der Brazoracus-Hohepriester aus dem Hause Lapsdigni den Tod. Die Lapsdigni hatten damit viel von ihrem Ansehen bei den Orks eingebüßt und verloren das Hochgeweihtenamt im Brazoracus-Tempel. Sie stellten jedoch weiterhin den Procurator der Stadt.
 
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um 340 v. BF

Das Kloster Heiligenfurt

Acht Jahrzehnte nach dem »Heiligenfurter Opfer« errichteten Borongläubige aus Malmata und Monata um 340 v. BF über dem Grabmahl des Märtyrers ein kleines Kloster, in das das obere Fingerglied des Ringfingers Nemekaths aus dem Tempel in Monata gebracht wurde. In Kürze wurde das Kloster, das von Beginn an ein reines Laienkloster war, zum wichtigen Umschlageplatz für alle Rauschmittel, die am Darlin angebaut und in Monata veredelt wurden. Der Handel zwischen Monata und Dolini fand zur Zeit der Klostergründung ausnahmslos über die heutige Via Ferra statt, der alte Handelsweg durch die heutigen Siedlungen Wichten und Wilsitz war in Vergessenheit geraten.
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291 v. BF

Tulamidische Siedler aus dem Emirat Al’Mada siedeln sich in Lipunium an, das Dorf heißt nun Al’Gharamosh

Im Jahre 291 v. BF siedelten sich Tulamiden aus dem Emirat Al’Mada im Dorf Lipunium an. Bald schon wurde das Dorf »Al’Gharamosh« genannt, heute heißt es, bosparanisch verballhornt, Grambosch. Bei Ankunft der Tulamiden gab es keinen einzigen Geweihten oder Tempel mehr in Lipunium, die Menschen huldigten in den umliegenden Wäldern feeischen Wesenheiten und Tiergöttern. Das einst bedeutende Shinxir-Heiligtum im alten Kastell wurde als Holzlagerraum genutzt. Die tulamidischen Siedler brachten den Rahjakult sowie die Verehrung von Tsa und Boron (nach dem Puniner Ritus) in den Eisenwald, der neuerrichtete Borontempel zu Lipunium war der erste auf dem Boden des heutigen Dohlenfelde, der im Puniner Tempelregister geführt wurde. Weiterhin trieben die Tulamiden eifrig Handel mit den Angroschim Xalatiko-Tenas und belebten damit Handelswege, die seit über zwei Jahrhunderten nicht mehr genutzt wurden.
Die neuen Siegler machten aber keine Anstalten, die Berge, auf deren anderen Seite sie das Totenreich vermuteten, zu erkunden. Eine tulamidische Sippe, die einige Jahre später von Al’Gharamosh aus über die Berge gen Norden zog, wurde entweder von Angroschim oder Orks niedergemacht.


Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Die vermisste Sippe gelangte bis ins Darlintal, wo sie von einem Orkhäuptling versklavt wurden. Die Orks verkauften Fremden auf dem Sklavenmarkt in Dolini, wo sich ihre Spur verliert.
 
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280 v. BF

Die Magierakademie Punin erwirbt den alten Turm Al’Gharamosh

Im Jahre 280 v. BF, wenige Jahre, nachdem die Tulamiden in Al’Gharamosh Handelskontakte zu den Erzzwergen geknüpft hatten, erwarb die »Akademie der Hohen Magie und Arcanes Institut zu Punin« den Turm des alten Kastells von Al’Gharamosh. Der Grund war offensichtlich das Arkanium, das die Erzzwerge aus Xalatiko den Tulaimden verkauften. Die Puniner Magier kauften den Angroschim das magische Metall nun direkt für gutes Gold ab und brachten es einmal im Jahr mit einem Luftdschinn in ihre Akademie. Daran hat sich bis heute nichts geändert, und der Turm Grambosch, das älteste menschengebaute Steinbauwerk der Baronie Dohlenfelde, ist immer noch Eigentum der Puniner Magierakademie. Die Shinxir-Weihestätte dient seither als Lagerraum für das Arkanium.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Die Erzzwerge hatten die Arkaniumlagerstätte erst einige Jahre zuvor entdeckt, und waren angenehm überrascht, dass die Menschen ihnen so viel Gold für das ihnen wertlos erscheinende Metall zahlten.
 
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249 v. BF

Krieg zwischen Dolini und Albenhus

Zwischen Dolini und der Stadt Albenhus beziehungsweise Al’Benush (es finden sich in den Unterlagen beide Schreibweisen) kam es 249 v. BF zum Streit über Handelsrechte, die in einer Biremenschlacht auf dem Großen Fluss eskalierten, die keinen klaren Sieger hatte. Im dritten Jahrhundert vor Bosparans Fall sind sowohl Albenhus als auch Elenvina aktenkundig, und beide waren bald größer als Dolini.
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224 v. BF

Das Ende Monatas

Die Nemekathäer in Monata und Malmalosch betrachteten sich schon seit Jahrzehnten als die wahren Herren des Eisenwaldes, die, so ihre Interpretation, in ihrem »Sanktuarium des Ewigen Raben« mit Hilfe Borons sowohl den Ansprüchen der Horaskaiser, der Herzöge der Nordmarken und der Bergkönige des Eisenwalds trotzten. Es lebten damals mehr als 700 Menschen in Monata, während die Zahl der Angroschim nur knapp über 100 betrug. In Malmata kamen 300 Menschen auf unter 100 Angroschim. Im Jahre 224 v. BF, das zum Annus horribilis des »Sanktuarium des Ewigen Raben« werden sollte, feierten die Nemekathäer das zweihundertjährige Bestehen der Nekropole von Monata, ihren größten Stolz. Voller Selbstbewusstsein forderten sie nun die Erzzwerge heraus, indem sie von den Grabkammern der Nekropole im Talkessel des Stiegenwaldes ausgehend eigene Stollen in das Kupferhorn trieben, um selbst das wertvolle Metall zu fördern. Die Angroschim bemerkten in Kürze den Verstoß gegen den Vertrag von Angbar aus dem Jahre 712 v. BF und den mit Calmira 502 v. BF geschlossenen Vertrag, ein bergköniglicher Unterhändler forderte die Bewohner Monatas auf, von ihrem illegalen Treiben abzulassen. Eine Borongeweihte aus dem Tempel in Monata beeidete bei ihrem Leben, dass nicht mehr nach Kupfer geschürft würde. Kaum hatte der Emissär Monata verlassen, brachte sich die Borongeweihte ihrem Herrn selbst zum Opfer dar. Die Bewohner Monatas begannen nach dem Borondienst und einer Trauerzeit von einem Mond damit, ihre Bergarbeiten wieder aufzunehmen.
Die Angroschim waren über diese nemekathäische Spitzfindigkeit alles andere als erfreut und forderten die Menschen Monatas erneut und diesmal ultimativ auf, den »Raubbau an Angroschs Schätzen« einzustellen. Als ihnen erwidert wurde, dass das Wort Nemekaths mehr gelte als das Wort des Kaisers und das Wort des Bergkönigs, die den Vertrag zu Angbar gesiegelt hätten, reagierten die Angroschim ohne eine weitere Warnung mit brachialer Gewalt: Am ersten der Namenlosen Tage, Isyahadin, des Jahres 224 v. BF griffen während eines großen Gottesdienstes im Borontempel Monatas mehrere Dutzend Zwergenkrieger die dicht gedrängten, berauschten und ekstatitischen Gläubigen an, die sich, angeführt von ihrem Hochgeweihten, bereitwillig in die Klingen der Angroschim warfen. Nach dem Massaker im Tempel töteten die Angroschim auch noch alle anderen Menschen in Monata, nicht einmal Kinder wurden verschont. Die Leichen der Menschen wurden allesamt in den Borontempel geschafft, der Tempel danach mit Kohle und Stroh gefüllt und angesteckt. Das Feuer loderte vier Tage.

»Unsere Krieger griffen im Jahr, als Meister Ulrimosch Sohn des Urgamasch verstarb und sein ältester Sohn sich weigerte, dessen Betrieb weiterzuführen, die Großlinge aufgrund des Bruchs des Vertrages zu Angbar an. Zum Erstaunen unserer Krieger wehrten sich die unbeholfenen Großlinge überhaupt nicht. Stattdessen warfen sie sich, ob Mann oder Weib, ob Greis oder Kind, geradezu freudig in unsere Waffen. Ihnen schien weder das eigene Leben, noch ihr Besitz, noch ihre Ehre schützenswert. Sie sangen gar fröhliche Lieder, als sie in den Tod gingen. Und der Hohepriester der Großlinge schlitzte sich gar selbst die Kehle auf, als einer unserer Krieger den finsteren Tempel betrat. Angrosch war mit uns, keiner der Unsrigen fand den Tod in dieser eigenartigen Schlacht. Einzig Arombolosch Sohn des Angromosch wurde von einem verirrten Armbrustbolzen verletzt. Die Großlinge werden wir nie verstehen.«

(Chronik des Bergkönigreiches Eisenwald, Eintrag des Jahres 224 v. BF)

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Ende 224 v. BF

Das Ende der Nekropole zu Monata

Als die Flammen im Borontempel zu Monata nach fünf Tagen erlöschten, es war der letzte Tag, Shihayazad, des Jahres 224 v. BF, erschütterte ein gewaltiges Erdbeben das Tal der Stiege. Und das in einem Tal, in dem nicht nur seit Menschen-, sondern seit Zwergengedenken die Erde nicht mehr gebebt hatte. Die Nekropole zu Monata wurde vollständig zerstört, die teilweise mehrere Dutzend Schritt in den Fels gehauenen Gräber wurden von einer gigantischen Steinlawine in die Tiefe gerissen und lagen unter mehr als zweihundert Schritt losem, scharfkantigen Felsschutt.
Der Angroschhochgeweihte der Moxaroscher Sippe weigerte sich von diesem Tage an zu essen und zu trinken, und starb einige Wochen später, zu Beginn des Jahre 225 v. BF. Aus Gram über die Dummheit der Menschen und die Grausamkeit seiner Mitzwerge.


Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Die Geister der sich während des Erdbebens in der Nekropole aufhaltenden etwa zwei Dutzend Geweihten und Gläubigen spuken noch heute im Stiegenwald. Mehrere Versuche der Borongeweihten von Sankta Noiona, die verirrten Seelen zur letzten Ruhe zu geleiten, scheiterten am Unwillen der toten Nemekathäer, sich selbst im Tode den »Häretikern« zu beugen.
Dem Malmaloscher Geweihten, der am Sterbebett des Moxaroscher Angroschgeweihten wachte, vertraute dieser an, dass er während des Erdbebens die Präsenz nicht Angroschs, sondern des güldene Prdax gespürt habe. Der Drache hätte ihn und die ganze Sippe zu seinem finsteren Instrument gemacht, darum habe er als Priester sein Leben verwirkt und wolle nur noch sterben. Diese Informationen galten jedoch als so brisant, dass sie seither nur von den Angroschgeweihten Moxaroschs und Malmaloschs bekannt sein und nur mündlich weitergegeben werden. Später teilten Geoden der Angroschgeweihtenschaft vertraulich mit, dass das fürchterliche Erdbeben vom Elemtarherren des Erzes ausgelöst worden sei.
Anhänger des Namenloser feierten die Vernichtung der Nekropole und der Siedlung, galten die Nemekathäer Monatas doch als erbitterte Feinde des Dreizehnten.
 
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222 v. BF

Nemekathäer Malmatas besuchen die Trümmer der Nekropole

Die Angroschim Moxaroschs gestatten mehr als ein Jahr nach dem Massaker und dem Erdbeben und nach zähen Verhandlungen mit dem deutlich dezimierten »Rabenrat«, der nun in Malmata zusammentrat, die Überreste der Nekropole im Kessel des Stiegenwaldes aufzusuchen. Nur wenige Knochen und Artefakte konnten die Gläubigen in mühsamer Arbeit bergen, die meisten wurden in den Borontempel in Malmata überführt. Von der Nemekathäersiedlung Monata hingegen war nichts mehr zu sehen, die Erzzwerge hatten die Häuser der Menschen nahezu restlos abgetragen.
Es dauerte nur wenige Generationen, da waren Monata und seine Nekropole zu einer Legende geworden. Niemand kann heute mehr mit Sicherheit sagen, wo sich Siedlung und Nekropole befanden. Und nur die informiertesten Heimatkundler wissen noch, dass das Dorf Monata nicht etwa zu Füßen der Nekropole oder am Ufer des Löwensees lag, sondern vielmehr in direkter Nachbarschaft zur Zwergensiedlung Moxarosch. Wo einst das Nemekathäerdorf Monata lag, sind heute Bergweiden mit Kühen und Zwergenschafen zu finden. Nur dann und wann findet ein Hirte eine mehr als tausendjährige Münze.


Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Als eines der wichtigsten Artefakte wurde der geschwärzte Spiegel »Marboron«, der seit 430 v. BF in der Nekropole ruhte, geborgen und in das Kloster an der Heiligenfurt gebracht
 
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ab 220 v. BF

Die Gesandtschaften nach Mengbilla

Der nemekathäische Boronkult im Eisenwald hatte seit der Zerstörung Monatas und seiner Nekropole im Jahre 224 v. BF viel von seinem Glanz verloren und befand sich von nun an im Niedergang. Vor allem aber hatte die Geweihtenschafts des »Sanktuariums des Ewigen Raben« ein existentielles Problem: Bei dem Massaker und dem Erdbeben waren alle nemekathäischen Geweihten des Sanktuariums ums Leben gekommen, die in der Lage waren, die Ordination neuer Priester vorzunehmen. Insgesamt zehn Geweihte wurden in den Jahren nach 220 v. BF vom »Rabenrat« ausgeschickt, um in Mengbilla, der letzten Hochburg des Kultes, die Liturgie zu erlernen. Doch keiner der Geweihten kehrte je zurück.
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201 v. BF

Das Ende des »Rabenrates«

Der »Rabenrat«, nur noch aus drei Geweihten bestehend, trat zum letzten Mal zusammen. Die Geweihten entscheiden, dass von nun an jede nemekathäische Gemeinde des »Sanktuariums des Ewigen Raben« ihre Belange alleine regeln müsse, das Sanktuarium hörte auf zu existieren.
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187 v. BF

Malmata bekennt sich zum Puniner Ritus

187 v. BF pilgerte die letzte Borongeweihte Malmatas im Alter von über 80 Jahren nach Punin, um den Raben, den Patriarchen der Puniner Boronkirche, zu bitten, ihren Nachfolger nach Malmata zu schicken, auf dass vielleicht der Ritus Nemekaths, nicht jedoch die Seelen der Gläubigen für Boron verloren seien. Der Patriarch akzeptierte, die Hochgeweihte nahm sich daraufhin mit einer Überdosis Regenbogenstaub das Leben.
Doch obwohl der Borontempel zu Malmata nun formell der Puniner Kirche angehörte, folgte er im Heimlichen dem nemekathäischen Ritus: Der Lotoshandel mit den Bewohnern des Darlintales ging weiter, die Rauschmittel wurden von der Geweihtenschaft auf Druck der Gläubigen nicht monopolisiert.
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184 v. BF

Ein Riesenlindwurm greift Dolini an

Ohne erkennbaren Grund griff im Jahre 184 v. BF ein Riesenlindwurm Dolini, das immer häufiger »Darlinmund« genannt wurde, an. Mehrere Gebäude verbrannten im Flammenatem, etwa fünfzig Bewohner fanden den Tod. Der Hochgeweihte des Efferdtempels konnte schlimmeres durch das Herbeirufen von Efferds Wasserkrug verhindern. Die Hüterin des Zirkels zu Bethana war so angetan von diesem Wunder, dass sie den Hochgeweihten in den Rang eines Metropoliten erhob. Nun war Darlinmund wieder Sitz eines Meisters des Flusses. Der Flussvaterkult wurde in Darlinmund in den folgenden Jahren und Jahrzehnten in den Hintergrund gedrängt, verschwand jedoch nie gänzlich.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Der Riesenlindwurm griff die Stadt aus wenig mehr als einer Laune heraus an. Als Efferds Wasserkrug die Brände schneller löschte, als er sie legen konnte, verlor er die Freude an seinem Treiben und flog von dannen.
 
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175 v. BF

Ein Ingerimmgeweihter aus Angbar trifft in Malmata ein

Gegen Ende der Dunklen Zeiten, im Jahre 175 v. BF, traf der aus dem Kosch kommende hügelzwergische Ingerimmgeweihte Garmosch Sohn des Garabor und eine menschliche Akoluthin seines Kultes über Almada kommend in Malmata ein. Binnen weniger Jahre hatten die beiden eifernden Prediger viele menschliche Bewohner Malmatas, die zuvor zumeist Boron huldigten, zu ihrem Kult bekehrt. Die Angroschgeweihten der Erzzwerge des Eisenwaldes hatten in all den Jahrhunderten der Nachbarschaft nicht das mindeste Interesse gezeigt, die Menschen an ihrem Kult teilhaben zu lassen. Der erste Ingerimmgeweihte auf dohlenfeldschem Boden brachte auch die Koscher Tradition der Käseschmelze in den Eisenwald.
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162 v. BF

Der Bau des neuen Erzweilerer Ingerimmtempels beginnt

Der hügelzwergische Ingerimmgeweihte Garmosch Sohn des Garabor konnte den annäherend fünf Jahrhunderte alten erzzwergischen Hochgeweihten des Erzweilerer Angroschtempels im Jahre 162 v. BF davon überzeugen, seinen Segen für den Bau eines neuen, oberirdischen Ingerimmtempels für die Menschen zu geben. So wurden von den beiden Geweihten umfangreiche Baupläne ausgearbeitet, die unter unter anderem vorsahen, einen schmalen Schacht vom neuen Ingerimmtempel fast 500 Schritt unter die Erde zu treiben – um dort auf den Angroschsschacht des unterirdischen Angroschtempels zu treffen. Im gleichen Jahr ging in Erzweiler der erste menschliche Handwerker in die Lehre eines erzzwergischen Meisters.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Tatsächlich überzeugte der todkranke Garmosch den Hochgeweihten des Angroschtempels nicht, sondern rang ihm den gemeinsamen Bau des Tempels als letzten Wunsch ab.
 
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161 v. BF

Garmosch Sohn des Garabor stirbt in Erzweiler

Der hügelzwergische Ingerimmgeweihte Garmosch Sohn des Garabor starb nur wenige Monde nach der Ausarbeitung der Baupläne des Ingerimmtempels in Erzweiler. Seine sterblichen Überreste wurden mumifiziert und sollten 129 v. BF, nach der Fertigstellung des Tempels, als erster Leichnam dem Angroschsschacht übergeben werden. Der neue Hochgeweihte des Tempels wurde ein Schmiedemeister aus Erzweiler, der von Garmosch selbst die Weihen empfangen hatte. Vor seinem Tod rang der Hügelzwerg dem Angroschhochgeweihten noch ab, dass ingerimmgläubige Menschen auch als Bergleute arbeiten und mit Zustimmung der Erzzwerge sogar eigene Minen anlegen dürfen. Den Angroschim schien dies akzeptabel, warnten die Menschen aber mit ausdrücklichem Verweis aus den Untergang Monatas davor, eigenmächtig Angroschs Schätze zu plündern.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Der Mumifikator Garmoschs war ein Nemekathäer, der dieses Handwerker noch von der Pike auf gelernt hatte.
 
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