Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Der Dohlenfelder Erbfolgestreit
von Ende 1029 bis Rondra 1033 nach Bosparans Fall

Bernhelm Sigismund von Sturmfels regierte die Baronie Dohlenfelde 38 lange Jahre, seit 1008 BF war der Baron zudem hochadliger Reichskammerrichter. Mit seiner feigen Ermordung im Ingerimm 1029 BF entzweiten sich sein Sohn Angrond und sein Sohn Hagen im Streit um das Erbe ihres Vaters. Ein Streit, der das Potential hatte, die ganzen Nordmarken in Aufruhr zu versetzen – und der schließlich in Dohlenfelde am Schwertfest des Jahres 1033 BF in der Schlacht vom Schönbunder Grün sein Fanal fand. Angrond errang den Sieg, doch der Blutzoll war für beide Seiten hoch.
 

15. Ingerimm 1029 BF

Baron Bernhelm von Sturmfels ändert sein Testament

Bernhelm von Sturmfels änderte auf Burg Salmingen in der von seinem Sohn Hagen beherrschten Baronie Dunkelforst im Kosch sein Testament zugunsten Hagens. Dieser sollte nun auch die Baronie Dohlenfelde erben. Herzog Jast Gorsam und dessen Sohn Frankwart vom Großen Fluss bezeugten das neuverfasste Testament.
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17. Ingerimm 1029 BF

Baron Bernhelm von Sturmfels wird im Kosch ermordet

Ein großer Schicksalsschlag ereilte die Baronie am 17. Ingerimm des Jahres 1029: Baron Bernhelm Sigismund von Sturmfels, der 38 Jahre lang – länger als alle seine Amtsvorgänger seit Walima von Streitebeck – die Baronie beherrschte, wurde auf einem Jagdausflug in Dunkelforst, der Koscher Baronie seines Sohnes Hagen, von albernischen Reichsverrätern ermordet. Die Attentäter waren die Angehörigen einer nach der Schlacht von Crumolds Auen erhängten albernischen Ritterin – deren Familie konnte nicht ertragen, dass einem ihrer Mitglieder das Richtschwert verwehrt worden war. Noch mehr als durch das feige Attentat wurde die Baronie von dessen Folgen erschüttert: Zwei der Söhne Bernhelms, Angrond und Hagen, beanspruchten das Erbe ihres Vaters.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Die Hintergründe der Ermordung Bernhelms (die genaue Rolle Charissias) werden aventurisch nie geklärt werden.
 
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19. Ingerimm 1029 BF

Einäscherung Baron Bernhelm von Sturmfels’

Der Leichnam Bernhelm von Sturmfels’ wurde auf Burg Salmingen in der Koscher Baronie Dunkelforst eingeäschert.
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30. Rahja 1029 BF

Angrond von Sturmfels nimmt inoffiziell die Arbeit als Reichskammerrichter auf

Angrond von Sturmfels m.H. trat – von Seiner Eminenz Pagol Greifax unterstützt – in Elenvina inoffiziell die Nachfolge seines Vaters als hochadliger Reichskammerrichter an und begann sogleich, anstehende Fälle aufzuarbeiten. Herzog Jast Gorsam legte Protest gegen dieses Vorgehen bei Kaiserin Rohaja ein.
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10. Praios 1030 BF

Die Bergwerke in Ilpettasbinge fördern wieder

Eineinhalb Jahre nach der Zerstörung der Siedlung im Jahrhundertwinter 1028 BF und über ein Jahr nach dem Beginn des Wiederaufbaus Ilpettasbinges durch die »Bergköniglich Eisenwaldsche und Freiherrlich Dohlenfeldsche Minen-Compagnie« erreichte das erste wieder in Ilpettasbinge geförderte Eisenerz die Hochöfen Erzweilers. Die Tagesförderleistung war jedoch deutlich geringer als noch zwei Jahre zuvor, was vor allem an der geringeren Zahl gutausgebildeter Bergleute lag – die zahlreichen Todesfälle im Jahre 1028 BF konnten nicht ausreichend durch die Anwerbung von albernischen Hilfsarbeitern ausgeglichen werden.
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12. Praios 1030 BF

Ein Kirchengutachten aus Elenvina bestreitet den Thronanspruch Hagens

Ein von Pagol Greifax zu Gratenfels in der Wehrhalle zu Elenvina veröffentlichtes Gutachten focht die Gültigkeit des neuen Testaments Bernhelm von Sturmfels’ an. Es wurden zahlreiche Argumente angeführt. Am schwerwiegendsten wog der Vorwurf, dass eine Involvierung der Borbaradianerin Charissia in die Testamentsänderung nicht auszuschließen sei. Es müsse unter den gegebenen Umständen angenommen werden, dass die finstere Borbaradianerin Charissia von Salmingen ihre schwarzmagischen Fähigkeiten darauf verwandte, ihren Schwager Bernhelm, ihren Neffen Hagen und vielleicht auch alle anderen Anwesenden unheilig zu beeinflussen. Ein Testament, das unter magischer Beherrschung oder gar dämonischer Einflüsterung zustande kam, könne jedoch vor Praios’ gleißendem Blick nicht bestehen. Alleine die Unmöglichkeit, den letzten Zweifel auszuräumen, gestatte es nicht, das geänderte Testament anzuerkennen.
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3. Rondra 1030 BF

Ein Kirchengutachten aus Elenvina stellt den Thronanspruch Angronds in Frage

Dem am 12. Praios veröffentlichten Gutachten folgte gut zwei Wochen später eine Antwort aus der Kanzlei des Illuminatus zu Elenvina, Jorgast von Bollharschen-Schleiffenröchte. Darin wurde weit ausschweifend argument, dass dass man den letzten Willen eines der höchstrangigen und verdientesten Adligen der Nordmarken nicht aufgrund vager Vermutungen und Verdächtigungen ignorieren dürfe. Gerade dies würde den finsteren Mächten, zu denen unzweifelhaft auch die Erzschurkin Charissia zähle, in die Hände spielen. Der ungetrübte Blick des Herrn Praios’ würde erkennen, dass es – ebensowenig, wie ausgeschlossen werden könne, dass Charissia Schwarzkunst wirkte, um die Anwesenden magisch zu beeinflussen – keinerlei Beweise, nicht einmal geringste Indizien gäbe, dass ebendies geschah. An einem könne und dürfe es keinen Zweifel geben: Sowohl Seine Hochgeboren Angrond Bernhelm von Sturmfels, der bis dato designierte Thronfolger Dohlenfeldes, als auch Seine Hochgeboren Hagen von Salmingen-Sturmfels, der laut Testamenänderung neu bestimmte Erbe, seien von höchster Integrität, unzweifelhafter Rechtschaffenheit und den Zwölfen in tiefem Glauben ergeben.
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30. Rondra 1030 BF

Beisetzung Baron Bernhelm von Sturmfels’ in Erzweiler

Die Urne mit der Asche Bernhelm von Sturmfels’ – Baron zu Dohlenfelde, Siebenter Hochadliger Reichskammerrichter, Ehrenoberst der Gräflich-Isenhager Jäger, Kaiserlicher Rittmeister a.D., Reichsritter dritter Klasse, Ritter des Flussordens, Ritter zu Dergelstein und Träger des Greifensterns in Bronze und Gold – wurde in Erzweiler in der Familiengruft des mittleren Hauses Sturmfels im Wehrtempel Sankta Hildrun beigesetzt. Eine große Trauergesellschaft aus dem ganzen Raulschen Reich fand sich zu diesem Anlass in dem kleinen Markt im Eisenwald ein, alleine mehrere Dutzend nordmärkische Barone waren anwesend.
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30. Rondra 1030 BF

Throndwerth von Zweibruckenburg wird neuer Rondrahochgeweihter zu Twergenhausen

Throndwerth von Zweibruckenburg, der vormalige Hofkaplan und gute Freund Bernhelm Sigismund von Sturmfels’, wurde am 30. Rondra 1030 BF, noch am Tage der Bestattung Bernhelms, auf eigenen Wunsch von der Meisterin des Bundes der Senne Westen, Ihrer Eminenz Arabel von Arivor, zum Tempelvorsteher der Twergenhäuser Sankt-Hlûthar-von-den-Nordmarken-Sakrale bestallt und gleichzeitig zum Hochgeweihten geweiht. Der Tempel war seit 1021 BF BF vakant. Mit seinem neuen Amt in Twergenhausen erklärte Throndwerth seine Überparteilichkeit im Streit der beiden Halbbrüder.
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1. Efferd 1030 BF

Hagen und Angrond lassen sich zu Baronen Dohlenfeldes krönen

Hagen von Salmingen-Sturmfels, Baron zu Dunkelforst und Baruns Pappel, sowie Angrond Bernhelm von Sturmfels, Junker zu Erzweiler, ließen sich am 1. Efferd 1030 BF gleichzeitig zu Baronen von Dohlenfelde krönen: Hagen von Salmingen-Sturmfels ließ sich von Ihrer Hochwürden Leuengunde vom Berg (Hochgeweihte der Salminger Schwerthalle) wie bisher alle Dohlenfelder Barone aus dem Hause Sturmfels im Sankta-Hildrun-Tempel zu Erzweiler krönen. Angrond wurde im Sankta-Lechmin-von-Weiseprein-Tempel zu Dohlenfelde von Seiner Hochwürden Werdomar von Gluckenhang-Binsböckel (Hochgeweihter des Praiostempels zu Eisenhuett, der Tempel zu Dohlenfelde war damals vakant) gekrönt. Der Praiostempel im Hauptort der Baronie war von 350 BF bis 935 BF der Krönungsort der Baronie Dohlenfelde, der erste dort gekrönte Baron war der Hügelzwerg Rulmasch, der wohl berühmteste aller Dohlenfelder Barone.
Hagen wurde von Herzog Jast Gorsam vom Großen Fluss unterstützt, Angrond von Pagol Greifax von Gratenfels, dem Wahrer der Ordnung des Mittelreiches. Von den seit 935 BF vier Baronieinsignien konnten sowohl Hagen als auch Angrond jeweils zwei vorweisen: Hagen wurde das Familienschwert »Hlûtharhilf«, das sich seit dem Tode seines Vaters in seinem Besitze befand, umgegürtet und das traditionell im Erzweilerer Sankta-Hildrun-Tempel aufbewahrte Kriegsbanner Dohlenfeldes überreicht. Angrond hatte den Siegelring der Baronie bereits 1022 BF als Stellvertreter seines Vaters überreicht bekommen, die Darlinkrone wurde auf Burg Dohlenhorst aufbewahrt.
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1. Efferd 1030 BF

Der Graf lehnt Angronds und Hagens Vasalleneid ab

Angrond und Hagen baten beide in Calbrozim Graf Ghambir zu Isenhag – der direkt nach der Beisetzung Bernhelms abgereist war und daher keiner der Krönungen beigewohnt hatte – formell um die Abnahme des Vasalleneides als Barone zu Dohlenfelde. Der Graf empfing die Brüder nur ganz kurz und teilte ihnen in knappen Worten mit, »ein wenig« Bedenkzeit zu benötigen. Danach reiste Angrond nach Dohlenfelde, Hagen nach Dunkelforst.
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2. bis 4. Efferd 1030 BF

Die Krönungsturniere zu Dohlenfelde und Erzweiler

Das sehr gut besuchte Krönungsturnier Angronds, das im Markt Dohlenfelde stattfand, gewann Baron Traviadan von Schwertleihe-Weiseprein, der im Finale den Gernebrucher Ritter Lindos Tsasind von Lilienthal bezwang. Beim großen Gestampfe beeindruckte vor allem die Ritterin Praimira von Quakenbrück zu Kyndoch-Kronau. Zum Eklat kam es bei Hagens Krönungstjoste, zu der weniger Teilnehmer und Gäste als zur Tjoste seines Halbbruders anreisten.: Der Vairninger Ritter Ater Boromar vom Dohlenfeld hätte als Sieger das Rittergut Perainshof zugestanden. Doch der Ritter Ater Boromar lehnte den Preis ab und bat, ihn einer Dame seiner Wahl angedeihen zu lassen – und diese war niemand anderes als die mit Hagen in Fehde liegende bisherige Ritterin zu Perainshof, Gilia von Siobháran. Das Gestampfe zu Ehren Hagens gewann Ritter Koromar Leuenhardt von Liobas Zell.
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9. Efferd 1030 BF

Die Herzogenstadt Twergenhausen erklärt ihre Neutralität im Thronfolgestreit

Bürgermeister Perval Gliependiek erklärte nach einer stundenlangen Sitzung des Magistrats die Neutralität der Herzogenstadt Twergenhausen im »Dohlenfelder Thronfolgestreit« – und verwendet damit als erster diesen Ausdruck. Der Magistrat Twergenhausens ließ bekanntgeben, dass er erwarte, dass es durch den Bruderzwist zu keinerlei Störungen des Handels mit dem Hinterland der Stadt oder auf dem Großen Fluss komme, und dass der Streit möglichst schnell vorüber gehe.
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17. Boron 1030 BF

Angrond tritt offiziell sein Amt als Reichskammerrichter an

Angrond trat – nach einem halben Jahr Trauerfrist – offiziell die Nachfolge seines Vaters im Reichsgericht zu Elenvina an; in der Amtsurkunde der Kaiserin wurde er als »Baron zu Dohlenfelde« tituliert. Ein Protestschreiben der Kanzlei des Reichssenneschalls machte die Kaiserin darauf aufmerksam, dass Graf Ghambir den Titel Angronds noch nicht bestätigt hätte und auch Hagen von Salmingen-Sturmfels gekrönter Baron zu Dohlenfelde sei. Das Schreiben blieb unbeantwortet.
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Hesinde 1030 BF

Hagen reicht Klage beim Reichsgericht ein

Hagen reichte auf Anraten von Illuminatus Jorgast beim Reichsgericht zu Elenvina Klage gegen seinen Bruder ein, der Vorwurf lautet auf Thronraub und damit auch widerrechtliche Ausübung des Reichskammerrichteramtes; Hagen beanspruchte neben der Baronie Dohlenfelde nun zum ersten Mal auch das Reichskammerrichteramt seines Vaters für sich; die Klage wurde vorerst nicht bearbeitet, da Angrond von Sturmfels formell Bedenken äußerte.
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12. Hesinde 1030 BF

In den seit fast sechshundert Jahren vakanten Sankta-Lechmin-Tempel zu Dohlenfelde wird eine Hochgeweihte entsendet

Nach seiner Krönung zum Baron Dohlenfeldes bat Angrond von Sturmfels Seine Eminenz Pagol Greifax um die Entsendung eines Geweihten in den seit 452 BF vakanten Dohlenfelder Sankta-Lechmin-Tempel – der darum nur als Praioskapelle geführt wurde. Nach einem kircheninternen Streit zwischen dem Wahrer der Ordnung Pagol und dem Erleuchteten Jorgast setzte sich letzterer durch – Dohlenfelde gehört zu seiner Lichtei – und entsandte schließlich die ihm treu ergebene, Hagen von Salmingen-Sturmfels unterstützende Praiosgeweihte Gratfride Praiodera von Föhrenstieg in den Dohlenfelder Tempel. Angrond von Sturmfels wagte es nicht, gegen die Entsendung Gratfridas zu protestieren.
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Firun 1030 BF

Angrond erhebt Gegenklage beim Reichsgericht

Reichskammerrichter Angrond erhob Gegenklage gegen seinen Bruder, auch sein Vorwurf lautet auf Thronraub; auch diese Klage blieb liegen – weil der kommissarische Reichskronanwalt, Reichserzkanzler Hartuwal, eine Bearbeitung wohl auf Drängen der vier Koscher Reichskammerrichter für »nicht opportun« erklärte.
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Im weiteren Verlaufe des Jahres 1030 BF

Angrond und Hagen suchen Verbündete

Angrond und Hagen suchten sich Verbündete zur Durchsetzung ihrer jeweiligen Ansprüche.
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Rahja 1030 BF

Erklärung der Überparteilichkeit durch die Sennen Westen und Mittellande

Zwei der einflussreichsten Rondrageweihten Aventuriens, der Meister des Bundes Jaakon von Turjeleff (Senne Mittellande) und die Meisterin des Bundes Rudraighe ni Direach (Senne Westen), erklärten zum Streit der Halbbrüder Angrond und Hagen, dass es sich um einen rein säkularen Konflikt zweier ehrenhafter, rondragefälliger Ritter handelt, in dem die Kirche Rondras keine Entscheidung fällen wird. Einzelnen Rondrageweihten wurde jedoch nicht untersagt, Stellung zu beziehen. Seine Hochwürden Throndwerth von Zweibruckenburg, ehemals Hofgeweihter zu Dohlenfelde, nun Hochgeweihter des Rondratempels im neutralen Twergenhausen, bekräftigte seine Neutralitätserklärung vom 30. Rondra 1030 BF.
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12. Travia 1031 BF

Hagen von Salmingen-Sturmfels verlobt sich mit Ansoalda von Leihenhof

Am Tag der Treue des Jahres 1030 BF verlobte sich Hagen von Salmingen-Sturmfels mit der Gratenfelser Baronstochter Ansoalda Irmegund von Leihenhof zum Galebquell im Traviatempel zu Galebbogen in der Baronie Galebquell. Die Verbindung Ansoaldas und Hagens wurde von Hagens Mutter, Frylinde von Salmingen, und Ansoaldas Vater, Riobhan von Leihenhofs, arrangiert.
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Phex 1031 BF

Herzogenturnei in Elenvina

Während sich Angrond auf der Herzogenturnei in Elenvina zeigte, weilte Hagen aufgrund der Salminger Hesindefestspiele in der Baronie Dunkelforst.
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24. bis 30. Phex 1031 BF

Salminger Hesindefestsspiele

Salminger Hesindefestsspiele, Hagen von Salmingen-Sturmfels war weltlicher Gastgeber; eine finstere Hexe ließ Hagen die Nähe des Barons, Reichskammerrichters und Bannstrahlers Graphiel Blauendorn-Lacara von Metenar suchen.
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Ende Peraine 1031 BF

Hagen wird zum Reichskammerrichter bestallt

Reichssenneschall Jast Gorsam, der seit Monden mit Kaiserin Rohaja im Streit um Neubesetzungen im Gericht lag, bestallte Hagen in Elenvina eigenmächtig zum hochadigen Reichskammerrichter; er überreichte ihm die von ihm gesiegelte Ernennungsurkunde, in der Hagen als »Baron zu Dunkelforst, Baruns Pappel und Dohlenfelde« tituliert wird. Zuvor hatte Hagen von Baron Graphiel die goldene Greifenfeder seines Vaters überreicht bekommen.
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Ingerimm 1031 BF

Der Kaiserliche Hoftag auf Burg Weidleth

Sowohl Angrond als auch Hagen waren als hochadlige Reichskammerrichter auf dem Kaiserlichen Hoftag auf Burg Weidleth anwesend; da Rohaja und Jast Gorsam beide Wichtigeres zu tun hatten, kam es nicht zum Eklat über die Frage der Neubesetzung jenes Reichskammerrichterpostens, den Hagen nun inne hat.
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10. Praios 1032 BF

Hagen und Angronds Klagen werden abgewiesen

Das Reichsgericht unter dem neuen Reichskronanwalt Landgraf Alrik Greifax wies nach fast zwei Jahren die Klagen sowohl Angronds als auch Hagens ab, zuständig ist nach Auffassung des Gerichts einzig Graf Ghambir, der sich immer noch nicht zu den Thronstreitigkeiten geäußert hat.
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5. Rondra 1032 BF

Hochzeit Ansoaldas und Hagens

In Salmingen in der Koscher Baronie Dunkelforst fand die feierliche Hochzeit von Ansoalda von Leihenhof und Hagen von Salmingen-Sturmfels statt, Hagens Braut wurde zur Baronin der Baronien Dunkelforst, Baruns Pappel und Dohlenfelde erhoben.
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15./16. Rondra 1032 BF

Die Greifenpasssperre

Hagen von Salmingen-Sturmfels sperrte zusammen mit den Koscher Adligen Thalian Has von Hügelsaum und Geron von Bärenstieg »zu Ehren Rondras und des Fürsten« für alle Ritter und Rondrageweihten, die von Westen Anreisen, den Greifenpass.
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24. Rondra 1032 BF

Graf Ghambir erklärt sich neutral im Erbfolgestreit

Graf Ghambir Sohn des Gruin zu Isenhag ließ eine Erklärung zirkulieren, nach der er den Dohlenfelder Thronfolgestreit als interne Angelegenheit der Häuser Sturmfels m.H. und Salmingen-Sturmfels betrachtet – und damit seine Neutralität im Konflikt der Halbbrüder erklärte. In seiner in den Nordmarken und dem Kosch bekanntgemachten Erklärung führte der Graf mit erzzwergischer Genauigkeit aus, dass beide Prätendenten der Baronie Dohlenfelde mit Sicherheit gute Herrscher seien und es außer Frage stünde, dass beide legitime Nachkommen Bernhelm von Sturmfels’ und damit prinzipiell voll erbberechtigt seien. Weder Reichsrecht, noch nordmärkisches Landrecht, noch das Recht der Grafschaft Isenhag, niedergeschrieben in der Lex Zwergia, stünden der Entscheidung des letzten unzweifelhaften Dohlenfelder Barons – Bernhelm von Sturmfels m.H. – die Erbfolge zu ändern, entgegen. Ebensowenig sei eine solche Änderung aber Anbetracht der Umstände nachvollziehbar, geschweige denn üblich. Dennoch müsse festgehalten werden, dass die Erbfolge des ältesten Kindes im Isenhag nichts weiter als weithin übliches Gewohnheitsrecht sei. Hier stünde das Recht des Ältesten wider den vermeintlichen Willen des Vorfahren. Ähnliche Fälle in der Geschichte, auch der erzzwergischen, hätten fast immer zu blutigen Fehden geführt. Dies sei bedauerlich, aber läge wohl in der Sache. Wie auch immer der Streit ausginge, Graf Ghambir würde den Vasalleneid des Siegers des Bruderzwists entgegennehmen.
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3. Efferd 1032 BF

Hagens Einladung nach Salmingen

Hagen bat seine Verbündeten nach Burg Salmingen in seinem Koscher Lehen Dunkelforst.

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Das Einladungsschreiben als PDF-Datei gibt’s im Downloadbereich.
 
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12. Travia 1032 BF

Hagen versammelt seine Freunde und Verbündeten

Am Tag der Treue 1032 BF versammelten sich auf Burg Salmingen in der Koscher Baronie Dunkelforst die Freunde und Verbündeten Hagens, um dessen Ansprüche gegen seinen Halbbruder Angrond endlich Nachdruck zu verleihen. Es wurde zudem ein Vertrag zwischen der Herzogenstadt Twergenhausen und Hagen geschlossen, in dem die Stadt gegen weitreichende Zugeständnisse dem jungen Baron ihre Unterstützung zusichert.
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Ende Travia 1032 BF

Angrond übergibt das Feldzeichen der Weißen Löwen an Arlan Stepahan

Ende Travia 1032 BF reiste der albernische Baron Arlan Stepahan gemeinsam mit seiner Schwester Rhona in die Baronie Dohlenfelde und erwirkte nach einem ritterlichen Zweikampf die ehrenvolle Herausgabe des im Erzweilerer Rondratempel aufbewahrten Feldzeichens der Weißen Löwen. Beide Streiter verbindet ein einvernehmliches Band der gegenseitigen Achtung.
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27. Boron 1032 BF

Hagen greift mit seinen Verbündeten die Baronie Dohlenfelde an

Am Morgen des 27. Boron 1032 BF legten im Hafen Twergenhausens überraschend mehrere Flusschiffe – der Stadt wie des Barons zu Tandosch – an, auf denen sich Hagen von Salmingen-Sturmfels und seine Verbündeten befanden. Zusammen mit der Stadtwehr Twergenhausens griffen die Truppen der Verbündeten umgehend die von Angrond von Sturmfels kontrollierte Baronie an. In Dohlenfelde stellt sich das Junkergut Erzweiler hinter Hagen.

Gewarnt durch seinen aus der Familie ausgestoßenen Onkel Cordovan von Sturmfels gelang Angrond samt Familie, Baronskrone, Siegelring der Baronie und diversen wichtigen Dokumenten die Flucht in die Baronie seiner Gattin, Eisenhütt. Er überließ seinem Schwiegervater Roderich von Quakenbrück die Verteidigung Burg Dohlenhorsts. Die Angreifer entschieden sich zur Belagerung.

Der mit Hagen sympathisierende Ritter Ardor von Schwarzfels übergab Burg Schwarzfels kampflos an die Truppen Twergenhausens.
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12. Hesinde 1032 BF

Ein Sturm auf Burg Dohlenhorst scheitert

Ein nächtlicher Sturmangriff der Belagerer wurde von der Besatzung Burg Dohlenhorsts blutig zurückgeschlagen, die Verluste auf Seiten der Angreifer sind beträchtlich.
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20. Hesinde 1032 BF

Mit der Kapitulation Burg Dohlenhorsts ist die Baronie Dohlenfelde in Hagens Hand

Der praiosgläubige Roderich von Quakenbrück führte auf den Tag genau 18 Jahre nach dem praiosgefälligen Märtyrertod Meidhart von Fallenwerths Kapitulationsverhandlungen mit Hagen und dessen Verbündeten. Die Burg wurde übergeben, Roderich ging in ritterliche Geiselhaft bei der Baronin zu Wolfsstein, dem Rest der Belagerten wurde freier Abzug gewährt. Cordovan von Sturmfels wurde bei seiner Rückkehr nach Twergenhausen verhaftet und des schweren Geheimnisverrats sowie Handelns gegen die Interessen des Magistrats der Stadt angeklagt.
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30. Hesinde 1032 BF

Das Patrizierhaus Gliependiek ist wieder Hoflieferant der Baronie Dohlenfelde

Hagen hob am Erleuchtungsfest 1032 BF offiziell die Erklärung auf, mit der sein Vater Bernhelm und sein Vetter Voltan sich im Rondra 1027 BF vom Albenhuser Bund im Allgemeinen und vom Twergenhäuser Patrizierhaus Gliependiek im Speziellen abwandten und ihre Untertanen aufforderten, keinen Handel mehr mit diesen zu treiben. Die Patrizierfamilie Gliependiek darf sich von diesem Tage an wieder »Hoflieferant der Barone zu Dohlenfelde« nennen.
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Winter 1032 BF

Hagen weilt auf Burg Dohlenhorst, Angrond in seinem Eisenhuetter Exil

Den Winter 1032 BF verbrachte Hagen mit einigen seiner Verbündeten auf Burg Dohlenhorst, der Großteil seiner Unterstützer kehrte jedoch in ihre Heimat zurück. Einzig der Koschbaron Erlan von Sindelsaum überwinterte am Großen Fluss. Unmut wächst unter den Bewohner Dohlenfeldes, als Hagen die Dohlenfeldsche Landwehr faktisch auflösen und die Erzweilerer Landwehr dauerhaft einberufen, erheblich verstärken und neu ausrüsten lässt. Sie wird und nun auch als Garde des neuen Herrschers über Burg Dohlenhorst eingesetzt. Während die Bewohner Cisdarliniens wenig von Hagens Herrschaft mitbekommen, sondern vor allem die Präsenz Twergenhausens wahrnehmen, spricht man in Transdarlinien wahlweise vom »Erzweilerer« und »Koscher Joch«.
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30. Tsa 1032 BF

Hagen erhebt Ardor von Schwarzfels zum Edlen zu Wolkenfold

Den ersten Tag des Erneuerungsfestes 1032 BF nahm Hagen zum Anlass, den ihm getreuen Ritter Ardor von und zu Schwarzfels zum Edlen von Wolkenfold zu erheben. Das Rittergut Schwarzfels hatte Hagen der Stadt Twergenhausen als Gegenleistung für ihre Unterstützung bei der Eroberung der Baronie Dohlenfelde zugesprochen. Mit der Verleihung Wolkenfolds, das zuvor schon das Lehen seiner älteren Schwester Roana war, verzichtete Ardor auf alle Ansprüche auf Burg und Gut Schwarzfels.
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1. Phex 1032 BF

Ein Vogt Twergenhausens zieht offiziell auf Burg Schwarzfels ein

Nach dem Verzicht Ardors auf Schwarzfels blieb das Rittergut Schwarzfels in Abweichung vom ursprünglich zwischen Twergenhausen und Hagen geschlossenen Vertrag formell vakant, der Magistrat Twergenhausens ernannte aber offiziell und mit Zustimmung Hagens einen mit allen Rechten eines Ritters ausgestatteten Vogt für Burg und Gut Schwarzfels, die seit dem 27. Boron 1032 BF ohnehin von Twergenhäuser Truppen besetzt sind.
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Phex 1032 BF

Angrond und Hagen reisen nach Elenvina

Angrond von Sturmfels reiste von Eisenhuett zum Reichsgericht nach Elenvina. Das Gericht tagte in Vorbereitung des Hoftages unter Leitung des Reichserzkanzlers, da Reichskronanwalt Landgraf Alrik nicht in Elenvina weilte. Hagen von Salmingen-Sturmfels, auch Reichskammerrichter, reiste nur für wenige Tage und einige Abstimmungen und Unterschriften nach Elenvina und kehrte danach nach Dohlenfelde zurück. In Elenvina wechselten die beiden kein Wort miteinander, die übrigen Reichskammerrichter hielten sich bedeckt.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Landgraf Alrik befand sich im Auftrage Rohajas auf der Suche nach Prinz Romin Galahan.
 
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Ingerimm 1032 BF

Kaiserlicher Hoftag zu Weißenstein

Auf dem Kaiserlichen Hoftag zu Weißenstein im Windhagschen kam es nicht zur erwarteten Begegnung der streitenden Halbbrüder, da nur Angrond anwesend war. Hagen blieb allen Reichsgerichtssitzungen fern und schickte ansonsten als seinen Vertreter den ihm treuen Ritter Rondrian von und zu Maringen. Der Dohlenfelder Thronfolgestreit wurde auf dem Hoftag nicht als Tagesordnungspunkt thematisiert, Angrond gelang es auch nicht, seine Koradinerbrüder zu einer Stellungnahme gegen Hagen zu bewegen.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Angrond hatte mehrere Wochen vor dem Hoftag ein Bittschreiben an Kaiserin Rohaja verfasst, in dem er diese bat, Stellung zu Hagens Überfall auf Dohlenfelde zu beziehen. Er hoffte darauf, von der Kaiserin unterstützt zu werden, hatte diese ihn doch auch zum Reichskammerrichter bestallt. Doch aufgrund innenpolitischer Raison verzichtete Rohaja auf eine Einmischung: Den Westen des Reiches überließ sie Jast, Idra und Cusimo.
Hage n und Frylinde befürchteten jedoch eine Einmischung Rohajas, weshalb Hagen Dohlenfelde sicherheitshalber nicht verließ, um einer denkbaren Festsetzung auf der Kaiserpfalz zu entgehen.
 
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27. Ingerimm 1032 BF

Angrond erklärt Hagen die Fehde und ruft seine Unterstützer nach Turehall

Auf den Tag genau sechs Monate nach Hagens Angriff auf Dohlenfelde erklärte Angrond seinem Halbbruder formell die Fehde, das entsprechende Schreiben lässt er von seiner Tante und Hofheroldin Ardare von Sturmfels nach Dohlenhorst bringen. Ebenso entlehnte Angrond seine bisherigen Vasallen Ardor von Schwarzfels , Markward von Darlinstein, Rondrian von Maringen und Wilgunde von Nadelfels .
Gleichzeitig mit der Fehdeerklärung rief Angrond seine Unterstützer zur Beratung des weiteren Vorgehens zu sich. Als Versammlungsort wählte er in Rücksprache mit dem Onkel seiner Gattin Isida die alte Eisenhuetter Baronsburg Turehall.


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10. Rahja1032 BF

Burg Schwarzfels wird formell herzoglich

Auf Drängen des nordmärkischen Allwasservogts, Gorfang Reto vom Großen Fluss, erkannte Hagen die Besitzrechte Twergenhausens auf Burg und Rittergut Schwarzfels entgegen der Vertragsbestimmungen »auf ewig und uneingeschränkt« an. Kurz darauf wurde eine Handvoll Flussgardisten aus der Herzogenstadt auf der Burg an der Via Ferra stationiert, um den herzoglichen Anspruch nochmals klar zu bekräftigen.
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21. Rahja 1032 BF

Streit während Ratssitzung in Twergenhausen

In der ersten Ratssitzung seit dem Eintreffen der Nachricht von Angronds Fehdeerklärung an Hagen (die ersten drei Rahjawochen sind aufgrund der Grangorer Warenschau sitzungsfrei) kam es zum offenen Streit zwischen Bürgermeister Perval Gliependiek und der Patrizierin Haldana Engstrand. Das Haus Engstrand – das als einziges der vier Twergenhäuser Patrizierhäuser nicht zum Albenhuser Bund gehört – hatte stark vom »Embargo« Bernhelms profitiert, und infolgedessen nun das Nachsehen. Aber abgesehen vom Hause Engstrand stellte sich nur die Bootsbauerzunft Twergenhausens – die fürchtet, Aufträge aus Albenhus und Havena verlieren zu können – gegen die vor allem von den Gliependieks getragene Unterstützung Hagens.
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23. Rahja 1032 BF

Der Magistrat Twergenhausens erklärt Hagen seine Unterstützung

Der Bürgermeister Twergenhausens, Perval Gliependiek, erklärte beim Zusammentreten des Großen Rats der Herzogenstadt im Rahmen des »Twergenhäuser Stadtfest mit Markt- und Warenschau sowie Mauerturnei« im Namen des Magistrats der Stadt, dass Twergenhausen einzig die Ansprüche Hagens anerkennt. Die Fehdeerklärung Angronds nehme man zur Kenntnis, ohne ihr jedoch besondere Bedeutung einzuräumen. Zudem stehe es einzig dem legitimen Baron Hagen von Sturmfels zu, über die Lehen in Dohlenfelde zu befinden. Sollte Angrond es wagen, Twergenhäuser Gebiet zu betreten, werde man ihn umgehend festnehmen und an Hagen ausliefern. Als ein Raunen durch die Menge ging, beendete dies der Befehlshaber der Herzoglichen Flussgarde in Twergenhausen, Badurad Hlûthar von Harthals, indem er lautstark fragte, ob irgendjemand der Anwesenden ein Problem damit hätte, einen falschen Baron, der die Gnade des Herzogs schon seit langem verloren hätte, der praiosgewollten Gerechtigkeit zu überantworten.
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1. Praios 1033 BF

Angrond versichert sich der Unterstützung Pagol Greifax’

Angrond weilte zur Sommersonnenwende in Elenvina und hatte dort am großen, von Seiner Eminenz Pagol Greifax von Gratenfels zelebriertenPraiosdienst teilgenommen, nicht ohne sich im Anschluss im Rahmen einer Privataudienz vom Wahrer der Ordnung Mittellande erneut dessen Unterstützung zu versichern: Niemals würde Pagol die Ansprüche Hagen von Salmingen-Sturmfels’ gutheißen, war doch eine Involvierung von Hagens Tante – der finsteren Koscher Erzschurkin, der Borbaradianerin Charissia – in die mysteriösen Geschehnisse um Bernhelms Tod und die anschließenden Ereignisse nicht auszuschließen.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Hinter den praioskirchlichen Kulissen kam es im Anschluss an die Audienz zu einem ebenso heftigen wie ergebnislosen Streit zwischen Pagol und Illuminatus Jorgast, der seinen kirchlichen Vorgesetzten der unangemessenen Einmischung in rein weltliche Fragen beschuldigte. Darauf behauptete Pagol, genügend Gründe zu haben, um über Hagen und Frylinde den Kirchenbann zu verhängen, worauf Jorgast erwidert, in diesem Falle Angrond und dessen Gattin zu bannen. Von diesem Streit gelangt nicht einmal ein Gerücht in die Öffentlichkeit.
 
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Anfang Praios 1033 BF

Gorwin von Lîfstein in Twergenhausen

Der junge Ritter Gorwin von Lîfstein wurde im Magistratsgebäude Twergenhausens festgenommen und eingekerkert, nachdem er dort zufällig vom Gerichtsherrn Emmeranus Wladjeff beim Einbruch gestellt worden war, diesen angriff und verletzte.

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Gorwin kundschaftete im Auftrage seines Bruders Darian und ohne Angronds Wissen die Herzogenstadt aus.
 
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15. Praios 1033 BF

Die Versammlung der Unterstützer Angronds auf Burg Turehall

Angrond von Sturmfels empfing auf Burg Turehall seine zahlreichen bereits erklärten Verbündeten sowie seine potentiellen Unterstützer. Die Gäste wurden von Baron Garmwart von Quakenbrück zu Eisenhuett und der Grafenstadt Turehall mit allen Ehren begrüßt – der Stadtrat Turehalls hatte jedoch explizit Wert auf die förmliche Feststellung gelegt, dass durch das Treffen der Verbündeten Angronds auf Burg Turehall die strikte Neutralität der Grafenstadt und erst recht des Grafen Ghambir zu Isenhag im Dohlenfelder Thronfolgestreit nicht berührt sei. Gräflich Turehall würde keineswegs die Fehler wiederholen, die Herzoglich Twergenhausen gemacht hätte.
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27. Praios 1033 BF

Eroberung der Burg Schwarzfels durch Darian von Lîfstein

In der Nacht vom 27. auf den 28. Praios 1033 BF erobert der Edle Darian von Lîfstein zu Schratzelroth die Burg Schwarzfels im Handstreich, die Burgbesatzung gerät größtenteils in Gefangenschaft. Dies gelang ihm mit Hilfe eines Magiers und der horasischen Söldner der Schwarzen Adler. Die wichtige Burg an der Via Ferra wurde seit dem 27. Boron 1032 BF von Twergenhausen kontrolliert, sie war der Stadt von Hagen als Gegenleistung für deren Parteinahme im Thronfolgestreit zugesprochen worden.
Am 28. Praios sicherten Darians Söldner auch den Markt Dohlenfelde und das Dorf Mühlenheim. Am gleichen Tag wurde Aliena von Schwarzfels, die Tochter des Ritters zu Schwarzfels, wurde von Darians Leuten gefangengenommen und als Geisel auf Burg Schwarzfels festgehalten.


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Nachdem Darian während des Treffens auf Turehall von der Festnahme seines kleinen Bruders Gorwin in Twergenhausen unterrichtet wurde, brach er sofort und gegen den Wunsch seines Lehnsherrn Garmwart von dort auf, um einen Befreiungsversuch zu unternehmen. Schon bald entschied sich Darian, nicht die Stadt selbst anzugreifen, sondern Burg Schwarzfels zu erobern, um im Anschluss seinen Bruder gegen seine Geiseln oder die Burg auszutauschen.
 
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28. Praios 1033 BF

Entführung des Bürgermeisters Perval Gliependiek

Am späten Abend des 28. Praios 1033 BF kam es in unmittelbarer Nähe des Ratskellers der Herzogenstadt Twergenhausen zu Kämpfen zwischen unbekannten bewaffneten Eindringlingen und Bürgern der Stadt, in deren Verlauf die Eindringlinge Stadtbewohner ermorden und den Bürgermeister Perval Gliependiek entführen. Auf der Flucht fällt den feigen Angreifern noch eine Torwache und außerhalb der Stadt ein verfolgender Flussgardist zum Opfer. Seither gilt der Bürgermeister als verschollen.
Noch in der Nacht wurde der aus der Baronie Gernebruch stammende und als Parteigänger Angronds bekannte Ritter Lindos von Lilienthal verwundet auf dem Gebiet der Baronie Dohlenfelde aufgegriffen und tags drauf an die Herzogenstadt ausgeliefert, wurde er doch als einer der Entführer identifiziert.


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Hinter der Entführung stand die Baronin Odrud von Gernebruch, die nichts von der Aktion Darians gegen Burg Schwarzfels am Vortag wusste. Auch sie führte die Entführung eigenmächtig und ohne Angronds Wissen durch.
 
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30. Praios 1033 BF

Ein kriegerischer Ratstag in Twergenhausen

In der aufgrund der Eroberung der Burg Schwarzfels und der Entführung des Bürgermeisters aufgeheizten Stimmung in Stadt und Magistrat wurde Emmeranus Wladjeff zum provisorischen Bürgermeister ernannt.
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7. Rondra 1033 BF

Throndwig Gliependiek wird zum neuen Bürgermeister gewählt

Gorfang Reto vom Großen Fluss und von Brüllenfels, der herzogliche Flussvogt und Allwasservogt, traf auf einer Flussgaleere in Twergenhausen ein, bedeckt von einem Banner Flussgarde und in Begleitung von Praiosgeweihten aus dem Umfeld des Illuminatus Jorgast. Er war in Elenvina sogleich aufgebrochen, nachdem er vom Fall der Burg Schwarzfels gehört hatte.
In Dohlenfelde angekommen besprach die Lage mit dem provisorischen Bürgermeister Emmeranus Wladjeff, der sofort eine Magistratssitzung anberaumt. Der entführte Perval Gliependiek wurde formell seines Amtes enthoben, sein Sohn Throndwig in später Nacht mit 8 zu 4 Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Burg mit Waffengewalt zurückzuerobern.


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Haldana Engstrand scheiterte im Rat mit ihren Bemühungen, die Wahl Throndwigs zu verhindern. Dabei zog sie den Hass des neuen Bürgermeisters auf sich.
 
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9. Rondra 1033 BF

Hinrichtung dreier Adliger in Twergenhausen

Die drei Adligen Cordovan von Sturmfels, Gorwin von Lîfstein und Lindos von Lilienthal wurden am 8. Rondra 1033 BF in einem kurzen Prozess vor dem Stadt- und Marktgericht unter dem Vorsitz Emmeranus Wladjeffs zum Tode verurteilt: Cordovan von Sturmfels, der einzige hochadlige Angeklagte, wurde des Hoch- und Stadtverrats für schuldig befunden; Gorwin von Lîfstein des schweren Einbruchs in ein Amtsgebäude, des tätlichen Angriffs auf einen Ratsherrn und der Kollaboration mit Feinden der Stadt und des Herzogs; Lindos von Lilienthal der Beteiligung an der Entführung des damaligen Bürgermeisters sowie der Beteiligung an zwei Morden an Bürgern der Stadt.
Allwasservogt Gorfang Reto, der dem Prozess beiwohnte, war maßgeblich für die harten Urteile mitverantwortlich, nach der Verkündung derselben meldete der Ordentliche Inquisitionsrat der Grafschaft Isenhag kleinere Bedenken am Prozess an, diese wurden jedoch ausgeräumt. Die drei Urteile wurden am darauffolgenden Tage, den 9. Rondra, vom Henker der Stadt vollstreckt.
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11./12. Rondra 1033 BF

»Voltans Reise«

Am 10. Rondra schwor Voltan von Sturmfels auf Burg Schwarzfels Darian von Lîfstein, Hagen als Gegenleistung für die Freilassung Aliena von Maringens seiner dohlenfeldschen Hausmacht zu entledigen, indem er die Landadligen Dohlenfeldes nacheinander zum Zweikampf fordern würde. Rondrian zu Maringen erklärte umgehend, sich aus dem Streit um die Krone Dohlenfeldes herauszuhalten, nachdem Voltan ihm seine Tochter zurückgebracht hatte.
An den beiden darauffolgenden Tagen gewann Voltan rondrianische Zweikämpfe gegen den Sohn der Ritterin von Freyen, Anshelm von Nadelfels, sowie den Edlen zu Wolkenfold, Ardor von Schwarzfels. Einzig Markward von und zu Darlinstein, der sich nach der Eroberung der Burg Schwarzfels auf Seiten Angronds gestellt hatte, war damit noch Partei im Streit zwischen den beiden Söhnen Bernhelms.
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15. Rondra 1033 BF

Einmarsch der Truppen Angronds in Dohlenfelde, Duell um Burg Schwarzfels

Der Edle Darian von Schratzelroth, der mit seinen Söldnern Ende Praios Burg Schwarzfels erobert hatte, focht am ersten Tag des Heiligen Schwertfestes einen ritterlichen Zweikampf gegen den herzoglichen Feldherrn auf Dohlenfelder Boden, Allwasservogt Gorfang Reto vom Großen Fluss, aus. Nach hartem Kampf unterlag der Eisenhuetter Edle und zog mit seinen Truppen wie vereinbart die Burg, die daraufhin von den Herzoglichen besetzt wurde.
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16. Rondra 1033 BF, morgens

Das gescheiterte Attentat auf Angrond

Am frühen Morgen des zweiten Tages des Schwertfestes marschierte Angronds Heer durch den Markt Dohlenfelde. Unbekannte Schützen schossen mit Armbrüsten auf den an der Spitze seines Heeres reitenden Reichskammerrichter und verwundeten ihn schwer. Bei dem Anschlag fanden unter anderem Angronds Tante Ardare von Sturmfels sowie der Junker Torgus von Albenbluth-Lichtenhofen den Tod. Es konnte nicht aufgeklärt werden, wer hinter dem Anschlag steckte – die Attentäter legten in mehreren Häusern Feuer und flohen oder fanden den Tod in den Flammen.

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Hinter dem Anschlag standen einige der Koscher Söldner in Diensten Hagens, von der eigenmächtigen Aktion wusste Hagen in der Tat nichts. Auftraggeber war der im Kosch ebenso einflussreiche wie zwielichtige Roban von Treublatt, ein Onkel Hagens.
 
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16. Rondra 1033 BF

Entscheidungsschlacht auf dem Schönbunder Grün

Am Mittag des zweiten Tages des Schwertfestes trafen auf dem Schönbunder Grün nördlich des Marktes Dohlenfelde mehr als zweitausend Streiter aufeinander, es war die größte Bataille in den Nordmarken seit der Schlacht von Albenhus am Ende der Kaiserlosen Zeit. Anstelle des schwerverwundeten Angrond führte dessen Schwiegervater Garmwart von Quakenbrück dessen Heer. Auf der anderen Seite hatte Hagen darauf bestanden, selbst in der ersten Reihe seiner Reiter anzugreifen, so dass die Kommandogewalt faktisch bei der Koschbaronin Alvide von Eichental lag. Es stritten nicht nur Nordmärker gegen Nordmärker, vielmehr kämpften auch zahlreiche Koscher insbesondere für Hagen, während nicht wenige Albernier für Angrond einstanden. Auch Garetier, Almadaner und sogar Horasier fanden sich auf der Walstatt im Eisenwald ein. Die Schlacht tobte bis zum frühen Abend und wurde gleichermaßen mit rondragefälliger Ritterlichkeit und großer Verbitterung geführt. Am Ende musste Hagen, verwundet in Gefangenschaft geraten, seine bittere Niederlage eingestehen. Mehr als vierhundert Tote und zahllose Verwundete blieben auf dem Schlachtfeld zurück. Unter den gefallenen Recken fanden sich mehr nordmärkische Adlige, als in der Schlacht auf Crumolds Auen den Tod gefunden hatten. Alleine drei Barone hatte Boron zu sich gerufen: Garmwart von Quakenbrück, Lechdan von Wolfsstein und Nerek von Schnakensee.
Entscheidend zum Ausgang der Schlacht trug bei, dass das Heer der Verbündeten Hagens ganz erheblich schwächer als gedacht war: Erst gar nicht auf dem Schlachtfeld erschienen waren die Truppen der Herzogenstadt Twergenhausen und die Flussgardisten des Allwasservogts Gorfang Reto vom Großen Fluss, die am rechten Darlinufer den Ausgang der Schlacht abwarteten. Unmittelbar vor dem Aufeinandertreffen der Linien verließen die Truppen der herzoglichen Vögte und des Barons zu Eisenstein die Walstatt. Während der Schlacht lief sogar noch die Landwehr Erzweilers unter Führung der Ritterin zu Maringen mitsamt dem Feldzeichen Dohlenfeldes zu Angronds Heer über und ermöglichten damit einem berittenen Stoßtrupp, Hagens Feldgeschütze zu zerstören. Spätestens damit war die Niederlage Hagens so gut wie besiegelt, und auch das tapfere Ausharren der kampferfahrenen Koscher Söldner konnte einzig dazu beitragen, dass zumindest Teilen von Hagens Heer ein geordneter Rückzug gelang. Die zuschauenden Truppen des Allwasservogts und der Herzogenstadt, die wohl jeder Zeit das Blatt hätten wenden können, griffen nicht in die Kämpfe ein.
Der großen Zahl der Toten steht eine geringe Zahl von gefallenen Bewohnern Dohlenfeldes gegenüber: Neben dem Überlaufen der Erzweilerer Landwehr, die sich nach der Invasion Hagens sofort hinter diesen gestellt hatte und ihm bis zur Schlacht auf dem Schönbunder Grün treu ergeben war, trug dazu natürlich in erster Linie »Voltans Reise« bei, die verhinderte, dass sich mehr Dohlenfelder Landadlige mit ihrem Gefolge und ihren Untertanen an der Schlacht beteiligten.
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17. Rondra 1033 BF

Das Frondorf Valpingen wird niedergebrannt

In der Nacht vom 16. auf den 17. Rondra wurde das zu Twergenhausen gehörende Frondorf Valpingen in den frühen Morgenstunden von Unbekannten, mutmaßlich Streitern aus Hagens Heer, niedergebrannt. Dorfbewohner wurden nicht verletzt, da alle Einwohner schon vor der Schlacht auf dem Schönbunder Grün auf die Burg Schwarzfels in Sicherheit gebracht worden waren.

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Hinter dem Brand des Dorfes stand eine private Racheaktion des Halmdahl von Sindelsaum, der wütend über den »Verrat« Twergenhausens und die seiner Ansicht nach daraus resultierende Niederlage auf dem Schlachtfeld war.
 
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