Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Die Streitebeckschen Kriege
von 602 bis 655 nach Bosparans Fall

Nach Ende der Magierkriege fanden die Lande am Darlin nicht zur Ruhe. Die Expansionspolitik des Hauses Streitebeck brachte Krieg und Zerstörung, Wichtenfels wurde wieder unter Dohlenfelder Herrschaft gezwungen.
 

437 BF

»Fensterfehde« zwischen den Häusern Gliependiek und Kessler

Die beiden Patrizierhäuser Gliependiek und Kessler geraten in eine blutige Fehde, als sie darum streiten, welches der beiden Häuser das prächtige Südfenster der neuen Ucuri-Sakrale spenden darf. Man erhoffte, mit der Spende die Gunst des Herzogen-Wahrers wiedergewinnen zu können.
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603 BF

Galmin von Bochsbansen-Grötz wird »Baron zu Wichtenfels und Erzweiler«

Kaiser Eslam I. und der Herzog der Nordmarken bestätigten im Jahre 603 BF Galmin als »Baron zu Wichtenfels und Erzweiler«, der senile Junker zu Erzweiler leistete Galmin den Treueeid, ebenso der noch nicht einmal zwanzigjährige Junker zu Maringen. Der Graf des Isenhag protestierte gegen die Schaffung der neuen Baronie, akzeptierte jedoch die Entscheidung seines Kaisers und seines Herzogs, nachdem beide die Zugehörigkeit der neuen Baronie zur Grafschaft Isenhag garantiert hatten. Baron Galmin leistete daraufhin dem Grafen zu Isenhag den Treueeid. Nach zähen Verhandlungen zwischen den Grafen von Gratenfels und Isenhag zwang der Isenhager zudem den den Baron Dohlenfeldes zur Übergabe der nun bereits zehn Jahre belagerten und durch einen Geheimgang versorgten Burg Dohlenhorst. Gratenfelser Truppen zogen triumphierend ein und hissten auf dem Bergfried das Banner ihres Grafen.
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606 BF

Die Birnknödels ziehen nach Dohlenfelde

Die hügelzwergische Sippe der Birnknödels zog im Jahre 606 BF aufgrund von Sippenstreitigkeiten in der Angbarer Heimat nach Dohlenfelde. Die Birnknödels waren nicht damit einverstanden, dass Hochkönig Ambros vom Kosch, der »leichtsinnige Geodenfreund«, enge Kontakte zu den Geoden aufnahm. In Dohlenfelde waren die Kochkünste der Sippe bald so berühmt, dass ein Birnknödel zum Küchenmeister des Barons zu Dohlenfelde ernannt wurde – ein Hofamt, das bis heute von einem Familienmitglied ausgeübt wird und damit die längste ungebrochene Tradition aller dohlenfeldschen Hofämter hat. Abgesehen von ihren Kochkünsten waren die Birnknödels auch für ihre Braukünste berühmt, und schon bald galt ihr nach dem Koscher Reinheitsgebot gebrautes Bier als das beste der ganzen Baronie.
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611 BF

Der Herzog der Nordmarken kauft dem Isenhager Grafen Wilsitz ab

Der Herzog der Nordmarken war ein begeisterter Jäger und durchstreifte regelmäßig die Forste seines Herzogtumes. Eines Tages schoss der »Herzog im Waidmannsrock« auf gräflich Moxaroscher Gebiet in der Nähe des heutigen Dorfes Wilsitz einen prächtigen Steinadler. Er bat daraufhin den Grafen des Isenhag und den Edlen zu Moxarosch, ihm dieses unbewohnte, wilde Landstück zu verkaufen, was der Graf ob des großzügigen Angebots gerne tat. Ein Bruder des Edlen zu Moxarosch wurde zudem als erster Fallenwerth zum Rittmeister der herzoglichen Flussgarde ernannt.
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619 BF

In Wolenach wird eine Mindoriumlagerstätte entdeckt

Im Jahre 619 BF wurde in den Nebelhöhen im Edlengut Wolenach eine ungewöhnlich ergiebige Mindoriumlagerstätte entdeckt – nicht weit von dem Ort, an dem sich der angreifende Nekromant und die Magier der Twergenhäuser Akademie 26 Jahre zuvor ein gigantisches Zauberduell geliefert hatten. Offensichtlich hatte die freigewordene astrale Macht dort Mindoriterz entstehen lassen. Seit der Zweiten Schlacht vom Reghiansgrab war einmal im Jahr in großer Höhe über dem Wolenacher Forst ein Purpurwurm gesichtet worden, was zu einiger Unruhe unter den Bauern, aber auch Ordensrittern führte. Als 622 BF das erste Mindorit gefördert wurde, wurde der Drache, der offenbar aus dem Raschtulswall kam, gar dreimal innerhalb eines Mondes gesichtet – direkt über der Mine kreisend. Doch ungeachtet der Gefahr am Himmel wurde die Förderung fortgesetzt.
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623 BF

Die »Schlacht vom Liepenstein«, Wolenach wird Ordensland

Fast alle Adligen des Umlandes meldeten ihre Ansprüche auf die reiche Mine an. Ein Jahr später kam es zur »Schlacht vom Liepenstein«, in der Adlige aus Dohlenfelde, Weidleth, Eisensteig und Liepenstein sowie die Reghianer auf Liepensteiner Boden um ihre Ansprüche auf die Mine kämpften. In dieser Schlacht starben der Baron zu Weidleth (die Baronie fiel daraufhin als provinzherrliches Eigengut an den Herzog der Nordmarken) und der noch kinderlose Edle von Renwin zu Wolenach sowie alle seine Geschwister. Die Grafen von Isenhag und Albenhus riefen ihre jeweiligen Lehensleute unter Druck der Rondrakirche zur Raison und drohten damit, alle, die sich weiterhin an Gefechten beteiligen sollten, unter Acht zu stellen, der zuständige Meister des Bundes drohte mit dem rondrakirchlichen Bann.
Die Mine wurde mitsamt dem Edlengut Wolenach dem Hochmeister des Laienordens der Reghianer zum Lehen gegeben. Und um die Neutralität Wolenachs sicherzustellen, wurde das Edlengut zum reichsunmittelbaren »Ordensland Wolenach« erklärt, die durch das Reichsdlengut führende Via Ferra aber dem Baron Dohlenfeldes unterstellt. Das Gut des ausgelöschten Hauses Renwin wurde in ein Hesindekloster umgewandelt, das den Namen »Norivon« bekam.

»Damit begann das lange Goldene Jahrhundert der Reghianer, und der Laienorden, der zeitweise fast hundert Ritter zählte, galt damals als einer der würdigsten des gesamten Bundes des Schwertes. Die Politik der Rondrakirche wurde entscheidend durch die Reghianer mitgeprägt: Ein zweiter Hochmeister nach Wynna von Reghianswacht wurde nach dem Empfang der Weihen zum Meister der Bundes der Senne Westen bestallt, und drei Reghianer brachten es zum Roten Rat in Perricum. Die Hofhaltung der Hochmeister auf Burg Wolenach war eines Provinzherren würdig, die Ordensritter ritten auf den edelsten Pferden, die Waffen und Rüstungen waren aus dem besten verfügbaren Stahl geschmiedet und die Söhne und Töchter der stolzesten Adelshäuser buhlten um die Aufnahme in die Reihen der Reghianer. Der Glanz des Ordens vom Heiligen Grabe Reghians überstrahlte nicht nur die Baronie Dohlenfelde, sondern ganz Isenhag stand im Schatten Burg Wolenachs.«

(»Vom Ende einer langen Wacht – Die Geschichte des Ordens vom Heiligen Grabe Reghians«, Twergenhausen, 1026 BF)

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624 BF

Der Purpurwurm Ragaldir greift die Mindoriummine an

Ein Jahr später kehrte der Purpurwurm Ragaldir zurück und griff die Mindoriummine an. Er tötete zahlreiche Arbeiter und stahl mehrere Stein des wertvollen Metalls als »Tribut«. Die Reghianer beauftragten aus Sorge, Ragaldir könnte zurückkehren, Drachenjäger aus Xorlosch mit Vorbereitungen zur Verteidigung der Mine. Und tatsächlich, im Jahre 625 BF, griff Ragaldir erneut die Mindoriummine an. Die Zwerge verletzten ihn schwer mit einem eigens konstruierten Geschütz und verfolgten danach, zusammen mit dem dohlenfeldschen Adel, den verwundeten und kaum noch flugfähigen Drachen. Ragaldir richtete schwere Verwüstungen in Dohlenfelde und Maringen an, und konnte schließlich in der Nähe des Gutshofs Maringen von den Rittern und Angroschim, angeführt vom Ingerimmhochgeweihten Erzweilers, erschlagen werden. Der Schädel ist heute im Ingerimmtempel zu Erzweiler zu sehen – Ragaldir war bis heute der letzte Drache, der auf dohlenfelschem Boden getötet wurde.
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626 BF

In der Wolenacher Mindoriummine werden Zwangsarbeiter eingesetzt

Schon nach wenigen wenigen Monden litten die ersten Arbeiter in der Wolenacher Mine unter mysteriösen Symptomen: Ihnen fielen die Haare aus, nach längerer Zeit lockerten sich die Zähne, Arbeiterinnen brachten missgestaltete Kinder zur Welt. Nach wenigen Jahren der harten körperlichen Arbeit in der Mine und der Erzverhüttung waren selbst die kräftigsten Arbeiter nur noch ein Schatten ihrer selbst, wenn nicht tot. So kam es, dass sich kaum mehr Freiwillige meldeten, um in der Mine zu arbeiten. Zur Rat gezogene Magier erklärten, dass die unheimlichen Symptome von der sogenannten »Mindoritkrankheit« ausgelöst würden, und dass es dagegen keine Heilung gäbe.
Kaiser Eslam war sich des strategischen Wertes der Mindoriummine aber sehr bewusst und überließ dem Orden ein Kontingent von jährlich einhundert Zwangsarbeitern, wofür die Hälfte der Förderung ans Reich ging. Die Zwangsarbeiter wurden von den Ordensrittern, von denen einige selbst an der Mindoritkrankheit litten, gnadenlos und unter Androhung schwerster Strafen zur Arbeit angetrieben, so dass die Produktion der Mine zwar deutlich gesteigert werden konnte, aber kaum ein Arbeiter länger als ein Jahr überlebte.
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631 BF

»Ochsenfehde« zwischen den Patrizierhäusern Gliependiek und Kessler

Im Streit um ein vom Patrizierhaus Ochs hinterlassenes Grundstück kam es 631 BF nach einem Duell zwischen Mitgliedern der Patrizierfamilien Gliependiek und Kessler zu schweren Straßenkämpfen zwischen Mitgliedern und Unterstützern der beiden Familien. Insgesamt dreißig Menschen, darunter aber keine Handvoll Patrizier, fanden den Tod.
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637 BF

Die Ergiebigkeit der Wolenacher Mindoriummine lässt langsam nach

Trotz des noch einmal deutlich intensivierten Einsatzes von Zwangsarbeitern – Kaiser Eslam stellte den Reghianern ab 630 BF 150 Zwangsarbeiter im Jahr zur Verfügung – ließ die Ergiebigkeit der Mine schon ab 637 BF langsam nach.
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640 BF

Der Hüter der Flamme stirbt auf der Pilgerfahrt zur Bergkapelle auf dem Sankt Rhÿs

Die von 497 bis 541 BF von der Ingerimmgeweihten Manjescha von Ferdok geschaffene Kapelle auf dem Sankt Rhÿs hatte sich in den Jahrzehnten nach ihrer Fertigstellung zu einem wichtigen Wallfahrtsort für Steinmetze aus den ganzen Nordmarken und dem Kosch entwickelt, viele forderten die Heiligsprechung Manjeschas. Diese Meinung teilte der damalige Hüter der Flamme, selbst ein Steinmetz. Er plante, Manjescha zum 100. Jubiläum der Fertigstellung – und damit gleichzeitig ihrem 100. Todestag – heiligzusprechen. Zuvor wollte er aber die Berkapelle auf dem unwirtlichen Gipfel mit eigenen Augen sehen. So bestieg er vom nahegelegenen Berggasthof mit einem erfahrenen Bergführer und begleitet vom Meister der Esse zu Erzweiler den Gipfel. Doch dort kam die kleine Seilschaft nie an, wahrscheinlich wurden die Pilger von einer Steinlawine erschlagen. Die Ingerimmkirche nahm dies als schlechtes Omen und entschied gegen eine Heiligsprechung Manjeschas.
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648 BF

Einführung der »Grötzsteuern« in Wichtenfels und Erzweiler

Seit Ende der Magierkriege war es immer wieder zu Spannungen zwischen den Grafen von Grötz und Isenhag gekommen, die sich vor allem an Streitigkeiten zweier ihrer Vasallen, den Baronen zu Bollharschen und Rabenstein, um das Dorf Isenbrück an der Via Ferra entzündeten. Im Jahre 648 BF schließlich erließ das Oberhaupt des Hauses Grötz ein Gesetz, dass die Einführung einheitlicher Steuern in allen »Grötzlanden« vorsah. Auch die Baronin zu Wichtenfels und Erzweiler, Selinde von Bochsbansen-Grötz, Tochter Baron Galmins, führte die fortschrittlich geltenden »Grötzsteuern« ein – obwohl sie eine Vasallin des Grafen zu Isenhag war, der dies explizit verboten hatte. Einige traditionelle Isenhager Steuern (wie die dem Grafen zukommende Zweitsattel- oder Schleifsteinsteuer) ab, führten dafür jedoch viele der in allen Grötzgürtern üblichen Steuern ein, darunter auch die Hopfensteuer, die dem Säckel der Baronin zugute kam. Der Graf zu Isenhag protestierte heftig und drohte sogar mit einem Waffengang, sollten die ihn benachteiligenden »Grötzsteuern« nicht zurückgenommen werden.
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650 BF

Die Eroberung Wichtenfels’ durch Dohlenfelde, das Ende der Baronie »Wichtenfels und Erzweiler«

Nach eineinhalb Jahren war die Geduld des Grafen zu Isenhag zu Ende, und er ermächtigte Baron Helmbrecht von Streitebeck, Wichtenfels zu erobern. Zuvor war ausgehandelt worden, dass Wichtenfels und Maringen zu Dohlenfelde gehören sollte, Erzweiler aber wieder als Junkergut unter direkte gräfliche Lehenshoheit zurückkehren sollte. Die »Grötzsteuern« sollten in allen eroberten Territorien umgehend abeschafft werden.
Der Dohlenfelder Baron heuerte 650 BF mit gräflich-isenhager Gold Söldner an und überquerte den Darlin über die Ochsenbrücke. Maringen wurde fast widerstandslos überrannt, die Jungfer hatte sich mit ihren Waffenträgern auf die Burg ihres Lehensherrn zurückgezogen. Es kam zur Belagerung und schließlich zum Sturm auf Burg Wichtenfels. Im erbittert geführten Gefecht fanden alle Mitglieder des Hauses Bochsbansen-Grötz den Tod – entweder im Kampf, oder im anschließenden Blutbad, das die Söldner Baron Helmbrechts in Wichtenfels anrichteten. Unter den Toten war neben Baronin Selinde auch die Jungfer zu Maringen, deren noch minderjähriger Sohn als Junker von Maringen Baron Helmbrecht den Treueeid leistete. Wie mit dem Isenhager Grafen vereinbart, machte Helmbrecht Wichtenfels nun zu einem freiherrlichen Edlengut und gab es einem besonders tapferen Söldnerhauptmann zum Lehen – die Wichtenfelser Dynastie Eisentann war begründet. Der Junker Erzweilers hatte nicht in den seiner Ansicht nach aussichtlosen Konflikt eingegriffen und schwor wieder dem Grafen des Isenhag die Treue.
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652 BF

Die Zweite Fehde um die Altenau

Beflügelt vom Sieg über Wichtenfels, wandte sich Helmbrecht von Streitebeck in der »Zweiten Fehde um die Altenau« im Jahre 652 BF anderen Gegnern zu: Er eroberte, mit großzügigen Krediten Twergenhausens ausgestattet, die Altenau und belagerte die kleine gratenfelssche Grafenstadt Altengrund. Als Gratenfelser Entsatz eintraf, schickten auch der Graf von Isenhag und die Herzogenstadt Twergenhausen Truppen. In der anschließenden »Schlacht von Altengrund« siegten die Isenhager und Herzoglichen glücklich. Altengrund ergab sich kampflos, die Altenau gehörte wie schon von 564 bis 593 BF zu Dohlenfelde, die magisch errichtete Stadtmauer Altengrunds wurde erneut und ein für allemal geschleift. Auch um die Burg Dohlenhorst wurde nicht gekämpft: Sie wurde an den Baron Dohlenfeldes übergeben. Dieser musste sich nun vertraglich gegenüber Twergenhausen verpflichten, die städtischen Rechte Altengrunds nie mehr zu erneuern.
Der Ritter von Freyen aus dem Hause Nadelfels, der in der Schlacht von Altenau für Gratenfels gekämpft hatte, ließ sich die Rechte seines Hauses auf das Gut Freyen und das Freyener Land vom Baron Dohlenfeldes wie schon im Jahre 564 BF bestätigen.
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Anfang 655 BF

Das Ende Baron Helmbrechts von Streitebeck

Doch auch nach zwei triumphalen Siegen waren Helmbrecht von Streitebecks Expansionsgelüste noch nicht gestillt. So sammelte er 655 BF ein großes Heer und marschierte über den Drachenpass, um Grambosch zu besetzen. Doch die Bewohner des almadanischen Lehens, von denen nur noch wenige Tulamidisch sprachen, hatten von den Angriffsplänen erfahren und lösten einen Steinschlag aus, der die dohlenfeldschen Truppen verschüttete und einen Großteil der Kämpfer und Trossleute tötete. Baron Helmbrecht wurde schwer verletzt und erlag auf dem schmählichen Rückzug nach Dohlenfelde seinen Wunden. Auch der noch kinderlose Junker zu Maringen fand, ebenso wie seine jüngere, unverheiratete Schwester, den Tod. Damit erlosch das Haus derer von Berg-Maringen, das seit 466 BF über Maringen geherrscht hatte.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Helmbrecht versuchte nicht, Grambosch für sich selbst zu erobern. Vielmehr hatte der Herzog der Nordmarken Helmbrecht für die Eroberung dieses almadanischen Lehens die Hochzeit zwischen seiner Zweitgeborenen und Helmbrechts Sohn versprochen.
 
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660 BF

Die Familie Ochs stirbt aus

Im Jahre 630 BF verzichtete das einzige erbberechtigte Kind der Matriarchin der Patrizierfamilie Ochs zugunsten einer Karriere im Orden der Therbûniten auf sein Erbe. Die Patrizierfamilie hörte damit faktisch auf zu bestehen, der Besitz des Hauses fiel an die Stadt und wurde von den anderen Patriziern unterinander aufgeteilt. Nun waren nur noch die Patrizierfamilien Gliependiek, Kessler, Steinhauer und Wladjeff im Magistrat vertreten. Diese entschieden, dass von nun an nicht leibliche, sondern auch adoptierten Patrizierkinder erbberechtigt sein sollen. Dem Therbûnitenspital nimmt sich nun die traviagläubige Patrizierfamilie Kessler an, wobei jedoch die Inbrunst der Familie Ochs spürbar fehlt. Ein Plan, das kleine Spital deutlich zu erweitern und zu einem Zentrum der Heilkunde in den Nordmarken auszubauen, wurde umgehend fallengelassen.
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662 BF

»Türenfehde« zwischen den Häusern Gliependiek und Kessler

Als die beiden Oberhäupter der Familien Gliependiek und Kessler gleichzeitig durch die Haupttür des Magistratsgebäudes schreiten wollten, gerieten sie in bitteren Streit, der in einem Handgemenge endete, an dessen Ende Engebert Kessler erstochen am Boden lag. Es kam zu Angriffen der Klienten des Hauses Kessler gegen die Gliependieks, die erste endeten, als die Matriarchin Radomira Gliependiek auf dem Weg zum Efferdtempel von einem Armbrustbolzen tödlich getroffen wurde.
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