Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Jahre des Wandels
von 1012 bis 1029 nach Bosparans Fall

In den letzten zwei Jahrzehnten änderte sich vieles in den Landen am Darlin, das als unveränderlich galt: Die jahrhundertelange Fehde um Wolkenfold endetete, der Orden der Reghianer erlosch, eine Handwerkerin wurde Bürgermeisterin Twergenhauens, das Haus der Landedlen zu Wichtenfels ging unter.
 

1012 BF

Mit dem Tode Cern von Rháns erlischt das Haus Rhán

Vier Jahre später, 1012 BF, starb der letzte Edle aus dem Hause Rhán, Cern, ein Enkel Corthans III., verarmt und erbenlos in einer Kate am Weihlbach. Aufgrund des Zweiten Orkensturms wurde sich vorerst von Reichsseite nicht um die Belehnung eines neuen Herrn von Wolkenfold bemüht, so dass den Reghianern vorübergehend die alleinige Herrschaft im Reichsedlengut zufiel.
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5. Hesinde 1014 BF

Erhebung Seiner Exzellenz Hilberian zum Lumerian

Hilberian Grimm vom Großen Fluss war 1013 BF mit kleinem Gefolge der Sankta Lechmin gleich ins Orkland gepilgert und sprach dort mit den Greifen. Anfang Hesinde 1014 schließlich strömten tausende Bauern und Bürger aus Andergast und Gratenfels, einem Orklandgreifen folgend, gen Elenvina, wo sich Hilberian dem Wunsch Praios folgend zum Lichtboten erhob.
Der Flussgardenhauptmann Ritter Meidhart von Fallenwert, jüngerer Bruder des Edlen zu Moxarosch, wurde noch am 5. Hesinde 1014 gen Gareth gesandt, um des neuen Lichtboten Goldene Bulle zu verlesen. Die Wahl Hilberians fiel auf Meidhart, da dessen Familie sich schon vor vielen Jahrhunderten Sankt Nitram, den Schutzheiligen der aufopferungsvollen Pflichterfüllung, zum Familienheiligen erwählt hatte und zudem einen Greifen im Wappen führte.
Mehrere Mitglieder der Patrizierfamilie Wladjeff weilten zu dieser Zeit zufällig in Elenvina und waren Augenzeugen des Praioswunders. Seither sind alle Wladjeffs von tiefer Praiosfrömmigkeit ergriffen, ein Familienmitglied empfing sogar die Weihen.

»[…]Im Götterlaufe 20 Hal brach Prinz Hilberian mit kleinem Gefolge […] ins Orkland auf, allein von dem eisernen Willen befleißigt, die sagenumwobenen Greifen zu treffen und Kunde über das Gefüge der Sphären zu erlangen, – gleichsam der heiligen Lechmin v. Weiseprein.
Tatsächlich ward Hilberian ein Gespräch mit dem Greifenkönig Garafan vom Greifengras selbst zuteil, und in einem wahren Festzug reister der Geweihte heim nach Elenvina, begrüßt von den Herzogen und Fürsten und bejubelt von den Ritts- und Bauerleuten.
Der Garether Bote des Lichtes bestallte ihn darum eigens zum Erleuchteten (vom Range her zwischen einem Hochgeweihten und einem Wahrer der Ordnung stehend) und fast schien’s, als sei damit alles ausgstanden – als am 5 Hesindemond 21 Hal Hunderte und aber Hunderte von märkische und andergast’schen Bauersleuten vor Elenvina aufmarschierten (hoch droben flog ein güldener Greif dahin, der ihnen den weiten Weg gewiesen!) und stundenlang auf dem Greifenplatz vor dem Tempel nach Hilberian verlangten, – und als derselbe sich schließlich zeigte, rief eine Stimme aus dem Haufen: ,Bote des Lichtes mag er sein! Bote des Lichtes mag er sein!‘ – der Ruf ward aufgenommen allerorten, und alsbald hallte die Herzogenstadt wider vom Gerufe der Bäuerlein und Städter. Da warfen sich vor Herrn Hilberian zwölf Geweihte danieder auf den helfenbeinernen Grund und flehten, dass er die heilige Würde annehmen möge: und als Prinz Hilberian des güldenen Greifen vor dem Praiosrund ansichtig ward, da lächelte er und sprach sein: ,Es gesche!‘ – Und es geschah.
Noch am selben Abend ward Ritter Meidhart von Fallenwerth, Hauptmann der Tempelwachen, gegen Gareth gesandt, dort traf er am 20. Hesinde ein und verlas die Goldene Bulle seines Herrn […].«

(Aus der weitverbreiteten, populären Flugschrift »Der Bote des Lichts«, Elenvina 1015 BF)



Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Dass die Wahl Hilberians auf Meidhart fiel, hatte vor allem einen pragmatischen Gründe: Meidhart war Anfang Hesinde 1014 BF der ranghöchste Flussgardenoffizier auf der Herzogenburg Eilenwïd-über-den-Wassern.
 
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20. Hesinde 1014 BF

Der Märtyrertod Meidhart von Fallenwerths in und die Flucht der Nordmärker aus Gareth

Der Flussgardenhauptmann Ritter Meidhart von Fallenwerth erreichte Gareth am 20. Hesinde 1014 BF und ritt mitten ins Rund des höchsten Praiostempels Deres hinein. Dort verlas er vor dem König und dem Lichboten und den Fürsten des Reiches die Goldene Bulle Hilberians – und wurde daraufhin vom Reichsgroßinquisitor erschlagen. Daraufhin streckte Jast Gorsam den Inqusitor in Zweikampf nieder, und alle nordmärkischen Reichstagsteilnehmer verließen in eiliger Flucht Gareth. Baron und Reichskammerrichter Bernhelm von Sturmfels wurde zu diesem Anlass zum ersten Mal in den hehren Kreis der »Schwerter des Herzogs« erhoben.

» Ein falscher Greif die Federn sträubt

(20 HES 21 Hal)
Ein Reiter ritt durchs hohe Tor der mächtigen Praioshalle in der Stadt des Lichtes, hoch auf einem weißen Tralloper mit güldenem Zaumzeug. Einen roten Greifen vor schwarzem Grund trug er im Wappen, und gar prächtig angetan war er in schwarzer Brünne und blauem Rüstzeug.
Des Königs Wachen waren fürbaß sprachlos und starr vor Erstauen, dass sie die Hellebarden vor dem Tore gar nicht kreuzten und dem Reitersmann Einlaß verwehrten … derselbe sprengte ohn’ Vertun durchs Hallenrund dem König zu und der Königin in der Reichs-Loge, auf hohem Thron unterm Staats-Baldachine, woneben zur Linken der Bote des Lichts auf hölzernem Lehnstuhle im güldenen Damast Hof hielt, umgeben von seinen Kirchen- und Ordensherren, und zur Rechten das Schwert der Schwerter, in mitten der Meister des Bundes und der adligen Senneschalle.
Die Adligen all der Grafschaften warn ohne Waffen freilich in der heiligen Halle – war’s nicht ein Frevel, wer’s da wage, den heiligen Frieden der Halle zu entweihn?
Da rief einer nach den Wachen, ein andrer verlangte nach seinem Schwert, ein dritter bat um der Götter Beistand … wenn’s ein Aufstand nun war?
Der Reitersmann indes war vor des Königs Thron angelangt; Herr Brin war aufgesprungen und hob das Reichsschwert in der Hand – die Gardisten hielten treue Wacht vor König und Königin und auch die Ritter vom Bannstrahl und die Rondraritter waren eilends zur Stell’.
,Heda, Bursche‘, rief der Weidener Herzog, ,was wollt denn Ihr? Fort vor dem Thron dort, sage ich!‘ Schon griff Herr Waldemar nach einem güldenen Kerzenhalter, der nah des eigenen Lehnstuhls stand, – und auch König Cuano und Markgraf Conchobair eilten geschwind herbei, als der Reiter lauthals rief:
,Haltet ein, Ihre wackeren Damen und Herren! Nicht Krieg und Tod bring’ ich, doch frohe Kunde. Meidhart von Fallenwerth heißt man mich, Ritter in der herzoglichen Wache und Nachfahr der Daimonenschlachten, ein Bote des Herrn Hilberian Grimm von Greyfensteyn und vom Großen Fluß bin ich –‘
Wihernd bäumte das Roß sich auf.
,Sagt Herr, was um der Götter willen mag mein Bruder …!‘ Leichenblass war der Herzog Jast Gorsam vom Großen Fluß herbei getaumelt, firunsfahl, als habe den Tod er vor Augen…
,Hoheit, Euer Bruder sendet Euch dies. !‘ Der Ritter sprang vom Pferde, zog unterm Mantel eine Schrift hervor und brach das Siegel.
!‘Hal, um Praios!’ Wille!‘ Donnernd war der Bote des Lichtes vom Thron herabgestiegen.
Herr Jariel war Majestät und Macht und Zorn, und als solcher trat er vor den Ritter hin: ,Das dulden Wir nicht, nimmermalen! Hinfort, Ihr Schurke, aus des Himmelsherrn heiliger Hall’, deren Frieden Ihr geschändet! Das ist Verrat und Aufruhr! Ergreifet den Mann und bindet ihn! Werfet ihn in den tiefsten Kerker!‘
Aus dem Erhabenen sprach der Gott wohl selbst, denn seine Autoritait war eine heilige und die Adligen all taten, wie’s geheißen … ,Nein, bei Praios!‘
Das war des Königs Stimme: ,Laßt den Ritter sprechen! … Sprecht, Ritter, und eilt, – bevor man Euch ob Eures Frevels hie erschlägt! – Herr Hilberian hat wohl guten Grund, dass er Euch solchermaßen zur Eilen getrieben?‘
,Fürwahr, Majestät, das will ich wohl meinen!‘ Herr Meidhart beugte das Knie und entrollte die Schrift, – wiewohl der Ritter vor dem König kniete, war sein Wort weitum vernehmlich:
,Höret! Höret! Höret! Ew. Majestäten! Ihr Herzöge, Grafen, Barone, Edle und Ritter des Reiches! Vernehmet Unsern Gruß und Segen!
Da das Zeichen Unseres himmlischen Herrn Praios Wir vernommen, der einen heiligen Boten Uns gesandt, tun Wir kund und verlautebaren Wir:
Daß die Herrschaft und Autoritait des falschen Herrn Jariel Praiotin Wir nimmermehr anerkennen als heilig und gut.
Daß drum der genannte Herr Jariel nicht mehr Bote des Lichts, Heliodan, auf Deren sein mag, sondern ein Geweihter und Wahrer der Ordnung. Steige herab! Steige herab, du, von deinem falschen Thron!
Daß drum Wir behaupten, erklären und entscheiden, das allen Geschöpfen überhaupt zum Heil notwendig ist, sich dem einen Heliodan, Lumerian, zu unterwerfen.
Daß drum Wir beten und flehen gegen den Himmel, der Uns Unsere Feder führet:
Daß der einzig rechte Heliodan auf deren Wir selber sind.
Sigulum des Herrn Hilberian Praiofold III. Lumerian, (…), des Heiligsten Herrn Praios hehrester Fürst auf Deren, Nuntius Luminis Sanctis, der Ordensmeister Oberster, Excelissimus, Lichteslicht, Herr der Hälse und Hände, himmlischer Prinz der Könige und Fürsten, Richter des Wahren Seins, Künder der Heiligkeit, Wahrer der Weltenordnung, Marschall der Sonnen-Legionen, Meister der göttergefälligen Inquistio.‘
Der König erbleichte, der Bundesmarschall wankte, der Bote des Lichtes stürzte… Ein heilloses Drunter und Drüber war’s, hin und her wogte der Adligen Schar:
,Habt Ihr das vernommen?‘ rief der eine.
,Wohl, wohl‘, gab der andere zurück, ,aber war? … aber wie? Praiosseibeiuns!‘ – Und nicht wenige schlugen das heilige Zeichen des Herrn auf geweihtem Boden.
,Ihr Frauen und Mannen all!‘ Das war Meidhart auf ein weiteres, der sich nun erhoben : ,Hundert und aber Hunderte wackerer Bauern sind nach Elenvina marschiert und haben dorten Herrn Hilberian, Lumerian, gekürt nach Volkes Wort und Volkes Willlen zum Herrn der Praioskirche. Auf dem Platz des Greifen, vor Tempel und Herzogsburg, stand das Stadt- und Landvolk. – Und höret nur, Ihr guten Leute all! Über den Bauern flog ein güld’ner Greif dahin und wies denselben den weiten Weg (…) – aus ganz Gratenfels und Andergast sind sie gekommen! Ist dies nicht ein Wunder, ist das nicht ein Zeichen? Der Tempel ist derweilen Heimstatt hunderter frommer Pilger an des einen Lumerian Hof! Und der Greif folg vor dem Praiosgestirn, und als die Sonne unterging, da war die Wahl vollbracht, – und ins Abendrot hinfort wandte sich das heilige Geschöpf! Niemals hab’ ich ein solches Wesen gar gesehen!‘
Herrn Meidharts Blick war in die weite Ferne gewandt und seine Stimme hatte einen seligen Klang, als sehe er all das noch einmal, das ihn derart bewegt hatte…
,Des Königs Wache!‘ befahl da der Marschall Boronian von Rommilys, denn König und Königin hatten sich zum Gehen gewandt. Und inmitten der harschinbewehrten Prinzengarde verließ Brin eilend und ohn’ ein weit’res Wort die hohe Halle.
Herr Jariel indessen war von Zorn verzehrt, und als der König gerad’ das hohe Rund unterschritt, da wob er einen Bannfluch auf Herrn Hilberian und den Ritter Meidhart, wie er nimmer vernommen auf heil’gem Boden:
,Die Daimonen der Niederhöllen‘, schrie da der heilige Herr ganz weiß vor Wut, ,sind dir wohl ins Herz gefahren, du Hund der niederträchtg’gen Ausgeburten? – Ketzer hebe dich hinfort, fahr’ zu Boron hin auf der Stell’! Auf der Stell’, sagen Wir! – In Acht und Bann seist du, Kerl, und dein verruchter Herr sei’s auch!" – Da sprang die Eminenz des Groß-Inquisitors herfür, und die blitzende Klinge des Herrn Rapherian von Eslamshagen fur dem Boten ins böse Herz.
Da war’s dem Herzog von Nordmarken wohl genug des Tuns und Treiben, – und er tat, was auf Deren die höchste Untat ist: Er zog das Schwert Gulderandt [sic!], das ein Page jung ihm eilends hergetragen und das den Herzögen der Nordmarken seit jeher Herrschaft und Heil und eigen ist, wider den Groß-Inquisitorius der heiligen und Reichskirche des Herrn Praios!
Und was war’s für ein Streiten: Der Groß-Inquisitorius von Gareth focht da wider einen Reich-Herzog! Und um die beiden herum standen in weitem Rund all die Geweihten, Adligen und Reich-Gardisten. ,Habet acht, Unheil dräut!‘ flüsterten die einen, ,Herr Praios hat die wahre Kirche offenbart‘ die anderen. Und über all dem wachte Herr Praios gestrengen Muts.
Als der Herr Rapherian wund in seinem Blute lag, floh der Herzog mit einigen Getreuen raschen Ritts in die Nordmarken, und befahl all seinen Baronen, ihm den Heerbann zu leisten.
Des Nachmittags ritten König und Königin auf die Jagd.«

(Aventurischer Bote, Ausgabe Ingerimm 22 Hal, Gareth 1015 BF)

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21. Hesinde 1014 BF

Elarion Léoldamirs wird Reichsedler zu Wolkenfold

Nach den Wirren des 20. Hesinde wurde der Hoftag beinahe fortgesetzt, als sei nichts geschehen – einzig die Nordmärker fehlten nun. Doch wie um ein Zeichen für die Macht des Reiches zu setzen, belehnte Reichsbehüter Brin den Elfenkrieger Elarion Léoldamirs mit dem Reichsedlengut Wolkenfold. Elarion reiste nach dem Hoftag als neuer Reichsedler auf sein Edlengut – und bestand zum größtem Erstaunen nicht nur der Reghianer, sondern auch des gesamten dohlenfeldschen Adels darauf, die Ruine der Burg Wolkenfold zu seinem Sitz zu machen. Umgehend wurde mit dem Wiederaufbau der Ruine begonnen, wobei binnen Monate unter der Leitung des elfischen Reichsedlen mehr geleistet wurde, als in den Jahrzehnten unter dem Kommando des Hochmeisters der Reghianer. Dennoch gingen die Arbeiten aufgrund fehlender Geldmittel äußerst langsam voran, lebten doch nur wenige Bauern in Wolkenfold, die als Fronarbeiter die Burg wiederherstellen mussten.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Brin wollte mitnichten ein Zeichen für die Ordnung im Reich setzen. Vielmehr war König Brin das Reichsedlengut Wolkenfold einfach nicht bekannt, und der Wappenmarschall verwechselte das Lehen vor lauter Aufregung um die Kirchenspaltung und die Abreise der Nordmärker – die alle Planungen für den Hoftag ruinierte – mit einem ähnlich heißenden Reichsgut in Beilunk. Als der Wappenmarschall seinen Fehler bemerkte, war ihm dieser so peinlich, dass er ihn lieber für sich behielt.
 
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Rahja 1015 BF

Hilberian besucht Twergenhausen und Moxarosch

Ein gutes Jahr nach seiner Erhebung zum Boten des Lichtes besuchte der Lumerian Hilberian Anfang Rahja 1015 BF die Stadt Twergenhausen und reiste im Anschluss über die Via Ferra zurück nach Elenvina. In der Sankt-Nitram-Kapelle zu Moxarosch dankte er der Familie von Fallenwert für das Opfer Meidharts und sprach den tapferen Ritter selig.
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30. Praios 1016 BF

Die Handwerkerin Fialla Klippstein wird Bürgermeisterin in Twergenhausen

Ein gutes Jahr nach dem Zweiten Schisma der Praioskirche und knapp zwei Monate nach dem Besuch Hilberians in Twergenhausen wurde am 30. Praios 1016 BF, dem Ratstag, zum ersten Mal in der Geschichte Twergenhausens ein Handwerksmeister – die Bootsbauerin und Werftbesitzerin Fialla Klippstein – zur Bürgermeisterin Twergenhausens gewählt, nachdem Bürgermeister Perval Gliependiek das Misstrauen ausgesprochen worden war. Das Selbstbewusstsein der Patrizier wurde schwer erschüttert. Entscheidend war, dass die Ratsdame Haldana Engstrand ein Veto der Patrizier verhinderte.
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Peraine 1016 BF

Der Twergenhäuser Kirchenzuchterlass

Im Einklang mit den Lehren und Forderungen des Lumerian Hilberian erließ Bürgermeisterin Fialla Klippstein im Peraine 1016 BF nach einem Antrag des Ratsherrn Wladjeff und auf Drängen des Badilakanerabtes sowie mehrerer Isenhager Firungeweihten ein Gesetz, das das Glücksspiel, das Wettwesen, den Tanz, die Hurerei, die »kommerzielle Baderei«, alle Zauberei sowie das Söldnerwesen in Twergenhausen ausnahmslos verbot. Auch Tierkämpfe und das Bärentanzen wurden verboten, da die Menschen dabei übermäßige Erheiterung empfänden. Spielkarten, Hurenkleider, Badehandtücher, vermeintliche Zauberbücher sowie Waffen von Söldnern wurden auf dem in »Hilberiansplatz« umbenannten »Kaiser-Sighelm-Platz« auf Scheiterhaufen verbrannt. Der Magistrat schloss umgehend das äußerst lukrative »Ratsfreudenhaus« (das als eines der besten des westlichen Mittelreiches galt), die Prostituierten wurden vor die Tore der Stadt gesetzt. Auch das Badehaus wurde geschlossen, zudem wurden mehrere stadtbekannte Spieler, Tänzer, Söldner sowie Gaukler und ein durchreisender Magier unter Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt.
Die damals zwei in der Stadt wohnhaften Magier legten formellen Protest ein und trotzten dem Bürgerzorn. Die Weiße Gilde forderte den Herzog in Elenvina ultimativ und unter Androhung der Einstellung jeglicher Zusammenarbeit auf, für Ordnung in seiner Stadt zu sorgen. Auf Drängen Herzog Jast Gorsams wurden schließlich die die Zauberei betreffenden Passagen des Kirchenzuchterlasses vom Magistrat gestrichen.
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Praios 1017 BF

Lockerung des Twergenhäuser Kirchenzuchterlasses

Bürgermeisterin Fialla Klippstein musste schon im Praios 1017 BF, nur einige Monde nach der Verabschiedung des Kirchenzuchterlasses, aufgrund massiver Proteste der Gilden der Stadt das Gesetz noch einmal deutlich lockern. Das Badehaus wurde wieder eröffnet, auch das Tanzen und das Söldnerwesen waren nun wieder erlaubt.
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13. Hesinde 1019 BF

Der Ende der Eisentanner Herrschaft über Wichtenfels

Das fast schon unbeschwert zu nennende Leben auf dem Gut erfuhr 26 Hal einen unvorhersehbaren Schicksalsschlag: Mitten in der Nacht auf den 13. Hesinde schreckte eine schier unnatürliche Feuersbrunst die Bürger Wichtens aus ihrem Schlaf. Die ganze Burg stand lichterloh in Flammen, gewaltige Feuersäulen loderten aus dem Palas gen Himmel und tauchten den Horizont in glutrotes Licht. Alle Löschversuche waren umsonst, das Feuer hinterließ nur verbrannte Mauern. Schlimmer noch: Beim großen Brand kamen alle Bewohner der Burg in den Flammen ums Leben, und nur drei Angehörige der seit 369 Jahren über Wichtenfels herrschenden Familie Eisentann überlebten das Inferno: Salim von Eisentann-Dorin suchte entsetzt über das Schicksal seiner Familie den Freitod, sein Vater Salin von Eisentann-Dorin erlag darauf hin einem Boronsschlag. Thalin Hal von Eisentann hingegen zog nach diesen Schrecknissen gen Süden, überzeugt, nur so dem »Fluch, der über Wichtenfels und den Eisentanns lastet«, entgehen zu können.
Während der Herzog, dem die Neubelehnung Wichtenfels’ oblag, über einen neuen Landedlen sinnierte, bat er den Dohlenfelder Baron, einen Interimsverwalter für Wichtenfels einzusetzen.
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Travia und Boron 1019 BF

Gründung der Immanvereine »Hechte Dohlenfelde« und »Wacker Erzweiler«

Außerhalb Twergenhausens begann sich Imman erst im Jahre 1019 BF zu verbreiten. Den Ausschlag gab der Ehebund der heutigen Traviahochgeweihten des Marktes Dohlenfelde mit einem immanbegeisterten, aus Thorwal stammenden Traviageweihten: Isleif Thorkildson forderte gleich nach seiner ersten Predigt in Dohlenfelde die Burschen und Mädels auf, ihm mit Esche und Kork auf die Allmende zu folgen. Nur wenige Tage später, am 28. Travia 1019 BF, wurde der Immanverein »Hechte Dohlenfelde« gegründet. Und wie zu erwarten war die Aufregung besonders in Erzweiler groß. So wurde dort auf Initiative einiger Handwerksgesellen schon im Boron 1019 BF der Verein »Wacker Erzweiler« ins Leben gerufen.
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Anfang 1020 BF

Die ersten Flüchtlinge aus Tobrien und Darpatien treffen in Twergenhausen ein

Zu Beginn des Jahres 1020 BF trafen die ersten Flüchtlinge aus dem Osten des Reiches in Twergenhausen ein. In den nächsten Monden und Jahren sollten hunderte folgen. Der perainegeweihte Spitalbruder des Siechenhauses der Therbûniten zog aufgrund der Erzählungen der Flüchtlinge gen Tobrien und übergab sein Haus an seine Stellvertreterin.
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12. Travia 1020 BF

Angrond von Sturmfels heiratet Isida von Quakenbrück

Am Tag des Schwurs des Jahres 1021 BF heirateten auf der Baronsburg in Turehall Angrond von Sturmfels und die Eisenhuetter Baronstochter Isida von Quakenbrück nach travianischem Ritus. In den folgenden Jahren sollte Isida, aus einer streng praiosgläubigen Familie stammend, starken Einfluss auf ihren Ehemann haben, der sich unter anderem in dessen Hinwendung zum Praiosglauben äußerte – durchaus ungewöhnlich in der durch und durch Rondra zugewandten Familie Sturmfels.
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5. Ingerimm 1020 BF

Gwaeron Léoldamir wird zum Reichsedlen zu Wolkenfold erhoben

Auf dem Kaiserlichen Hoftag zu Weidleth, der seit dem 25. Peraine tagte, ernannte Reichbehüterin Emer ni Bennain den Halbelfen Gwaeron Léoldamir – einen Bastard des Reichsedlen Elarion Léoldamir, der seit der Schlacht von Eslamsbrück (29. und 30. Rondra 1020 BF) als verschollen galt – zum Reichsedlen zu Wolkenfold.
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8. Ingerimm 1020 BF

Der Weidlether Vertrag

Das Neue und das Alte Reich (vertreten durch Königin Emer ni Bennain und Staatsminister Abelmir von Marvinko) unterzeichneten 1020 BF auf der Kaiserpfalz Weidleth den zuvor auf der Feste Oberfels ausgehandelten Friedensvertrag zwischen den beiden Reichen. Der Kaiserliche Hoftag hatte den Vertrag zuvor gegen die Stimmen der Nordmarken angenommen. Für Dohlenfelde und Twergenhausen bedeutete dies, dass vereinbart worden war, die Ansprüche des Hauses Grötz auf die 650 BF zerschlagene Baronie »Wichtenfels und Erzweiler« sowie die Herzogliche Growinsmark zu prüfen.

»Septimo Passus Firunis, im Zeichen des Bären: Die Lehnslande der einen Majestät seinen der anderen heilig. Und gleiches gelte für die Rechte, Privilegien und auch Lehen, welche die Frauen oder Herren haben, die sich von einer dieser Majestäten da Vasallen heißen, und weiter die Rechte, Privilegien und auch Lehen, die sich wiederum von solchen da Vasallen heißen, und das weiter bis zum letzten Gut und Treueschwur. / Die Titulaturen und Reverenzen, die ein Adliger im einen Reich genieße, mögen ihm auch im anderen zuteil sein, sofern es nicht wider die guten Sitten oder ein geschriebenes Gesetz geht. / So werde hiermit wiederhergestellt der gute Ruf des Hauses Garlischgrötz, das einst im Reiche Rauls in Schanden gefallen zur Zeit des Kusliker Friedens, und prüfen möge man das Erbrecht, welches die Verwandten dieser Linie auf ihre alten Besitzungen und Lehnslande in Windhag und Nordmarken haben.«

(aus dem Friede von Oberfels des großen Congresses im Götterlaufe MMDXII Ratschluß vor der ZWOelfe Wollen, Weidleth, 1020 BF)

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12. Praios 1021 BF

Voltan von Sturmfels wird Landedler zu Wichtenfels

Am 12. Praios 1021 BF belehnte Herzog Jast Gorsam auf Vorschlag des Dohlenfelder Barons dessen Neffen Voltan von Sturmfels, Ritter zu Greyffenhorst, mit dem Landedlengut Wichtenfels. Dies sorgte insofern für Aufsehen, dass Voltans Vater wegen der Eheschließung mit einer Bürgerlichen aus Twergenhausen aus der Familie Sturmfels ausgeschlossen worden war. Die eilige Ernennung eines neuen Edlen von Wichtenfels war eine Reaktion auf die Siegelung des Weidlether Vertrages, gehörte doch Wichtenfels zur grötzschen Erbmasse.
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23./24. Ingerimm 1021 BF

In der Dritten Dämonenschlacht fallen Selinde von Sturmfels und fast alle Reghianer

In der Dritten Dämonenschlacht im Ingerimm 1021 BF, auch Trollpfortenschlacht genannt, durchbrach die dohlenfeldsche Erbprinzessin Selinde von Sturmfels, die als Rittfrau im albernischen Abilachter Leichte Reiter-Regiment diente, mit ihrer Schwadron die feindlichen Linien. Ihre Einheit wurde vollständig aufgerieben, das Feldzeichen geriet in Feindeshände, keiner ihrer Kameraden wurde je wiedergesehen.
In der Schlacht an der Trollpforte fanden zudem alle beteiligten Reghianer den Heldentod, denn sie gehörten zu den ersten, die wider die Dämonenhorden anritten. Angeführt wurden die vier Ritter von ihrer 51. Hochmeisterin Thyria von Reghianswacht, die furchtlos am Todeswall zerschellte, als die Posaunen von Perricum dröhnten. In wenigen Minuten hatten die Reghianer alle Schmach getilgt, die sie während der generationenlangen Fehde um Wolkenfold auf sich geladen hatten. Nur zwei alte und kranke Reghianer, die in Wolkenfold zurückgeblieben waren, überlebten. Auch die Rondrageweihten der Tempel zu Erzweiler und Twergenhausen starben in der größten Schlacht des Zeitalters den Heldentod.


Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Der Rondrahochgeweihte Twergenhausens starb nicht an der Trollpforte, sondern wurde von einem Steinschlag während eines Erkundungsrittes in den Trollzacken getötet.
 
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Ende Ingerimm 1021 BF

Zusammenkunft auf Burg Mersingen

Die Streiter, die die Schlacht der Schlacht an der Trollpforte geschlagen und überlebt hatten, trafen einer nach dem anderen im kaiserlichen Hauptquartier auf Burg Mersingen ein. Auch der mächtige nordmärkische Heerbann mit Herzog Jast Gorsam an der Spitze, der für die Teilnahme an der Schlacht zu spät eingetroffen war, erreichte Burg Mersingen. Den versammelten Recken wurde der Tod des Reichsbehüters Brin verkündet, und Baron Bernhelm vernahm von Kameraden vom Schicksal seiner Tochter und Thronfolgerin Selinde.
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1022 BF

Gründung der Siedlung Reghiansgrab in Wolkenfold

Der Reichsedle Gwaeron Léoldamir zu Wolkenfold bat die in den letzten Jahrhunderten nach Dohlenfelde geflohenen Wolkenfolder im Jahre 1022 BF, in sein Lehen zurückzukehren. Aus seinen privaten Mitteln stellte der Reichsedle Baumaterial zur Verfügung, als Ort für die neue Siedlung, die er Reghiansgrab nannte, wählte er eine Lichtung an der alten Heerstraße nach Albenhus, nicht weit von Burg Wolkenfold entfernt. Den Siedlern erlaubte er zudem, sich in den Trümmern Wolkenfolds mit Steinen für den Hausbau zu versorgen.Doch keine zwei Dutzend Siedler ließen sich in das abgelegene Reghiansgrab locken, was vor allem darin begründet war, dass sich die Hoffnungen, eine vermutete Erzader auszubeuten, als trügerisch erwiesen.
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2. Praios 1022 BF

Angrond von Sturmfels wird zum Junker zu Erzweiler gekrönt

Nach dem Tode seiner älteren Schwester Selinde wurde Angrond ist Angrond der Erbprinz der Baronie Dohlenfelde. Am 2. Praios 1022 BF wurde er zum Junker Erzweilers gekrönt, seine Gattin Isida von Quakenbrück zur Jungfer Erzweilers.
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Praios 1022 BF

Hexenprozess in Dohlenfelde

Anfang 1022 BF wurden ein Mann und zwei Frauen von einem Hexenjäger der Elenviner Wehrhalle der finsteren Hexerei für schuldig befunden zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Das Urteil wurde auf einer Weide außerhalb des Hauptortes der Baronie vollstreckt.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Der Hexenjäger war ein von der praioskirchlichen Inquisition nicht authorisieter Akoluth des Bannstrahlordens. Eine der verurteilten Frauen war tatsächlich eine Hexe, die beiden anderen Opfer waren unschuldig.
 
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25. Rondra 1022 BF

Angrond von Sturmfels übernimmt die Amtsgeschäfte in Dohlenfelde

Baron Bernhelm hörte in Gareth – wo er am Reichsgericht weilt – vom Hexenprozess. Er reiste umgehend in sein Lehen. Auf dem Weg dorthin traf er die Entscheidung, dass er nicht gleichzeitig in Gareth leben und Dohlenfelde regieren kann. Er übergab daraufhin seinem Sohn Angrond den Siegelring der Baronie und damit in seiner Abwesenheit alle Amtsgeschäfte.
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Hesinde 1022 BF

Entführung Alrond Gliependieks durch Flusspiraten

Der Elenviner Erzfrachter »Travida« wurde kurz nach dem Ablegen in Twergenhausen und nur knapp außer Reichweite der Twergenhäuser Geschütze von Piraten gekapert, der Sohn des reichsten Twergenhäuser Patriziers Perval Gliependiek, Alrond, geriet in Gefangenschaft der Schurken.
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Phex 1022 BF

Befreiung Alrond Gliependieks

Der im Hesinde von Flusspiraten entführte Sohn des Twergenhäuser Patriziers Perval Gliependiek, Alrond, wurde von der Flussgarde befreit.
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23. Ingerimm 1022 BF

Baubeginn von Sankta Boronia an der Trollpforte

Der Landedle zu Zwackelfegen, Aedin zu Naris, Sprecher des Schweigenden Kreises, beaufsichtigte den Bau des größten Heiligtums des Puniner Ritus von Beginn an. Die Verwaltung Zwackelfegens fiel durch herzoglichen Ratsschluss im Rahja 1022 BF an die Äbtissin des Noionitenklosters, das Landedlengut damit faktisch an den Noionitenorden. Nominell blieb jedoch Aedin zu Naris Landedler.
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24. Ingerimm 1022 BF

Selinde von Sturmfels wird für tot erklärt

Jahr und Tag nachdem sie in der Trollpfortenschlacht verschollen war, wurde Erbprinzessin Selinde von Sturmfels im Rahmen einer Totenmesse im Borontempel zu Dohlenfelde offiziell für tot erklärt. Damit wurde ihr jüngerer Bruder Angrond von Sturmfels Thronfolger der Baronie.
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2. Praios 1023 BF

Angrond von Sturmfels wird zum Junker zu Erzweiler gekrönt

Nachdem seine Schwester für tot erklärt worden war, wurde Angrond von Sturmfels in einer kleinen Zeremonie im Rondratempel zu Erzweiler von seinem Vater Bernhelm zum Junker des Stammgutes der nordmärkischen Linie des Hauses Sturmfels gekrönt.
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Efferd 1023 BF

Enterbung Alrond Gliependieks

Nach großem Streit zwischen Sohn Alrond und Vater Perval Gliependiek – Alrond wirft seinem Vater vor, bewusst kein Lösegeld gezahlt zu haben – enterbt letzterer seinen Sohn. Neuer Alleinerbe des riesigen Vermögens der Gliependieks wurde Throndwig Gliependiek.
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Ende 1023 BF

Grötz-Inspektion in Dohlenfelde

Der herzoglich-grangorsche Grötz-Inspektor Alvaro Cyprian ya Mornicala inspizierte Ende 1023 BF die Baronie Dohlenfelde. Im Mittelpunkt seines Interesses stehen die ehemals grötzschen Lande links des Darlin. Der Inspektor wurde nicht allzu höflich empfangen.
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Efferd 1024 BF

Gründung der Koradiner

Am Nebelfest des Jahres 1024 BF wurde auf dem Südgabelhof in der Gratenfelser Baronie Trappenfurten der Turnierbund der »Nordmärkische Tafelrunde unter Herzog Koradins Wappenschild«, kurz »Koradiner«, gegründet. Sowohl Baron Bernhelm Sigismund von Sturmfels als auch seine Kinder Angrond, Derya und Rondred und sein Neffe Voltan gehörten zu den Gründungsmitgliedern des Ritterbundes. Durch die Koradiner gewannen die in Dohlenfelde über den Jahreslauf veranstalteten kleinen Turniere deutlich an Bedeutung.
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Ingerimm 1024 BF

Der Twergenhäuser Magistrat verbietet einen Gesellenbund

Im Ingerimm 1024 BF wurde vom Magistrat Twergenhausens der »Gesellenbund zur Goldenen Gans« verboten: Gesellen verschiedener Twergenhäuser Zünfte hatten sich darin zusammengeschlossen, um sich gegen die Willkür der Meister in ihren Zünften aufzulehnen. Vier Gesellen wurden aus der Stadt verbannt.
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Boron 1025 BF

Das Ende des Ordens der Reghianer, Infragestellung der Reichsunmittelbarkeit Wolkenfolds

Nach dem Tod des letzten Reghianers im Boron 1025 BF und damit dem Ende des Ordens vom Heiligen Grabe Reghians erachtete Reichskammerrichter Bernhelm von Sturmfels die Reichsunmittelbarkeit Wolkenfolds als nichtig. Er holte sich Rechtsexpertisen ein und fand die Zustimmung des Wahrers der Ordnung Mittelreich, des Herzogs und Reichserzsenneschalls Jast Gorsam sowie seines Grafen Ghambir, der den halbelfischen Reichsedlen ohnehin nicht sonderlich schätzte.
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5. Phex 1025 BF

Entmachtung des Reichsedlen Gwaeron Léoldamir, Roana von Schwarzfels wird Edle zu Wolkenfold

Baron Bernhelm erklärte am 5. Phex 1025 BF formell die Reichsunmittelbarkeit Wolkenfolds für nichtig und entmachtete gleichzeitig den halbelfischen Reichsedlen Gwaeron Léoldamir, um seine getreue Vasallin Roana von Schwarzfels, wie ihr Lehensherr eine Koradinerin, als Edle einzusetzen. Dem Reichsedlen wurde unter anderem mangelnde Pflege des Zwölfgötterkultes vorgeworfen – ein Jahr zuvor war die alte Perainegeweihte von Pappelhof gestorben. Der Tempel war daraufhin zu einer Kapelle hinabgestuft worden, und wurde seither vom in Sichtweite gelegenen Mühlenheim aus mitbetreut.
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21. Ingerimm 1025 BF

Weihe von Sankta Boronia an der Trollpforte

Der Rabe von Punin weihte am 21. Ingerimm 1025 BF das noch nicht fertiggestellte, gigantische Heiligtum Sankta Noiona und ernannte den bisher den Bau beaufsichtigenden Landedlen zu Zwackelfegen, Aedin zu Naris, zum Praetor des Monuments an der Trollpforte. In Dohlenfelde blieb die Verwaltung Zwackelfegens in den getreuen Händen der Äbtissin des Noionitenklosters, auch Aedin zu Naris blieb nominell Landedler.
Baron Bernhelm von Sturmfels reiste zur Weihe Sankta Noionas an die Trollpforte, wo er seinem Landedlen persönlich gratulierte. Die vom Reichskammerrichter von Boron erhoffte und erbetene Vision, die ihn ihn über das Schicksal seiner seit der Trollpfortenschlacht vermissten Tochter Selinde aufklären sollte, blieb jedoch aus.
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Ende 1025 BF

Gründung Koradinsheims

Die neue Edle von Wolkenfold, Roana von Schwarzfels, rief im noch im Jahre ihrer Krönung, 1025 BF, auf eine Initiative der Koradiner hin tobrische Flüchtlingsfamilien in ihr Lehen, und gab ihnen das Recht, den Wald um die von ihrem Vorgänger, dem Reichsedlen Gwaeron Léoldamir, gegründete Siedlung Reghiansgrab – die nur aus drei Häusern bestand – zum Hausbau und für die Ackerlandgewinnung zu roden. Die neue Ortschaft wurde von Roana zu Ehren des nordmärkischen Turnierbundes »Koradinsheim« getauft. Die Flüchtlinge brachten aus Tobrien den Tsaglauben mit nach Dohlenfelde, der erste Tempel der Ewigjungen Göttin wurde in Koradinsheim errichtet. Es war der erste Tsatempel auf Dohlenfelder Boden seit fast sieben Jahrhunderten. Mit Geldern des Barons zu Dohlenfelde und durch die Arbeit der Tobrier wurde nebem dem Palas auch der Bergfried Burg Wolkenfolds wieder in einen bewohnbaren Zustand versetzt.
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Hesinde 1026 BF

Reichsgerichtsklage zum Status Wolkenfolds

Gwaeron Léoldamir reichte im Hesinde 1026 BF über Reichskronanwältin Efferdane von Ehrenstein Klage beim Reichsgericht ein, um die Rechtmäßigkeit des Verlusts der Reichsunmittelbarkeit Wolkenfolds am 5. Phex 1025 BF zu überprüfen. Die Klage blieb vorerst unbearbeitet, wie im Reichsgericht nicht unüblich.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Baron und Reichskammerrichter Bernhelm von Sturmfels sorgte gerichtsintern dafür, dass die Wolkenfoldklage nicht höchste Priorität genoss und erst einmal unbearbeitet blieb.
 
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Phex 1026 BF

Allwasserrat auf Burg Thûrstein

Der Allwasserrat auf Burg Thûrstein in der Koscher Grafschaft Ferdok tagt. Die Twergenhäuser Patriziertochter Phexiane Engstrand schwingt sich zur Wortführerin der Gegner des neugegründeten Albenhuser Bundes, eines mächtigen Händlerbundes am Großen Fluss auf, dem die drei großen Twergenhäuser Patrizierhäuser Gliependiek und Wladjeff als Gründungsmitglieder angehören und das Haus Kessler kurze Zeit später beitrat. Zu ihren Zielen des Bundes gehören Handelserleichterungen am Großen Fluss, Eindämmung der Flusspiraterie sowie die Reduktion der Stapelrechte und allgemein der Abbau der Zölle. Frau Engstrand wurde vom Adel der Baronie Dohlenfelde in ihren Forderungen zur Beschränkung der Macht des Bundes – der das Wohlwollen des nordmärkischen Herzogs und Koscher Fürsten genießt – unterstützt.
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Rondra 1027 BF

Dohlenfeldscher Adel stellt sich gegen Albenhuser Bund

Im Rondra 1027 BF ließen Baron Bernhelm von Sturmfels und sein Neffe, der Landedle Voltan von Sturmfels, eine Erklärung zirkulieren, in der sie ihre Vasallen und Untertanen aufforderten, keinen Handel mehr mit zum Albenhuser Bund gehörigen Kaufleuten zu treiben. Dem wichtigsten Twergenhäuser Patrizierfamilie, den Gliependieks, wurde zudem das Privileg entzogen, sich »Hoflieferant der Barone zu Dohlenfelde« zu nennen. Diesen Titel dürfte nun das kleinste der Twergenhäuser Patrizierhäuser, die Familie Engstrand, führen. In der Folge kam es zu herben finanziellen Einbußen vor allem für die Baronie, aber auch die Herzogenstadt.
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24. Rondra 1027 BF

Burg Tannwacht fällt, Hagen von Salmingen-Sturmfels erhält seinen Ritterschlag

Dohlenfeldsche Truppen waren an der Einnahme der von »Graf« Basileos von Garlischgörtz-Windehag-Grötz besetzten Burg Tannwacht an der nordmärkisch-almadanischen Grenze im Rabensteinschen beteiligt. Hagen von Salmingen-Sturmfels, Bernhelms ältester Sohn aus zweiter Ehe, erhielt für seine Verdienste bei der Eroberung Tannwachts am 24. Rondra 1027 BF ein Jahr früher als ursprünglich geplant von seinem Knappenherrn Lucrann von Rabenstein den Ritterschlag. Am letzten Tag der Belagerung erlitt Dohlenfelde aber auch einen schweren Verlust: Die Ritterin Idra von Siobháran wurde im Zweikampf von Basileos’ Söldnerführer Fabriano Vardones getötet.
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Praios 1028 BF

Die Schlacht von Crumolds Auen

Im Praios 1028 BF besiegten die Reichstruppen die abtrünnige Königin Invher in der Schlacht von Crumolds Auen. Im Durcheinander zu Beginn der Schlacht übernahm Hagen von Salmingen-Sturmfels am rechten Flügel des Reichsheeres das Kommando über das Ritterheer der Grafschaft Isenhag, indem er voller Rondravertrauen nach Vorne breschte. Sein Vater Bernhelm, der eigentlich das Kommando inne gehabt hätte, befand sich zu diesem Zeitpunkt unerreichbar fern im Zentrum der Schlacht, an der Seite des Reichsregenten Jast Gorsam. Unmittelbar nach der Schlacht verurteilte der Bernhelm als Reichskammerrichter mehrere Reichsverräter zum Tode und ließ sie hinrichten. In den folgenden Feldzügen sowohl des Reichsregenten als auch der albernischen Königin wurden weite Teile des westlichen Fürstentums verheert, mehrere zehntausend Albernier flüchteten in die Nordmarker, einige hundert kamen nach Dohlenfelde und vor allem Twergenhausen.
Hagen wurde nach dem glorreichen Sieg »seiner« Ritter von den Reichstreuen als Held gefeiert und von den Alberniern als ritterlicher Sieger akzeptiert. Sein Vater Bernhelm hatte sich jedoch viele Feinde in Albernia gemacht, was sich keine zwei Jahre später bitter rächen sollte.
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Travia 1028 BF

Das erbeutete Feldzeichen der Weißen Löwen wird nach Dohlenfelde gebracht

Das in der Schlacht von Crumolds Auen von den Rittern der Stepahan erbeutete Feldzeichen der Weißen Löwen wurde von Bernhelm von Sturmfels in die Nordmarken gebracht. Das Banner wurde in den Rondratempel zu Erzweiler aufbewahrt.
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Firun 1028 BF

Die Stadt Twergenhausen beginnt mit dem Holzeinschlag im Wolkenfolder Forst

Im Jahr 1028 BF war durch den frühen Wintereinbruch schon Mitte Firun fast alles Brennholz in Twergenhausen aufgebraucht. Die Twergenhäuser begannen, Bäume im Wolkenfolder Forst zu fällen.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Die Reghianer hatten um 340 BF einen Bund mit dem »Hüter des Wolenacher Forstes«, einem mächtigen Druiden, geschlossen. Dieser jahrhundertealte Vertrag zwischen den Reghianern und dem Magistrat verbot der Herzogenstadt das Schlagen von Holz im Wolkenfolder Forst. Die Bürgermeisterin wusste im Gegensatz zu den Patrizierfamilien Gliependiek und Kessler nichts von dieser Verbotsurkunde – und die beiden alten Häuser ließen die ungeliebte Handwerker-Bürgermeisterin ins Messer laufen, siehe unten.
 
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8. Tsa 1028 BF

Bürgermeisterin Fialla Klippstein wird ermordet, Perval Gliependiek wird zum zweiten Mal Bürgermeister

Im Jahrhundertwinter des Jahre 1028 BF fror nicht nur der Große Fluss über Wochen vollständig zu (üblich sind einige Tage, wenn überhaupt), nein, der gefürchtete Eisenwalder Druide Garul der Schwarze ermordete im am 8. Tsa 1028 BF auch die Twergenhäuser Bürgermeisterin Fialla Klippstein. Ihr Nachfolger wurde der Patrizier Perval Gliependiek, der das Amt bereits von 1009 BF bis zur Wahl Fialla Klippsteins im Jahre 1016 BF ausgeübt hatte.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Den Tod der Bürgermeisterin zu Twergenhausen hatte nicht der im ganzen Eisenwald berüchtigte Garul der Schwarze, sondern Folnor, der Druide vom Wolkenfolder Forst, zu verantworten. Folnors Zirkel herrschte seit den Dunklen Zeiten über den Wolkenfolder Forst und verhinderte durch die Ermordung Fialla Klippsteins, dass die im Jahrhundertwinter frierenden Twergenhäuser im großen Maßstab Bäume im Wolkenfolder Forst fällten, dessen Hüter er ist. Folnor ließ den Mord durch einen magisch beherrschten jugendlichen Handlanger vollstrecken, der einige Monde später für die Tat hingerichtet wurde.
 
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Tsa 1028 BF

Bernhelm und Derya von Sturmfels sowie Lucrann von Rabenstein geraten im Horasreich in Geiselhaft

Seine Hochgeboren Horasio von Veliris-Marvinko zu Kullbach, Baronet zu Schradok, lud im Tsa 1028 BF allerlei Adlige, darunter auch Mittelreicher aus Almada, Albernia und den Nordmarken, auf seine Burg im Horasreich. Infolge einer galahanistisch-albernischen Intrige wurden mehrere nordmärkische Adlige, darunter Baron Bernhelm von Sturmfels, Baron Lucrann von Rabenstein sowie Baroness Derya von Sturmfels von den Söldnern der Bomeder Buntröcke festgenommen. Baronet Horasio forderte Lösegeld für seine hochadligen Geiseln. Signor Ciro ya Mornicala, ein Bruder des Junkers zu Lanzenberg, reiste umgehend nach Kullbach und erreichte die Freilassung der Nordmärker. Diese kehrten einige Wochen später in die Nordmarken heim.
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1. Phex 1028 BF

Hagen von Salmingen- Sturmfels wird Baron von Dunkelforst

Hagen von Salmingen-Sturmfels, wurde, nachdem seine Mutter Frylinde auf alle Rechte an den Baronien Dunkelforst und Baruns Pappel verzichtet hatte, vom Fürsten des Kosch und dem Grafen von Ferdok am Erneuerungsfest 1028 BF zum Baron der Baronie Dunkelforst gekrönt.
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Phex 1028 BF

Flutkatastrophe am Großen Fluss

Die nächste große Flut am Großen Fluss kam im Phex 1028 BF: Der Strom überspülte den Hof Efferdshain und mehrere einzelstehende Gehöfte, aber dank mutiger Fischer aus Twergenhausen überlebten alle Bewohner.
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1. Peraine 1028 BF

Faktische Aufhebung des Twergenhäuser Kirchenzuchterlasses

Bürgermeister Perval Gliependiek hob kurz nach seinem erneuten Amtsantritt am 1. Peraine 1028 BF den Kirchenzuchterlass seiner Vorgängerin von 1016 BF faktisch auf. Einzig das Wetten sowie die »offensichtliche Hurerei« innerhalb der Mauern Twergenhausens blieben auf Drängen der Badilakaner verboten.Auch der Bärentanz war (nach einer Intervention des Kohlenweilerer Firunhochgeweihten) weiterhin untersagt, ebenso blieb das Ratsfreudenhaus geschlossen.
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Peraine 1028 BF

Das volle Ausmaß der Zerstörung in Ilpettasbinge wird deutlich

Die größte Katastrophe des furchtbaren Jahrhundertwinters des Jahres 1028 BF ereignete sich bereits im Boron 1028 BF in den Bergen, wurde jedoch erst viele Monde später, nach der Schneeschmelze im Peraine, in ihrem ganzen Ausmaß erkannt. Der rituelle Auszug der Bergleute und ihrer Angehörigen, üblicherweise vor dem ersten Schneefall am 30. Travia mit einer Feier zu Ehren Ingerimms begangen, hatte 1028 BF nicht stattgefunden: Nachdem die ersten Schneeschauer im Eisenwald schon im Rondramond einsetzten, war die Siedlung bereits zu Beginn des Traviamondes vollständig eingeschneit.Da die »Bergköniglich Eisenwaldsche und Freiherrlich Dohlenfeldsche Minen-Compagnie« darauf bestand, bis in den Traviamond zu arbeiten, starben insgesamt 228 menschliche und 44 zwergische Bewohner Ilpettasbinges. Die meisten wurden von Lawinen verschüttet, als sie Anfang Boron 1028 BF versuchten, nach Erzweiler zu gelangen. Einige Dutzend Bergleute verhungerten auch in den Stollen und im unterirdischen Ingerimmtempel der Bergarbeitersiedlung.
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Ingerimm 1028 BF

Die Ochsenbluter Urkunde

In der Ochsenbluter Urkunde, die Ende 1028 BF gesiegelt wurde, kapitulierte die prospektive Kaiserin Rohaja, die am 1. Praios 1029 BF gekrönt wurde, vor den mächtigen Provinzherren des Raulschen Reiches. Sie gab den Herzögen und Fürsten alte Rechte zurück, die Reichsreformen von Perval bis Reto wurden weitgehend zurückgenommen. Für Dohlenfelde bedeutete dies einerseits, dass durch die Reduktion der Gaugrafschaft Angroschsgau kein Gaugraf mehr für die Baronie zuständig war. Des Weiteren war die Klage Gwaeron Léoldamir vom Hesinde 1026 BF, in der er die Rechtmäßigkeit des Verlusts der Reichsunmittelbarkeit Wolkenfolds am 5. Phex 1025 BF überprüfen lassen wollte, damit nichtig. Denn die Ochsenbluter Urkunde legitimierte nachträglich und pauschal alle territorialen Reduktionen in den Herzogtümern seit dem Verschwinden Kaiser Hals am 9. Phex 1010 BF.
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Ende Ingerimm 1028 BF

Neue Direktoren für die »Bergköniglich Eisenwaldsche und Freiherrlich Dohlenfeldsche Minen-Compagnie«

Der Bergkönig des Eisenwaldes und der Baron Dohlenfeldes hatten die beiden Direktoren der »Bergköniglich Eisenwaldschen und Freiherrlich Dohlenfeldschen Minen-Compagnie« bereits kurz nach dem Unglück in Ilpettasbinge unter Anklage gestellt: Der zwergische Direktor Growin, Sohn des Grombosch, wurde an Rogmarok Fargol ausgeliefert, die Verhandlung gegen die menschliche Direktorin Praiadne Ehrwald fand am Land- und Marktgericht zu Dohlenfelde statt.
Nach Beratungen zwischen Angrond von Sturmfels und dem Bergkönig wurde entschieden, die Minencompagnie nicht aufzulösen, sondern mit neuen Direktoren Ilpettasbinge wieder aufbauen zu lassen. Bereits Ende Ingerimm 1028 BF waren zwei neue Direktoren für die Minencompagnie gefunden: Der neue zwergische Direktor wurde Gorbasch, Sohn des Grombosch, der bemüht ist, das Versagen seines Vorgängers und Bruders wiedergutzumachen. Die neue menschliche Direktorin wurde Ardare Spilman, die jüngere Schwester der bekannten Elenviner Pferdehändlerin Isora Spilman, einer stadtpolitischen Gegnerin des Bruders des vormaligen Direktors. Die beiden begannen umgehend mit dem Wiederaufbau Ilpettasbinges, unter anderem durch die Anwerbung albernischer Arbeitskräfte.
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Mitte Praios 1029 BF

Bernhelm verweigert die Herausgabe des Feldzeichens der Weißen Löwen

Die Rondrageweihte Rhona Leuenglanz von Draustein begab sich auf Weisung ihrer Mutter, der Gräfin Bredenhags, nach Dohlenfelde, um das Banner der Weißen Löwen nach Albernia zurückzuführen. Doch Baron und Reichskammerrichter Bernhelm von Sturmfels verweigerte jede Unterhandlung über die Herausgabe des Feldzeichens. Zuerst müsse sich das Haus Stepahan von der Reichsverräterin Invher abwenden.
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25. Praios 1029 BF

Die Urteile im Prozess gegen die Direktoren der »Bergköniglich Eisenwaldschen und Freiherrlich Dohlenfeldschen Minen-Compagnie« werden verkündet

Am 25. Praios 1029 BF wurden im Land- und Marktgericht zu Dohlenfelde die Urteile im Fall der Zerstörung der Bergarbeitersiedlung Ilpettasbinge verkündet. Der Bergkönig hatte gegen den zwergischen Direktor sehr sehr streng geurteilt: Growin, einer der wohlhabendsten und angesehensten Zwerge des Eisenwaldes, wurde auf Lebenszeit aus dem Bergkönigreich verbannt. Aber nicht nur das: Dem Direktor wurde zudem sein Vatersname entzogen und der Bart geschoren, was die tiefste Ehrlosigkeit bedeutet.
Auch der vorsitzende Richter des Dohlenfelder Land- und Marktgerichts, der Ritter zu Darlinstein, ließ keine Gnade walten: Praiadne Ehrwald wurde des hundertfachen Totschlages für schuldig befunden und zum Tode verurteilt, ein Gnadengesuch der Elenviner Patrizierfamilie wurde abgelehnt. Aufgrund des ungeheuren Ausmaßes ihres Versagens war der Galgen zu milde: Die Direktorin wurde geblendet und danach lebendig eingemauert. Das Privatvermögen der beiden Direktoren wurde zur Hälfte an die Angehörigen der Verstorbenen verteilt, zur anderen Hälfte vom Bergkönig des Eisenwalds und dem Baron zu Dohlenfelde beschlagnahmt – als Entschädigung für die durch das Unglück bedingten Verluste der beiden Eigentümer der Minen-Compagnie.
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Efferd 1029 BF

Ein Banner Axtschwinger und Armbruster von »Ingerimms Hammer« wird in Grambosch stationiert

1029 BF brachen im Horasreich Thronfolgekriege aus, die auch im almadanischen Yaquirbruch zu einer Zerrüttung der Herrschaftsstrukturen führten. Der Stab des III. Kaiserlich-Nordmärker Garderegiments »Ingerimms Hammer« in Twergenhausen entschied im Efferd 1029 BF, zum Schutze der praioswärtigen Flanke der Nordmarken ein halbes Banner Axtschwinger und Armbruster in das Bergkönigsgut Grambosch zu verlegen.
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1. Phex 1029 BF

Voltan von Sturmfels wird nordmärkischer Turniermarschall

Seine Hoheit Jast Gorsam vom Großen Fluss bestallte seinen direkten Vasallen Voltan von Sturmfels, den Landedlen zu Wichtenfels, zum Nordmärkischen Turniermarschall. Damit war das seit zwei Götterläufen vakante Amt wieder besetzt. Insbesondere für den Turnierbund der Koradiner, deren Mitglied Voltan ist, war diese Entscheidung des Herzogs eine große Ehre.
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