Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Von den Gildenmagiern
»… die Gildenzauberer sollen hüten die Mysterien der Magie …«

Seit dem Codex Albyricus bilden die Magier des Neuen Reiches einen eigenen Stand. In der ganzen Baronie Dohlenfelde findet sich jedoch nur ein einziger Gildenmagier: Die »Akademie der Hohen Magie und Arcanes Institut zu Punin« erwarb bereits 280 vor Bosparans Fall den Turm des alten Kastells bei Al’Gharamosh, heute als »Turm Grambosch« bekannt. Der dort ansässige Magier ist dafür zuständig, den Erzzwergen das in Xalatiko-Tena geförderte Arkanium für 60 Golddukaten je Unze abzukaufen. Kein Magier, aber ein als Mitglied des Bundes des Roten Salamanders gildenrechtlich einem Magier gleichgestellter Alchimist lebt im Dorf Zwackelfegen. Der alte Mann, der vor wenigen Jahren »aus dem Süden« auftauchte und seither im Stillen seinen Forschungen nachgeht, verlässt niemals seine Hütte und meidet jeden Kontakt mit den Bewohnern der Baronie.

In der Herzogenstadt Twergenhausen, wo zu Zeiten der Horaskaiser, in der Rohalszeit und zuletzt von 871 bis 881 BF eine Magierschule bestand, leben heutzutage ein Graumagier sowie zwei Weißmagier. Die ranghöchste Weißmagierin, Abgängerin der Akademie des Magischen Wissens zu Methumis, ist die offizielle Repräsentantin des Bundes des Weißen Pentagrammes in der Grafschaft Isenhag – eine Funktion, die sie häufig am Grafenhofe zu Calbrozim und auch auf den Burgen der Barone des Eisenwaldes und der Ingrakuppen weilen lässt.

Magiebegabte, die nicht zu den anerkannten Magiergilden gehören, sind in Dohlenfelde und der Herzogenstadt nicht gerne gesehen. Und auch Gildenmagier sind alles andere als willkommen. Denn obwohl in Dohlenfelde – im Gegensatz zu einigen anderen nordmärkischen Baronien und zur Herzogenstadt Elenvina – kein offizielles Magieverbot herrscht, lässt eine unglückselige Mischung aus erzzwergisch motiviertem Magieaberglauben, praiotisch inspirierter Ablehnung aller Zauberei und schierer Unwissenheit über Mada Gabe Zauberkundigen nicht selten offenen Hass entgegenschlagen. Nur einmal alle paar Jahre verirrt sich ein Mephalit oder ein Magier des Ordens vom Pentagramm zu Vinsalt in die Baronie Dohlenfelde, um nach geeigneten Zöglingen für seine Gilde zu suchen.

In Twergenhausen ist die Situation ein wenig besser. Dort sind seit Jahrhunderten Magier ansässig, dort kommen etwas häufiger reisende Adepten vorbei, und dort trifft man recht regelmäßig auf Heilmagier des Anconiterklosters bei Albenhus, die den Stadtbürgern als die besten Heilkundigen Aventuriens gelten.