Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Die Kusliker Kaiser
von 160 vor Bosparans Fall bis zum Falle Bosparans

In der Epoche der Kusliker Kaiser reichte der starke Arm der Herrscher Bosparans und der Nordmarken wieder in die Gegend des heutigen Dohlenfelde. Die Orkherrschaft im Darlintal konnte beendet werden, die Stadt Dolini, nun Darlinmund genannt, blühte auf. Ebenso Erzweiler im Hinterland. Diese Ära des Wohlstandes endete jäh mit der größten Flutkatastrophe, die das Land am Großen Fluss je erlebte. Darlinmund wurde vollständig zerstört. In den Bergen drängt der aus dem Kosch in den Eisenwald gebrachte Ingerimmkult den nemekathäischen Boronkult zurückzudrängen.
 

160 v. BF

Legionäre Brigon-Horas’ erreichen, von Albenhus kommend, den Darlin

Die Dunklen Zeiten im heutigen Dohlenfelde endeten symbolisch mit der Ankunft kaiserlicher Legionäre im Kastell Bolenacum im Jahre 160 v. BF, die Heerstraße nach Albenhus wurde wieder passierbar gemacht, die letzten Orks am unteren Darlinlauf vertrieben. Brigon-Horas bestätigte Yolande von Fallenwerth (wie sich das Haus Lapsdigni nun nannte) als kaiserliche Procuratorin Darlinmunds, wie Dolini nun genannt wurde. Der Herzog der Nordmarken erkannte den Reichsstatus Darlinmunds an. Der Fluss Dolinus hatte irgendwann in den Dunklen Zeiten den rogolanisierten Namen »Darlin« bekommen. In den folgenden Jahren lebte der Handel auf, landhungrige Siedler aus dem Lieblichen Feld trafen über den Großen Fluss im Eisenwald ein.
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159 v. BF

Das Haus Fallenwerth erleidet eine weitere Niederlage gegen die Darlin-Orks

Die kaiserliche Procuratorin Darlinmunds, Yolande Lapsdigni, stellte ein Jahr nach ihrer Bestätigung durch den Herzog der Nordmarken ein Heer auf, um das Darlintal für ihre Stadt von den Orks zu befreien – und scheiterte wie ihre Vorfahren 364 v. BF am Arborin an der Verbissenheit ihrer orkischen Gegner, vor allem aber an der finsteren Magie der Ranagh(Charyptoroth)-Paktierer, die das Schlachtfeld in einen Sumpf verwandelten und jedes Vorrücken der Truppen Yolandes unmöglich machten. Da der Senat Dolinis sich gegen den Feldzug ausgesprochen hatte, hatten nur einige Freiwillige aus der Stadt und ansonsten kaiserliche sowie herzoglich-nordmärkische Streiter in ihren Reihen gekämpft.

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Neben den herzoglich-nordmärkischen Truppen stritt eine große Zahl in Dolini lebender Orkkrieger im Heer Yolandes, in deren Adern ein wenig Orkblut floss. Nach der Niederlage hatte Yolande, die ohnehin als Frau einen schweren Stand hatte, alles Ansehen bei ihren Orkkriegern verloren. Sie wandte sich nach ihrer Rückkehr nach Darlinmund öffentlich vom Glauben an Brazoragh ab- und dem Glauben an die tulamidische Kriegsgottheit Rondra zu.
 
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157 v. BF

Die Bruderschaft der Schaffleut’ zu Malmata (Erzweiler) wird gegründet

In Nachahmung der erzzwergischen Bruderschaften und inspiriert von Ideen des einige Jahre zuvor verstorbenen Ingerimmmissionars Garmosch schlossen sich die Handwerker Erzweilers im Jahre 157 v. BF zum ersten Handwerkerbund auf dohlenfeldschen Boden zusammen, zur Bruderschaft der Schaffleut’. Die Ortschaft wurde, um sich von der nun als finster empfundenen nemekathäischen Vergangenheit zu lösen, in »Erzweiler« umgetauft. Nur noch eine Minderheit der Bewohner hing den Lehren Nemekaths an.
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152 v. BF

Der Vertrag über die Befreiung des Darlintales

Das Darlinmunder Haus Lapsdigni nannte sich seit der Niederlage von 159 v. BF »Fallenwerth«, wie es umgangssprachlich schon länger bezeichnet wurde. Die Fallenwerths wussten, dass die Orks am Darlin nur zu bezwingen waren, wenn sie gleichzeitig von Darlinmund und Erzweiler angegriffen würden. Vor allem aber benötigten sie gegen die Charyptoroth-Paktierer der Sümpfe die Kräfte der Druiden, die bekanntermaßen im Umland Erzweilers lebten. In mehrwöchigen Verhandlungen einigten sich Yolande von Fallenwerth mit der Ingerimmgeweihtenschaft Erzweilers im Jahre 152 v. BF auf ein gemeinsames Vorgehen gegen die Orks am Darlin. Die Borongläubigen Erzweilers warnten vor diesem »ins ewige Verderben und in unser aller Untergang« führenden Bündnis, wurden jedoch nicht gehört.
Es folgten mehrere Scharmützel, in denen die Darlinmunder, die unter dem Zeichen Rondras stritten, große Erfolge erzielten, während die Erzweilerer ihre Kräfte schonten und die Schwachpunkte des Feindes auskundschafteten.

»Wir, die kaiserliche Procuratorin Darlinmunds und Senatorin der Stadt, kämpfend im Zeichen der Waldleuin, und Wir, der Praetor des Erzweiler Ingerimmtempels, kämpfend im Zeichen des Hammers, des Amboss und der alles verzehrenden Flamme, stolze Vasallen des Herzogs der Nordmarken, verpflichten uns im Namen Unserer Gottheiten und bei unserem Leben sowie dem Gott Praios und der ewigen Erdmutter Sumu, nicht eher zu ruhen, als dass alle Schwarz- und Rotpelze aus den Landen am Darlin vertrieben oder tot sind.«

(Urkunde aus Darlinmund, heute in der Elenviner Wehrhalle, 10 Brigon-Horas (152 v. BF))



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Der Hauptgrund für die Suche nach neuen Bündnispartnern lag darin, dass das Haus Fallenwerth die Unterstützung der Orks in Dolini verloren hatte. Yolandes Verhandlungsgeschick
 
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Anfang 151 v. BF

Sieg über die Orks in der Schlacht am Darlinstein

Zum Jahresbeginn 151 v. BF hatte Yolande den Senat Dolinis überzeugt, einen erneuten Feldzug zu wahren. Das Darlinmunder Heer rückte, verstärkt durch herzoglich-nordmärkische und auch kaiserliche Legionäre, einen Thaumaturgen aus Bosparan und zudem zwei Dutzend auelfischer Bogenschützen, gegen die Orks im Darlintal vor. Gleichzeitig überschritt ein von der Ingerimmgeweihtenschaft angeführtes Heer aus Erzweiler, zu dem auch mehrere Angroschim sowie drei Druiden gehörten, den Darlin und nahm damit die Orks in die Zange. Zur großen Entscheidungsschlacht kam es an der Arborinmündung, die Druiden schickten elementare Mächte gegen die bösartigen Sumpfwesen der Charyptoroth-Paktierer, die vereinten Heere aus Darlinmund und Erzweiler vernichteten das Orkheer.

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Es ist in Vergessenheit geraten, dass zu diesem Zeitpunkt sehr viele Halborks im Darlintal lebten: Dieses Mischvolk aus Orks und Menschen war friedlich vereint in der Verehrung von Ranagh, des Herrn der Sümpfe (also Charyptoroth), und Daragh (dem Holden des Darlin). Nach der Niederlage an der Arborinmündung wurden alle Halborks, derer man habhaft werden konnte und die durch die Nähe zu Charyptoroth teilweise absonderlich entstellt waren, niedergemacht. Die überlebenden Orks hingegen wurden auf die althergebrachte Weise versklavt.
Die menschlichen Bewohner des Darlintals unterwarfen sich fast ohne Ausnahme Yolande von Fallenwerth und wurden nicht weiter belangt.
 
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151 v. BF

Menschliche Kaufleute ziehen nach Moxarosch

Nur wenige Tage nach dem Sieg in der Schlacht am Darlinstein erschienen Gesandte des Senats Darlinmunds im Zwergendorf Moxarosch, um eine Wiederaufnahme der einst so fruchtbaren Handelsbeziehungen aufzunehmen. Die Gesandten wunderten sich, so gut wie keine Spuren Monatas vorzufinden, sprachen aber die Angroschim auf der Schicksal der Nemekathäer nicht an. Da dies im Angbarer Vertrag so geregelt war, akzeptierten die Moxaroscher Erzzwerge schließlich, dass sich eine begrenzte Anzahl Kaufleute in Moxarosch ansiedeln dürfte.
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150 v. BF

Der Efferdtempel zu Darlinstein wird geweiht

Auf dem »Darlinstein« wurde von Efferdgeweihten aus Darlinmund ein Tempel errichtet. Der Errichtung des Tempels ging ein heftiger Streit zwischen dem Haus Fallenwerth und der Erzweilerer Ingerimmgeweihtenschaft voraus. Ersteres wollte einen Rondratempel, Letztere einen »Feuertempel« am Darlinstein errichten. Der Vorschlag zur Errichtung des Efferdtempels entstand aus einer Schlichtung durch den Senat Darlinmunds.

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Der Efferdtempel auf dem Darlinstein wurde auf den Trümmern einer der bedeutenderen Charyptoroth-Kultstätten im Tal des Großen Flusses errichtet. Dies ist bis heute gänzlich in Vergessenheit geraten.
 
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149 v. BF

Puniner Magier gründen ein Suffragankolleg in Darlinmund

Die Magie der Sumupriesterschaft, der Druiden, mehr aber noch die Feenmagie der Wälder, insbesondere aber die rätselhafte Magie des Großen Flusses und der unheimlichen Bewohner der Darlinsümpfe rückten in dieser Zeit in den Blick der magischen Forschung. So gründeten im Jahre 149 v. BF Puniner Magier ein Suffragankolleg ihrer Akademie. Die Magier errichteten ihre Häuser außerhalb der Stadt, am rechten Darlinufer.

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Das damalige Magierkolleg war ein Zentrum der Charyptoroth-Verehrung. Zwei halborkische Charyptoroth-Paktierer aus dem Darlintal, die die Massaker von 151 v. BF überlebt hatten, fanden in den Mauern des Kollegs Zuflucht.
 
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147 v. BF

Beginn der systematischen Rodungen am mittleren Darlin

Ab 147 v. BF wurde mit der systematischen Trockenlegung der Darlinsümpfe und der Rodung der Darlinauen begonnen: Ein Adliger aus Erzweiler heiratete eine Ritterin aus Darlinmund, die beiden zogen auf das Rittergut Darlinstein am Ort der Schlacht sieben Jahre zuvor und begründeten das Rittergeschlecht Darlinstein, die älteste Adelsfamilie der Baronie. Von Darlinstein aus wurde mühselig das sumpfige rechte Darlinufer urbar gemacht. Die Hauptlast der schweren Arbeit trugen die 151 v. BF versklavten Orks sowie (aus Greifenfurt herbeigeschaffte) Goblinsklaven. Die Neusiedler am Darlin litten jedoch unter den regelmäßigen verheerenden Frühjahrsüberflutungen, die ihre Felder wegspülten. In der Sumpflandschaft des Darlin gedieh zudem Ungeziefer, das Mensch, Ork und Goblin am Sumpffieber sterben ließ.
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140 v. BF

Die erste Patriziatsverfassung Dolinis

Zum Ende der Dunklen Zeiten begannen die im Senat vertretenen Familien Dolinis damit, sich »Patrizier« zu nennen. Im Jahre 140 v. BF schließlich wurden erstmals klare Regeln aufgestellt, welche Familien die »Patriziatsfähigkeit« besaßen, und gleichzeitig wurde bestimmt, dass nur Patrizier im Senat vertreten sein dürften. Zum Senat gehörten nun nur noch sieben Familien, die Häusern Aeni, Brajani, Digniti, Fallenwerth, Pulchri, Secondi und Trioni. Die Digniti waren eine Efferdgeweihtenfamilie, die ein Vermögen im Schiffbau und Handel gemacht hatte, die nemekathäischen Secondi waren Ritter mit großen Landbesitz in der heutigen Growinsmark und traditionell guten Kontakten nach Erzweiler, die Pulchri schließlich waren erst im Jahre 149 v. BF aus Punin nach Darlinmund gekommen waren, stellten jedoch mehrere ebenso mächtige wie gefürchtete Dämonologen.
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129 v. BF

Der große Erzweilerer Ingerimmtempel wird geweiht

Im Jahre 175 v. BF war der hügelzwergische Ingerimmgeweihte Garmosch Sohn des Garabor in Erzweiler eingetroffen, und binnen einer Generation war ein Großteil der menschlichen Einwohner zum Kult des Schmiedegottes bekehrt. Anfang 129 v. BF wurde schließlich – mit ausdrücklicher Zustimmung des annäherend fünf Jahrhunderte alten erzzwergischen Hochgeweihten des Erzweilerer Angroschtempels und nach dreiunddreißigjähriger Bauzeit – ein Ingerimmtempel geweiht, der den bis dahin die Ortschaft dominierenden, dreihundert Jahre alten Borontempel an Größe und Pracht deutlich übertraf. Im Fries des basaltenen Altars wurde zum Zeichen der Eintracht des Alten und des Neuen Kultes in Rogolan und Bosparano der Schriftzug »Tradition ist nicht das Hüten der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers« eingemeißelt. Der mumifizierte Leichnam des bereits 161 v. BF verstorbenen Garmosch wurde als erster dem Angroschsschacht des Ingerimmtempels übergeben.
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127 v. BF

Das »Wunder vom Darlinstein«

Etilia von und zu Darlinstein, die Schwester des Ritters zu Darlinstein, wurde im Jahre 127 v. BF Hochgeweihte des dortigen Efferdtempels. Die sehr gläubige und um das Wohl der ihr ergebenen Menschen besorgte Frau bat ihren Herrn voller Inbrunst um Gnade für die kranken Bewohner des sumpfigen Darlintals – und wurde erhört. Die Fließgeschwindigkeit des Darlin erhöhte sich binnen Stunden stark, sein Bett verengte sich, die Sümpfe an seinen Ufern fielen binnen weniger Monate trocken, nicht einmal mehr während der Schneeschmelze überflutete der Darlin von nun an mehr seine Ufer. Das Sumpffieber forderte keine Opfer mehr, die Äcker waren fruchtbar wie nie zuvor, die Bevölkerungszahl im Darlintal stieg sprunghaft an.

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Mit Efferd hatte das »Wunder vom Darlinstein« nur wenig zu tun: Etilia schloss einen Pakt mit Darhir, einem mächtigen Feenwesen, das im Darlin lebt und das schon die Orks als Daragh verehrten. Der Pakt besteht bis heute und wird vom Haus Darlinstein strengst geheim gehalten.
 
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125 v. BF

Der »Große Exodus« aus Erzweiler und die Gründung Heiligenfurts

Die Borongläubigen Erzweilers folgten auch zwei Generationen, nachdem sie sich offiziell der Puniner Kirche angeschlossen hatten, immer noch und mit Duldung ihres Geweihten dem nemekathäischen Ritus. Nach der Weihe des Erzweilerer Ingerimmtempels 129 v. BF dominierte der Kult des Feuer- und Schmiedegottes jedoch immer stärker die Ortschaft. Die Nemekathäer stellten jedoch nach wie die Händler, die die Waren Erzweilers ankauften und in Darlinmund gewinbringend verkauften. Schließlich verboten der Ingerimmhochgeweihte und die Bruderschaft der Schaffleut’ allen Ingerimmgläubigen, mit Borongläubigen Handel zu treiben. Damit war den Nemekathäern ihre Existenzgrundlage entzogen worden und sie verließen 125 v. BF im »Großen Exodus« ihr Heimatdorf. Sie nahmen neben der Erinnerung an das untergegangene »Sanktuarium des Ewigen Raben« alle Weihegegenstände und Reliquien aus ihrem Tempel mit. Die Erzweilerer Glaubensflüchtlinge, angeführt von ihrem Hochgeweihten, zogen, dem Schwarzbach folgend, ins Darlintal und gründeten eine neue Siedlung um das nemekathäische Laienkloster, das um 340 v. BF gegründet worden war. Sie nannten die neue Siedlung »Heiligenfurt«. Das Kloster wurde zum Tempel geweiht, der ehemalige Erzweilerer Hochgeweihte zog feierlich ein.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Am »Großen Exodus« nahmen nur gut fünfzig Erzweilerer teil.
 
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121 v. BF

Weihe des Heiligerfurter Sumutempels

Vier Jahre nach der Gründung Heiligenfurts hatte sich die Bevölkerungszahl der neuen Siedlung mehr als vervierfacht: Weitere Familien aus Erzweiler, vor allem aber Darlinmund waren in das nun nicht mehr ungesunde Darlintal gezogen, dazu kamen tulamidische Siedler aus Al’Gharamosh. Die guten Böden des Darlintales versprachen exzellente Ernten und, die eher tiefe Lage relativ milde Winter. Während die Tulamiden ihre Göttin Tsa im Privaten verehrten und keinen Tempel anstrebten, entbrannte zwischen den Darlinmundern und Erzweilern ein Streit darüber, ob in Heiligenfurt ein Efferd- oder Ingerimmtempel geweiht werden sollte, wurden diese beiden Gottheiten doch als einander feindlich betrachtet. Als sich schließlich die Borongläubigen massiv gegen die Weihe eines Ingerimmtempels aussprachen und auf den schon bestehenden Efferdtempel am Darlinstein verwiesen, wurde nach einem Kompromiss gesucht. Die Folge war, dass man von Orkssklaven einen Sumutempel errichten ließ, war die Verehrung der Erdmutter doch bei den Bauern weit verbreitet und trafen sich deren Anhänger ohnehin regelmäßig an den zwergischen Steinkreisen, die vor allem in den Hügeln am linken Darlinufer zahlreich zu finden waren.
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103 v. BF

Fertigstellung der »Via Ferra« von Darlinmund nach Erzweiler

Der Handelsweg von den ergiebigen Minen Moxaroschs und Erzweilers zum Darlinmunder Hafen war für Fuhrwerke nicht befahrbar. Das »Wunder vom Darlinstein«, ermöglichte nun jedoch den Bau einer befestigen Straße am rechten Darlinufer. Nach mehr als zwanzig Jahren Bauzeit wurde die Straße 103 v. BF fertiggestellt. Schon bald zeigte sich das bis heute in der Baronie vorherrschende Wirtschaftsmuster: In Erzweiler gefördertes und verhüttetes Eisen wurde über die damals schon »Via Ferra« genannte Straße nach Darlinmund transportiert und von dort verschifft. Die Stadt Darlinmund erlangte so binnen einer Generation großen Reichtum. Am meisten profitierte die Patrizierfamilie Brajani, die die Zeichen der Zeit erkannte und Handelskontakte bis nach Kuslik und Gareth aufbaute.
Binnen weniger Jahre entstand ein prächtiges Hafenviertel, dass jedoch nur knapp über dem Großen Fluss lag. Neben der Magierakademie, die dort schon 149 v. BF gegründet worden war, bildete ein gigantischer Marktplatz mit einer prächtigen, dem tulamdischen Gott Phex geweihten Handelshalle das Zentrum des »Neuhafen« genannten Viertels. Schon zehn Jahre später lebten im »Neuhafen« mehr Menschen als im eigentlichen Colonia Dolini.
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99 v. BF

Die »Bruderschaft der Darlinwahrer« wird in Heiligenfurt gegründet

Zwei Generationen Jahre nach der Gründung der Bruderschaft der Schaffleut’ in Erzweiler gründeten die Handwerker Heiligenfurts im Jahre 99 v. BF die Bruderschaft der Darlinwahrer.
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98 v. BF

Das Silem-Horas-Edikt am Darlin

Unmittelbar nach Bekanntgabe des Silem-Horas-Edikts im Jahre 98 v. BF wurde die Verehrung des Flussvaters in Darlinmund vom Senat bei Todesstrafe verboten. Fast gleichzeitig wurde der Efferdtempel in Darlinstein zu einer bedeutenden Pilgerstätte. Desweiteren wurde der Brazoracus-Tempel auf dem Burgberg Darlinmunds geschlossen und niedergerissen, die Verehrung des Orkgottes wurde jedoch nicht mit Sanktionen belegt.

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Der Procurator aus dem Hause Fallenwerth hatte nicht vergessen, was es den Orks zu verdanken hatte: Nach dem Schließen des Brazoragh-Tempels auf dem Burgberg wurde ein neuer Tempel im Neuhafen errichtet. Auch die Blutopfer wurden fortgesetzt, wobei Menschenopfer verboten wurden.
 
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95 v. BF

Der »Erste Heiligenfurter Krieg«

Die Eintracht des Darlinmunder Patrizierhauses Fallenwerth und der Erzweilerer Ingerimmgeweihtenschaft endete zwei Generationen nach der gemeinsamen Befreiung des Darlintales von den Orks und Charyptoroth-Paktierern: Der Senat Darlinmunds, unter Federführung des Hauses Fallenwerth, war besorgt über den wachsenden Einfluss der Bruderschaft der Darlinwahrer und damit des Ingerimmkultes und die Unterdrückung des Boronkultes, der Ingerimmhochgeweihte zu Erzweiler wiederum warf den von Fallenwerths vor, den Ritter zu Darlinstein in ein Vasallenverhältnis gezwungen zu haben. So entbrannte der »Erste Heiligenfurter Krieg«: Die Erzweilerer besetzten in einem raschen Vorstoß alles Land bis zum Weihlbach, wurden dann jedoch in zwei Gefechten geschlagen, und am Ende plünderten die Darlinmunder sogar Erzweiler. Die Burganlage in Erzweiler, die heutige Wehrtempel der Rondra, hielt jedoch stand. So kam es zum Frieden zwischen den Ingerimmgeweihten und dem Haus Fallenwerth und zur ersten »im Namen der Zwölfe« gesiegelten Urkunde auf dem Boden Dohlenfeldes: Der Ingerimmhochgeweihte zu Erzweiler erkannte die Vorherrschaft des kaiserlichen Procurators von Darlinmund – der aus dem Haus Fallenwerth stammte – über Darlinstein und Heiligenfurt »auf ewig« an, bekam dafür aber alle Rechte am linken Darlinufer zugesprochen.
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92 v. BF

Der neue Rondratempel zu Darlinmund

Am Platze des sechs Jahre zuvor niedergerissenen Brazoracus-Tempels wurde 92 v. BF der neue Rondratempel Darlinmunds geweiht, zuvor wurde die Gottheit in einer kleinen Kapelle verehrt. Während der Bauarbeiten stieß man die Überreste des vergessenen Shinxirtempels an gleicher Stelle.
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um 90 v. BF

Der Perainekult wird in Heiligenfurt heimisch

Erst ein knappes Jahrzehnt nach Erlass des Silem-Horas-Edikts, um das Jahre 90 v. BF, wurde in Heiligenfurt der Sumutempel in einen Perainetempel umgeweiht – nachdem der druidische Hohepriester die Weihen der Ackerbaugöttin empfangen hatte.
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86 v. BF

Die Darlinmunder Magierakademie erklärt sich von Punin unabhängig

Zu einer Erfolgsgeschichte entwickelte sich die magische Forschung in Darlinmund: Das dortige Magierkolleg hatte so großen Zulauf gefunden, dass sich die Lehrmeister im Jahre 86 v. BF entschieden, die Bande zur Akademie Punin zu lösen. Mit Unterstützung des Herzogs der Nordmarken wurde die »Akademie für Wasserzauberei zu Darlinmund« (Academia Aquamagica Coloniae Dolini) zu einer eigenen Magierakademie, der erste Akademieleiter war ein Patrizier aus dem Hause Pulchri.

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Der Akademieleiter war als Charyptoroth-Paktierer im vierten Kreis der Verdammnis so verunstaltet, dass er sich niemals in der Öffentlichkeit zeigte.
 
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83 v. BF

Eine Postenkette von Al’Gharamosh nach Darlinmund wird eingerichtet

Nachdem Almada im Jahre 83 v. BF wieder bosparanisch geworden war, besetzten kaiserliche Legionäre Al’Gharamosh. Es wurde eine Postenkette vom Drachenpass über den Heiligenpfad nach Darlinmund errichtet. Zum ersten Mal bestand eine direkte Verbindung zwischen den beiden heute am weitesten voneinander entfernten Siedlungen der heutigen Baronie Dohlenfelde.
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73 v. BF

Der »Zweite Heiligenfurter Krieg«

Zweiundzwanzig Jahre nach dem Friedensvertrag, der den »Ersten Heiligenfurter Krieg« von 95 v. BF beendete, endete die darin beurkundete Ewigkeit bereits, und die Ingerimmgeweihten Erzweilers versuchten im »Zweiten Heiligenfurter Krieg« (73 v. BF) erneut, das Darlintal zu erobern. Doch ein Tsageweihter aus Heiligenfurt stellte sich den Erzweilerern, die bereits ein erstes Scharmützel für sich entschieden hatten, voller Göttinnenvertrauen entgegen und erinnerte sie an die im Namen der Zwölfe gesiegelte Urkunde. Der Ingerimmhochgeweihte von Erzweiler war vom Mut des unbewaffneten Geweihten beeindruckt und befahl seinem Heer den Rückzug über den Darlin. Kein Bewohner Heiligenfurts kam zu Schaden.
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38 v. BF

Kämpfe von Menschen und Angroschim mit den Auelfen

Ab 40 v. BF flammten die schon vergessen geglaubten Streitigkeiten mit den Auelfen, die vor allem an Grüngischt, Weihlbach und Springbach siedelten, erneut auf. 38 v. BF brannten Angroschim und Menschen zwei Pfahldörfer am Springbach nieder und gründeten am Dunkelteich die Siedlung Kohlenweiler. Pläne, die Auelfen – die 36 v. BF Holzfäller an der Grüngischt massakriert hatten – auch vom übrigen Land zu vertreiben, wurden durch den 31 v. BF gesiegelten Tralloper Vertrag zunichte gemacht: Das Patriziat Darlinmunds erkannten die Unantastbarkeit des Elfenlandes »in Sumpf, Au und Wald zwischen Grüngischt, Darlin und Weihlbach« an, während sich die Elfen verpflichteten, die in diesem Gebiet bestehenden menschlichen Siedlungen zu akzeptieren. Zudem wurde den Menschen freies Wegerecht auf den bestehenden Straßen und Pfaden durch das elfische Gebiet garantiert.
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14 v. BF

Verbot der Verehrung des Brazoragh

Im Darlinmund wurde im Jahre 14 v. BF ein Befehl Hela-Horas’ umgesetzt und der Brazoracus-Kult verboten. Der Tempel im Neuhafen wurde geschlossen, der orkische Hochgeweihte, der sich der Tempelschließung wiedersetze, hingerichtet. Daraufhin kam es zu Angriffen von Orks auf den Efferdtempel der Stadt, die wiederum von drei aufeinanderfolgenden Pogromen gegen die orkischen Bewohner Darlinmunds beantwortet wurden, denen insgesamt dreihundert Orks, die Hälfte der orkischen Gemeinde, zum Opfer fielen.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Der Procurator hatte zuvor versucht, das Verbot des Orkkultes großzügig auszulegen. Ein Gesandter des Herzogs der Nordmarken machte ihm jedoch klar, dass er eine buchstabengetreue Umsetzung des horaskaiserlichen Willens erwarte.
 
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13 v. BF

Die »Große Flut« vernichtet Darlinmund

Die fürchterlichste Katastrophe für die Lande am Darlin seit Menschengedenken sollte sich im Jahre 13 v. BF ereignen. Nicht wenige Flussfischer und Muschelsammler hatten bereits 97 v. BF, beim Verbot der Verehrung des Flussvaters, mit der Rache des Herrn über den Großen Fluss gerechnet. Und nun, drei Generationen später, war es so weit: Der Große Fluss trat binnen kürzester Zeit weit über seine Ufer und überspülte das Sumpfland an der Mündung der Grüngischt. Die Stadt Darlinmund, die damals fast 3000 Einwohner hatte, verschwand größtenteils in den Fluten: Der Efferdtempel wurde mitsamt der kleinen Insel, auf der er stand, restlos hinfortgespült, von der Stadt mit ihrem prächtigen Theater und ihren prachtvollen Palästen mit den bleiernen Wasserleitungen blieb nichts übrig. Vor allem aber wurde der in den letzten Jahrzehnten entstandene »Neuhafen« vollständig hinfortgespült, mitsamt seinem großen Marktplatz, der Handelshalle, seinen Kontorgebäuden und den Kaianlagen. Einzig das Kastell auf dem Burgberg, dem Collis Sanini, und die Häuser an den Hängen dieses Hügels überstanden die Flut unbeschadet. Fast zweitausend Menschen hatten den Tod gefunden, wo zuvor deren Häuser standen, fand sich nurmehr stinkender Morast. Von den Orks, die die Pogrome im Jahr zuvor überlebt hatten, ertranken die meisten in den Fluten des Großen Flusses. Nur eine Handvoll kam mit dem Leben davon. Als sich die Wasser erst Monde endgültig zurückzogen, war nichts mehr am Ufer des Großen Flusses wie zuvor: Die Grüngischt mündete nicht mehr direkt in den Großen Fluss, sondern in den Darlin. Dieser wiederum mündete nun im Westen, und nicht mehr im Osten des Collis Sanini in den Großen Fluss.
Viele die verheerende Flut überlebenden Bewohner Darlinmunds zogen, wie die Patrizierfamilie Fallenwerth, aus dem »ungesunden Darlinmunder Sumpf« nach Heiligenfurt. Doch eine nicht unbedeutende Zahl ließ sich auch am rechten Ufer des Großen Flusses und in der Altenau nieder. Kein einziger Efferdgeweihter, auch nicht der Metropolit, und nicht ein Magier der örtlichen Akademie hatte die Schreckensflut überlebt. Der Hüter des Zirkels zu Bethana bestimmte nach der Katastrophe, die als wütendes Zeichen Efferds gesehen wurde, Albenhus zum neuen Metropolitensitz am Großen Fluss.
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12 v. BF

Der Heiligenfurter Tsatempel

Um den Neubeginn zu feiern und göttlichen Beistand herabzuflehen, errichteten die etwa fünfhundert Flüchtlinge aus Darlinmund, die ins Hinterland nach Heiligenfurt zogen, im Jahre nach der Katastrophe, 12 v. BF, einen Tsatempel in Heiligenfurt.
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0 BF

Die Schlacht von Brig-Lo

In der Zweiten Dämonenschlacht kämpften nur wenige Bewohner der Lande am Darlin mit, dieser aber an prominenter Stelle: Lusmina von Fallenwerth – Tochter des Procurators von Darlinmund – und ihr Gefolge stritten an der Seite der später heiliggesprochenen Leonore vom Berg, in den ersten Jahrhunderten des neuen Reiches sollte das Haus Fallenwerth zu den einflussreichsten des Neuen Reiches zählen.
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